Elektroautos zehn Jahre lang steuerfrei

Beschluss des Bundestagsfinanzausschusses

Personenkraftwagen, Nutzfahrzeuge, Leichtfahrzeuge und Krafträder sollen für zehn Jahre von der Kraftfahrzeugsteuer befreit werden, wenn sie reine Elektrofahrzeuge sind oder Brennstoffzellen haben. Der Finanzausschuss stimmte am Mittwoch dem von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Versicherungssteuergesetzes und des Kraftfahrzeugsteuergesetzes (17/10039) mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP zu. Die SPD-Fraktion enthielt sich, während die Fraktion Die Linke und die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen den von der Koalition noch mit Änderungsanträgen abgeänderten Entwurf ablehnten. Änderungswünsche der Opposition lehnte die Koalitionsmehrheit ab. weiterlesen…

„Energiewende – Kosten fair teilen“

Eine Broschüre des BUND über Strompreise

Die Energiewende ist längst noch keine ausgemachte Sache. Weiterhin laufen neun Atommeiler in Deutschland und noch immer gehen Kohlekraftwerke neu ans Netz. Zwar ist die Umstellung der Stromerzeugung auf erneuerbare Quellen inzwischen Regierungsprogramm, aber durch die Debatte um angeblich zu hohe Kosten droht die Energiewende ausgebremst zu werden. Klar ist, die Energiewende erfordert große Investitionen. Aber treiben die erneuerbaren Energien die Kosten für Stromverbraucher in unakzeptable Höhen? Dies trifft bei genauer Betrachtung nicht zu. Worauf es aber ankommt, ist die gerechte Verteilung der Kosten. Und: Die Strompreise steigen nicht nur wegen der erneuerbaren Energien. weiterlesen…

Thermogenerator aus dem Drucker

Energieversorgung aus Temperaturunterschieden

Drahtlose Sensornetzwerke überwachen Maschinen und Anlagen in Fabriken, Autos oder Kraftwerken. Die Energie, die sie zum Übertragen der Messwerte brauchen, „ernten“ sie immer öfter aus ihrer Umgebung und sind somit autark. Fraunhofer-Forscher stellen jetzt einen gedruckten Thermogenerator vor, der zukünftig die Energieversorgung von Sensoren aus Temperaturunterschieden generiert. weiterlesen…

Die Ministerpräsidenten und die Energiearmut

Lieberknecht gegen Energiearmut und Albig für Energiewende aus einem Guss

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) will die Energiewende voranbringen und die Energiearmut zurück drängen. Bund und Länder müssten sich für die Energiewende besser koordinieren. Die aktuelle Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz will dafür sorgen, den unkontrollierte Zubau an Wind und Photovoltaik besser als bisher in Einklang zu bringen. Sie möchte den Planungen der einzelnen Länder ein Gesamtkonzept gegenüberstellen. Das müsse allerdings der Bund erarbeiten. Von bayerischen und anderen Autarkiebestrebungenhält sie nichts. weiterlesen…

EU will PKW-CO2 senken – Schwarzgelb findet es gut

Regierungsfraktionen begrüßen EU-Vorstoß

Die Modalitäten für die Verringerung von CO2-Emissionen bei Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen wurden am 24.10.2012 im Umweltausschuss des Bundestages diskutiert. Grundlage ist ein Verordnungsvorschlag der Europäischen Kommission (EG Nr. 443/2009 sowie EG Nr. 510/2011), mit dem die bestehende Verordnung geändert werden soll. Darin soll im Kern geregelt werden, dass die Emissionen neuer Pkw bis 2020 auf 95 Gramm CO2 pro Kilometer gesenkt werden sollen. Bis 2015 soll dieser Wert bei 130 Gramm liegen. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium, Katherina Reiche (CDU), erklärte, sie begrüße den Vorschlag der Kommission, der Aspekte des Klimaschutzes, des Verbraucherschutzes und technischer Innovationen miteinander verbinde. „Wir sind in Grenzwerten Spitze“, betonte sie. Momentan befinde man sich auf Seiten der Bundesregierung noch in der Ressortabstimmung, sagte sie auf die Frage, ob dies die Meinung der gesamten Bundesregierung sei. weiterlesen…

Offshore treibt Strompreise

Anhörung im Bundestags-Wirtschaftsausschuss

Die Energiewirtschaft erwartet steigende Kosten für Stromverbraucher durch die geplante Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts. In einer Anhörung des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie zu dem von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Neuregelung energiewirtschaftsrechtlicher Vorschriften (17/10754) erklärte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am 22.10.2012, es werde „zwangsläufig zu Belastungen für die Stromkunden“ kommen. Auch nach Ansicht des Übertragungsnetzbetreibers TenneT wird es „teurer für die Konsumenten“. weiterlesen…

Siemens steigt aus Solar aus – enttäuscht

Siemens konzentriert sich künftig auf Wind- und Wasserkraft

Aus einer Pressemitteilung des Konzerns: „Im Zuge des Unternehmensprogramms 2014 nimmt Siemens eine Änderung von Geschäftsstrategie und Aufstellung bei den Erneuerbaren Energien vor. Das Unternehmen plant, sich von seinen Solargeschäften zu trennen und führt dazu Gespräche mit Interessenten.“ Bei den erneuerbaren Energien wolle sich Siemens künftig auf  Wind- und Wasserkraft konzentrieren. Im Rahmen der Neuordnung solle der Sektor Energy verschlankt und die Division Solar & Hydro aufgelöst werden. Die Stärkung der Kernaktivitäten ist eines der fünf Themenfelder des in seinen Grundzügen kürzlich vorgestellten Unternehmensprogramms 2014. weiterlesen…

DENEFF warnt vor Heizkostenexplosion und kalter Enteignung

Anlässlich der aktuellen Energiepreisdebatte und Heizkostenwarnungen appellierte die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) an die Politik, der Energieeinsparung dringend Priorität zu geben. Der weitere Preisanstieg bei Heizöl, Erdgas und Fernwärme führe sonst zu deutlich größeren Kostenbelastungen, als sie durch den Ausbau erneuerbarer Energien erwartet werden. weiterlesen…

Erstes CSP-Turmkraftwerk in Nordafrika

Test deutscher solarthermischer Technologie – Desertec und TuNur planen ähnlich

In Algerien wird das erste solare Turmkraftwerk in Nordafrika gebaut. Die Technologie kommt aus Deutschland: Forscher erprobten sie mit dem Solarturm Jülich. Das Bundesumweltministerium unterstützt die Entwicklung und den Export dieser solarthermischen Kraftwerkstechnik. So soll am Sonnengürtel der Erde die Energiewende gelingen. weiterlesen…

Warmes Wasser aus der Sonne

Tiroler Sonne für Erneuerbare-Energie-Siedlung in Abu Dhabi – arabisches Großprojekt

„Die Länder am arabischen Golf gehören zu den sonnigsten Regionen der Welt. Die Sonnenscheindauer ist mit neun Stunden täglich weit höher als in allen europäischen Staaten. Somit bieten die Märkte im Mittleren Osten die idealen Voraussetzungen für die Installation von solarthermischen Anlagen“, erklärt der Geschäftsführer der österreichischen TiSUN in Dubai, Robin M. Welling, die besondere Wirtschaftlichkeit von erneuerbaren Energien in den arabischen Märkten. Um die Märkte dort besser bedienen zu können, gründete TiSUN Anfang Dezember 2011 die Tochterfirma TiSUN G.C.C. FZC in Dubai. Erste Projekte sind in Planung – ein großes in Abu Dhabi wird derzeit bereits mit den Solarsystemen „Made in Austria“ ausgestattet: Das Al Raha Gardens Projekt stellt eine Oase der Ruhe inmitten der 600.000-Einwohner-Stadt Abu Dhabi dar. weiterlesen…