Erneuerbare Energien immer günstiger

Investitionen in Erneuerbare lohnen sich

Der weltweite Stromverbrauch wird sich laut McKinsey bis 2050 verdreifachen. Bis 2030 wird ein Erneuerbaren-Anteil von 50 Prozent am Strommix prognostiziert. Die Investitionen in Energieerzeugung sollten jährlich um vier Prozent steigen. Erneuerbare Energien werden immer günstiger – über 60 Prozent der neu installierten erneuerbaren Kapazitäten sind laut Berechnungen der Unternehmensberatung McKinsey bereits preiswerter als die fossilen Alternativen und werden zusammen mit Dekarbonisierungstechnologien voraussichtlich den größten Teil am Investitionswachstum im Energiesektor ausmachen, heißt es in der Studie Global Energy Perspective 2022 von McKinsey & Company. Die Kosten für Solarenergie hätten sich seit 2017 halbiert, für Windenergie seien sie um ein Drittel gesunken und auch Speichertechnik sei zunehmend günstiger geworden, wie Nicole Allé in energiezukunft schreibt. weiterlesen…

Bodenmikrobe könnte künstliche Photosynthese ankurbeln

Enzym „jongliert“ mit Reaktionsbestandteilen

Ein bakterielles Enzym kann mit Hilfe eines molekularen Klebstoffs und einer rechtzeitigen Korrektur Kohlendioxid 20mal schneller in Kohlenstoffverbindungen umwandeln als pflanzliche Enzyme bei der Photosynthese. Die Ergebnisse könnten den Fortschritt bei der Umwandlung von Kohlendioxid in eine Vielzahl von Produkten beschleunigen, schreibt Glennda Chui am 29.04.2022 auf der Webseite des Stanford Linear Accelerator Center (SLAC) am National Accelerator Laboratory. (Bild: Zwei gepaarte Moleküle (blau und weiß) innerhalb des ECR-Enzyms, das Kohlenstoff in Bodenmikroben bindet – Animation © H. DeMirci et al., ACS Central Science, 2022open access) weiterlesen…

IÖW untersucht Energy Sharing

90 Prozent der Haushalte könnten Teil der Energiewende werden

Wenn das Konzept Energy Sharing aus dem EU-Recht in nationales Recht umgesetzt würde, könnten 90 Prozent der Haushalte in Deutschland von günstigeren Strompreisen profitieren. Dafür ist ein Marktrahmen gefragt, der den Zusammenschluss von Bürgern in Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften ermöglicht, damit diese Wind- und Photovoltaikanlagen errichten und den erzeugten Strom gemeinschaftlich über das Verteilnetz nutzen können. Wie ein solches Energy Sharing ausgestaltet werden kann, beschreibt das Bündnis Bürgerenergie (BBEn) am 03.05.2022 in einem Konzeptpapier. Auf dieser Grundlage hat das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) im Auftrag des Bündnisses am 03.05.2022 eine Potenzialstudie für Energy Sharing vorgelegt. weiterlesen…

Aus der Luft geholt

Bewertungsrahmen für Potenziale und Risiken der CO2-Entnahme aus der Atmosphäre entwickelt

Welche Chancen und Risiken stecken in den sogenannten negative Emissionen, mit denen wir der Atmosphäre CO2 entziehen könnten? Forschende des Netto-Null-2050 Clusters der Helmholtz-Klima-Initiative haben unter Federführung von Wissenschaftlern des UFZ Leipzig jetzt einen Bewertungsrahmen dafür entwickelt. Denn um die Grenze des Pariser Abkommens COP21 zu erreichen, reicht es nicht allein, den Ausstoß des Treibhausgases weiter zu reduzieren – so eine UFZ-Medienmitteilung. Um die globale Erwärmung auf unter 2 Grad Celsius, möglichst auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen, muss der Atmosphäre bereits ausgestoßenes CO2 auch wieder entzogen werden. weiterlesen…

Mehr Geld für Volleinspeiser

Wann sich die volle Einspeisung lohnt

Mit der Reform des EEG soll sich die Vergütung für Solarstrom rund verdoppeln – wenn der komplette Strom ins Netz eingespeist wird. Wer davon profitieren möchte, muss aber mit der Inbetriebnahme der neuen Photovoltaik-Anlage noch bis 2023 warten. Oder schon vor der Bestellung eine komplizierte Übergangsregel beachten, warnt die Stiftung Warentest. weiterlesen…

Deutschland verbraucht zu viele Ressourcen

Erdüberlastungstag 2022

Laut Berechnungen von Umweltschützern hat Deutschland bereits am 4. Mai seine ökologischen Ressourcen für das Jahr 2022 aufgebraucht. Während der globale „Earth Overshoot Day“ im Hochsommer erreicht werden wird, fällt der deutsche Erdüberlastungstag bereits ins Frühjahr, weil die hiesige Bevölkerung vergleichsweise ressourcenintensiv lebt. weiterlesen…

Neue Lebenszyklusanalyse des Fairphone 4

Fünf Jahre Nutzung verringert jährliche Auswirkung auf globale Erwärmung um ein Drittel

Der niederländische Smartphone-Hersteller Fairphone schafft einen Markt für ethisch produzierte Smartphones und veröffentlichte am 03.05.2022 einen 215-Seiten-Bericht des Berliner Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM zur Lebensdauer des Modells Fairphone 4. Im Fokus stehen die Auswirkungen des neuen Geräts auf die Umwelt. weiterlesen…

Wie wirkt sich der Ukrainekrieg auf die Wasserstoffwende aus?

Grüner Wasserstoff wird befördert

Deutschland will (muss) künftig mehr auf erneuerbare Energien setzen. Weg von fossilen Rohstoffen – vor allem denen aus Russland. Grüner Wasserstoff soll dabei eine wichtige Rolle spielen. Konnte die Klimakrise bisher nicht den nötigen Druck ausüben, die Energiewende zügig voranzutreiben, scheint jetzt vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine ein höheres Tempo zu herrschen. Zitate aus einer 30-Minuten-Sendung des Deutschlandfunks. weiterlesen…

Acht innovative Lösungen für intelligente Ökostrom-Nutzung

Erneuerbre Energien präsentiert: „The smarter E Award

Die intelligente Nutzung von erneuerbaren Energien und digitale Werkzeuge für den Betrieb von Ökostromanlagen stehen im Mittelpunkt der smarter E Awards in der Kategorie „Smart Renewable Energy“. Denn die Zukunft der erneuerbaren Energien liegt nicht nur in ihrer Erzeugung, sondern auch in der intelligenten Nutzung. Die Energiewende basiert nämlich auf zwei Säulen: die dezentrale Erzeugung von Ökostrom vor allem durch volatil produzierende Technologien und dessen Nutzung in anderen Sektoren wie Wärme und Verkehr. weiterlesen…

Eigenschaften von Perowskit-Solarzellen noch rätselhaft

Weder Polaronen noch Rashba-Effekt

Um die besonders günstigen Eigenschaften von Perowskit-Halbleitern für Solarzellen zu erklären, kursieren verschiedene Hypothesen. So sollten Polaronen oder auch ein gigantischer Rashba-Effekt eine große Rolle spielen. Ein Team hat mit Versuchen am Elektronen-Beschleuniger BESSY II der Berliner Helmholtz-Gesellschaft hat diese Hypothesen nun experimentell widerlegt. Damit grenzen sie die möglichen Ursachen für die Transporteigenschaften weiter ein und ermöglichen bessere Ansätze zur gezielten Optimierung dieser Materialklasse. weiterlesen…