Kabinett ändert Windenergie-auf-See-Gesetz

Erhöhung des Ausbauziels bis 2030 auf 20 GW

Windkraft - Foto ©  SolarifyDas Kabinett hat heute die von Bundeswirtschaftsminister Altmaier vorgelegte Änderung des Windenergie-auf-See-Gesetzes beschlossen. Kern des Gesetzentwurfs ist eine deutliche Erhöhung des Ausbauziels bis 030 auf 20 Gigawatt. Zudem sieht der Entwurf mit 40 Gigawatt bis zum Jahr 2040 erstmals auch ein ambitioniertes, langfristiges Ausbauziel vor. weiterlesen…

AEE startet (englischsprachigen) Bürgerenergie-Podcast

Bürgerbewegung hat EEG ermöglicht

„Die Bürger*innenenergie ist ein zentraler Pfeiler der Energiewende“, sagt Robert Brandt, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Um dieses Thema aufzugreifen, startet die AEE einen neuen Podcast, in dem untersucht wird, welche Erfahrungen die Planner unter den Rahmenbedingungen der zweiten Erneuerbare-Energien-Richtlinie der EU (EE-RL II) machen. Zu Wort kommen Experten aus Politik, Recht, Soziologie und Theologie. weiterlesen…

Klima-Szenarien nutzbar machen

Online-Plattform für Entscheider startet

Trockene Felder westlich von Berlin - Foto © SolarifyDamit Klimaszenarien für Entscheider nutzbar werden, hat ein internationales Forscherteam, u.a. auch Klimaforscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) eine umfassende interaktive Online-Plattform entwickelt. Sie ist die erste ihrer Art, die Werkzeuge zur Nutzung dieser Szenarien – von Klimafolgen bis hin zur Klimastabilisierung – einer breiteren Öffentlichkeit jenseits der Wissenschaft zur Verfügung stellt. Die Szenarien helfen Entscheidern in Politik und Unternehmen, Finanzmärkten und Gesellschaft, die Bedrohung durch die globale Erwärmung und Möglichkeiten zu ihrer Begrenzung besser einzuschätzen. weiterlesen…

DUH fordert Fahrrad-Offensive in deutschen Städten

Mehr Platz für Radfahrer und Investitionen in Bus und Bahn verhindern klima- und gesundheitsschädlichen Verkehrskollaps

Fahrräder - Foto © SolarifyZum Tag des Fahrrads am 3. Juni fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) eine beschleunigte Umwidmung von Verkehrsflächen in Fahrrad-Straßen und Pop Up Radwege. Darüber hinaus solle in allen Stadtgebieten Tempo 30 eingeführt werden. Die DUH zieht zudem Zwischenbilanz zu ihren in zwischenzeitlich 203 Städten gestellten Anträgen zur kurzfristigen und erst einmal temporären Schaffung von breiten und abgesicherten zusätzlichen Fahrrad-Straßen. 108 Städte haben sich mit dem DUH-Antrag beschäftigt und zurückgemeldet. weiterlesen…

Die Mobilität der Zukunft ins Auge fassen

Konjunkturhilfen konsequent auf Klimaschutztechnologien konzentrieren

E-Auto ladend - Foto © SolarifyKaufanreize für Pkw müssen die Mobilität der Zukunft ins Auge fassen, damit Deutschlands Automobilwirtschaft auch weiterhin im internationalen Wettbewerb bestehen kann. Sowohl für den Individualverkehr, als auch für den öffentlichen Nahverkehr braucht es nun die richtigen Impulse, um Innovationen anzuschieben und die Modernisierung der Fahrzeugflotten zu ermöglichen. Im Vorfeld der Verhandlungen zwischen Union und SPD über ein Konjunkturpaket, mahnt der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. konsequente, auf Klimaschutz und Fortschritt ausgerichtete Entscheidungen von der Politik an. weiterlesen…

Wie gut wissen die Deutschen über Wetterrisiken Bescheid?

Repräsentative Umfrage zur Wetter- und Klimakompetenz in Deutschland

Extremwetter über Berlin - Foto © SolarifyViele Deutsche haben Schwierigkeiten, Wetterrisiken – zum Beispiel durch Bodenfrost, Hitze oder UV-Strahlung – richtig einzuschätzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, die in Weather, Climate, and Society veröffentlicht wurde. Das MPG-Forschungsteam spricht sich deshalb für neue Risikovorhersagen aus, die nicht nur angeben, wie das Wetter wird, sondern auch, was es anrichten kann. weiterlesen…

„Startklar für die Zeitenwende“

Greenpeace-Umfrage zur Verhaltensänderung nach Corona mit interessantem Ergebnis

Kondensstreifen über Berlin - Foto © SolarifyEs scheint ganz so, als hätten die Menschen etwas aus der Corona-Pandemie gelernt: Die meisten Deutschen wären bereit, auch zum Schutz des Klimas ihre Lebensgewohnheiten umzustellen. Das ergab eine aktuelle Greenpeace-Umfrage – schreibt Michael Weiland am 29.05.2020 auf der Webseite der Umweltschutzorganisation. weiterlesen…

Erneuerbare Energien billiger als günstigste Kohle-Konkurrenten

Wettbewerbsfähige Stromgestehungskosten machen Investitionen in erneuerbare Energien äußerst attraktiv

PV und Wind bei Bitterfeld - Foto © SolarifyErneuerbare Energie ist zunehmend günstiger als neue Stromkapazitäten von fossilen Brennstoffen. Zu diesem Schluss kommt ein neuer Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) in Abu Dhabi, der am 02.06.2020 veröffentlicht wurde. Der Bericht Kosten der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien 2019 zeigt, dass mehr als die Hälfte der im Jahr 2019 hinzugekommenen Kapazitäten aus erneuerbaren Energien niedrigere Stromkosten aufweisen als die der günstigsten neuen Kohlekraftwerke. weiterlesen…

Regierung will Strompreis senken

Änderung der Erneuerbare-Energien-Verordnung

CO2-Ausstoß, Rauch und Wasserdampf im Nordwesten Berlins - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie Bundesregierung will dem parlamentseigenen Pressedienst heute im bundestag zufolge einen Rahmen schaffen, um Einnahmen aus der CO2-Bepreisung für die Senkung der EEG-Umlage zu verwenden. Dazu hat sie Änderungen an der Erneuerbare-Energien-Verordnung beschlossen. Die „Verordnung zur Änderung der Erneuerbare-Energien-Verordnung“ (EEV, 19/19381) soll ab Januar 2021 unter Einsatz von Haushaltsmitteln die Umlage senken helfen. Vor allem schaffe die Änderung der EEV nun einen neuen Einnahmentatbestand für Haushaltsmittel, den die Übertragungsnetzbetreiber bei der Ermittlung der EEG-Umlage zu berücksichtigen haben, wenn die haushaltsseitigen Voraussetzungen vorliegen. Die Verordnung enthalte keine neuen Verpflichtungen für Bürgerinnen und Bürger. Solarify dokumentiert die Vorabfassung der neuen Verordnung. weiterlesen…

Lesehinweis: Neue Diesel immer schmutziger

Tagesspiegel: Spritschlucker stinken mehr

Die CO2-Emissionen neuer Diesel sind im April 2020 im Durchschnitt (von 167 g/km im Mai 2019) auf 176 g/km angestiegen. Bei Benzinern sank der Wert leicht, schreibt Jens Tartler am 31.05.2020 auf der Webseite des Berliner Tagesspiegels. Das ergebe sich aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Stephan Kühn. Die Antwort liege dem Fachdienst Tagesspiegel Background Mobilität & Transport vor. Bei neuen Benzinern seien die CO2-Emissionen im gleichen Zeitraum dagegen von 159 Gramm auf 155 g/km gesunken. weiterlesen…