Siemens und SWK testen intelligentes Stromnetz

Stromnetz der Zukunft muss Schwankungen ausgleichen

Siemens und die Stadtwerke Krefeld AG (SWK) bauen das Stromnetz von Wachtendonk am Niederrhein zu einem Smart Grid um. Die beiden Unternehmen wollen in der 8000-Einwohner-Gemein­de das Verhalten und die Technik eines intelligenten Stromnetzes in der Praxis testen. Wachtendonk sei aufgrund seines hohen Anteils regenerativer Energien eine Art Modellstandort für die Energiewende. Etwa 80 Prozent des Stroms stamme aus Photovoltaik und anderen erneuerbaren Energiequellen.
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51 Prozent wollen schnelleren Atomausstieg

Mehrheit der Deutschen will Atomkraftwerke früher abschalten

Die Mehrheit der Bevölkerung will die neun noch laufenden Atomkraftwerke in Deutschland schneller abschalten, als es der Bundestag im Sommer 2011 beschlossen hat. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt ergeben. 51 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, die Meiler früher vom Netz zu nehmen, als es das Atomgesetz derzeit vorsieht.
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Bis 2018: Zwei neue AKW bei Kaliningrad

Zwei Atomreaktoren sollen bis 2018 ans Netz gehen – Erdbebengefahr?

Der Atomreaktor Baltijskaja 1 soll 2017 ans Netz gehen, der Atomreaktor Baltijskaja 2 ein Jahr später. Dies berichtet die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/12178) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/12024) zum Bau von Atomkraftwerken in der russischen Exklave Kaliningrad. In der Antwort wird darauf hingewiesen: „Die Entscheidung für oder gegen die Nutzung der Kernenergie ist das souveräne Recht eines jeden Staates. Jeder Staat ist dabei für die Sicherheit seiner nuklearen Anlagen verantwortlich. Dies gilt auch für die Russische Föderation und das Vorhaben Kernkraftwerk Baltijskaja. Die Bundesregierung setzt sich weiterhin für höchstmögliche Sicherheitsstandards von Nuklearanlagen weltweit ein. Die Bundesregierung hat wiederholt bekräftigt, dass unabhängig von der nationalen Energiewende die internationale Zusammenarbeit im nuklearen Bereich daher fortgesetzt wird.“ weiterlesen…

Neues Daten- und Zahlenwerk

BDEW-Publikation „Erneuerbare Energien und das EEG: Zahlen, Fakten, Grafiken“

Die neue BDEW-Publikation für 2013 enthält erneut ausführliche Informationen zu Erneuerbaren Energien im Allgemeinen, aber auch zahlreiche spezifische Angaben über Erzeugungsanlagen, installierte Leistung, Stromerzeugung, EEG-Auszahlungen, Marktintegration der erneuerbaren Energien, Merit-Order-Effekt und zur regionalen Verteilung der EEG-induzierten Zahlungsströme. weiterlesen…

Auszeichnung für Solarpark Meuro

Zum besten Solarprojekt 2012 gewählt

Der Solarpark Meuro wurde als bestes Solarprojekt des Jahres 2012 im Rahmen der POWER-GEN International Project of the Year Gala ausgezeichnet. In der Anlage in Süd-Brandenburg nahe Schipkau werden 2.578 Wechselrichter der REFUsolGmbH eingesetzt, um maximale Erträge zu erzielen. Das gab das Unternehmen auf seiner Homepage bekannt. weiterlesen…

Schavan will klagen

Bildungsministerin nimmt Titel-Entzug nicht hin

Bundesministerin Schavan wird gegen die Aberkennung ihres Doktortitels durch die Universität Düsseldorf beim Verwaltungsgericht Düsseldorf klagen. Das teilte ihre Anwaltskanzlei Redeker, Sellner und Dahs mit. Aus der Erklärung der Anwälte: „Die Entscheidung ist in einem fehlerhaften Verfahren zustande gekommen und sie ist auch materiell rechtswidrig“. Sie selbst sagte vor Journalisten in Johannesburg: „Die Entscheidung der Universität Düsseldorf werde ich nicht akzeptieren und dagegen Klage einreichen. Mit Blick auf die juristische Auseinandersetzung bitte ich um Ihr Verständnis, dass ich heute keine weitere Stellungnahme abgeben werde.“ weiterlesen…

Quecksilber-Konvention der Vereinten Nationen

„Minamata-Übereinkommen“: Kompromiss mit Ausbaupotential

von Nils Simon, SWP

Im Januar 2013 einigten sich Delegierte aus über 140 Staaten in Genf auf den Inhalt einer Quecksilber-Konvention. Obwohl die Risiken des Schwermetalls seit Jahrzehnten bekannt sind und der volkswirtschaftliche Nutzen effektiver Regulierung unumstritten ist, war um das „Minamata-Übereinkommen“ lange gerungen worden. Entscheidend für den Erfolg waren neben dem grenzüberschreitenden Problemdruck denn auch großzügige Übergangs- und Ausnahmeregelungen. Entstanden ist ein Kompromiss, der bei den beiden bedeutendsten Emissionsquellen hinter den europäischen Erwartungen zurückbleibt, in anderen Bereichen aber klare Ziele setzt. Um verbleibende Lücken zu schließen, sind weitere Verhandlungen vorgesehen. In den kommenden Jahren könnte das Übereinkommen schrittweise erweitert und verschärft werden, wofür sich die Europäer gezielt einsetzen sollten. Die neue Konvention zielt darauf, den Ausstoß von Quecksilber weltweit zu reduzieren. Offiziell unterzeichnet werden soll sie im Oktober 2013 auf einer Konferenz im japanischen Minamata. Das „Minamata-Übereinkommen“ ist eines der wenigen multilateralen Umweltabkommen, die in den letzten Jahren beschlossen wurden, und die erste neue Konvention im Chemikalienbereich seit 2001. weiterlesen…

SPD: Bundesregierung wurstelt ahnungslos weiter

„Chance verpasst – Bundesregierung hat keine Ahnung von den Energiekosten und wurstelt weiter“ – Solarify dokumentiert

Enttäuscht haben sich die Experten der SPD-Fraktion über die Antwort der Bundesregierung auf ihre Energieanfrage vom August 2012 geäußert: Solarify dokumentiert Anfrage, Antwort und Reaktion:  Zur Antwort der Bundesregierung  auf die Große Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion „Die Energiewende – Kosten für Verbraucherinnen, Verbraucher und Unternehmen“ (DS 17/12246) erklären die Mittelstandsbeauftragte für das Handwerk, Rita Schwarzelühr-Sutter, und der ernergiepolitische Sprecher der Fraktion, Rolf Hempelmann: weiterlesen…