BMWi und BMU: Politik und Wirtschaft ziehen an einem Strang

Mittelstandsinitiative Energiewende gestartet

Energie in den Betrieben sparen, Energieeffizienz verbessern – das sind die Ziele der vom Bundeswirtschaftsministerium, Bundesumweltministerium, DIHK und ZDH getragenen „Mittelstandsinitiative Energiewende“. Sie unterstützt Unternehmen mit Dialogangeboten, Informationen und Qualifizierungen. Und sie vermittelt Ansprechpartner direkt vor Ort. weiterlesen…

Solarer Zubau bricht ein

Kaum noch Großanlagen neu angemeldet

Der solare Zubau hat sich weiter abgebremst: Wurden im Dezember 2012 noch 330 Megawatt Leistung in Deutschland neu installiert, waren es im Januar nur noch knapp 275 Megawatt. Dies geht aus der Bilanz der Bundesnetzagentur hervor, bei der die neu ans Netz geschalteten Anlagen gemeldet werden müssen. Im selben Monat des Vorjahres waren es mit 517 neu installierten Megawatt noch fast doppelt so viel. Die Einspeisevergütungen für Photovoltaikanlagen waren zum 1. Februar um 2,2 Prozent gesunken und zum 1. März noch einmal um diesen Betrag: Wer jetzt seine Neuanlage bis zehn Kilowatt Leistung ans Netz bringt, bekommt nur noch eine EEG-Umlage in Höhe von 16,28 Cent je Kilowattstunde. Haushaltsstrom kostet durchschnittlich 26 Cent. weiterlesen…

Projekt ORKA

ORKA – Präzise Wettervorhersagen für regional hoch aufgelöste Einspeiseprognosen

Um die Stromnetze bei wetterabhängig einspeisenden Photovoltaik- und Windenergieanlagen vorausschauend und sicher betreiben zu können, nehmen präzise, lokal aufgeschlüsselte Wettervorhersagen für die Zukunft eine wichtige Bedeutung ein. Um bestehende Möglichkeiten besser zu nutzen kooperiert die energy&meteosystems als Koordinator in dem Projekt ORKA eng mit dem Deutschen Wetterdienst und den Netzbetreibern 50 Hertz Transmission (Übertragungsnetz) und e.on Avacon (Verteilnetz), um durch regional hoch aufgelöste Einspeiseprognosen für erneuerbare Energien die Netzbetriebsführung zu verbessern. weiterlesen…

Desertec im Zweifel

Wüstenstromprojekt relativiert Ziele – Netz und Mix sind wichtig

Der Zeitplan für die Teil-Versorgung Europas mit Strom aus der Sahara gerät ins Wanken. Paul van Son, Chefmanager der Desertec Industrie-Intiative (Dii), zweifelte öffentlich an dem selbstgesteckten Ziel, 2050 bis zu 20 Prozent des europäischen Strombedarfs mit Wüstenstrom zu decken. Im Sommer 2012 war das im Rahmen einer Road Map Desert Power 2050 verkündet worden. Van Son machte bei einer Desertec-Konferenz in Dubai gegenüber dem Wall Street-Journal und Dow Jones Schwierigkeiten beim Ausbau der Netze und die politischen Verhältnisse in Nordafrika für seine Skepsis verantwortlich, die Ziele zu erreichen. Dennoch verteidigte er die Desertec-Idee als sinnvoll und realistisch. weiterlesen…

VKU legt Strom-Markt-Design vor

Kapazitäten, Leistungsmarkt, Förderung durch Auktionen, neue Regulierungsbedingungen

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat am 01.03.2013 ein Gutachten zur zukünftigen Ausgestaltung des Energiemarktes vorgestellt, das die Beratungsunternehmen enervis (Berlin) und BET (Aachen) im Auftrag des VKU erarbeitet haben. Zu den zentralen Elementen des Modells gehören laut einer VKU-Pressemitteilung: weiterlesen…

Sonnenstrom 2065 Weltmeister

Shell-Studie: Solarstrom größte Energiequelle der Zukunft

Die vom Mineralölkonzern Royal Dutch Shell PLC finanzierte Studie New Lense Scenario prognostiziert, Solarstrom könnte bis etwa 2065 weltweit zur größten Energiequelle werden. Die Studie rechnet zwei Zukunftsszenarien durch. Im ersten geht Shell davon aus, dass höhere Energiepreise, niedrigere Photovoltaikkosten und staatliche Unterstützung dazu führen werden, dass PV bis 2040 von der aktuell 13. Position zur viertwichtigsten Energiequelle weltweit werden wird – hinter Öl, Gas und Kohle. 2060 würde Photovoltaik dann nahezu 40 Prozent der weltweit produzierten Energie liefern und damit die Spitzenposition einnehmen. Die global installierte PV-Leistung könnte Shell zufolge bis 2020 rund 500 Gigawatt erreichen, bis 2050 rechnet die Studie mit bis zu 20.000 Gigawatt. weiterlesen…

Umweltstiftung entzieht Carlo-Foundation Unterstützung

Deutsche Umweltstiftung beendet Zusammenarbeit mit Liechtensteiner Banken

Die Deutsche Umweltstiftung hat am 28.02.2013 ihre Mitarbeit im Trägerkreis der  „Carlo-Foundation“ aufgekündigt. Im Juli 2012 war die Rating-Stiftung gemeinsam mit dem liechtensteinischen Bankenverband, der Regierung des Fürstentums Liechtenstein und dem deutschen Finanzdienstleister Mama AG gegründet worden. weiterlesen…