Offshore-Wind: Leistung verdreifacht sich 2015

Jetzt 668 Windgeneratoren mit insgesamt 2,78 GW

Im August 2015 ist der Windpark Butendiek 32 Kilometer vor Sylt in der deutschen Nordsee in Betrieb gegangen. 80 neue Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 288 MW speisen dort seit Anfang August Strom ins deutsche Netz ein. Wie der Betreiber mitteilt, sind bei der Installation die bislang niedrigsten Schallemissionen gemessen worden. Die Errichtung habe voll im Zeit- und Budgetplan gelegen.
weiterlesen…

Bundesnetzagentur bestätigt Netzentwicklungspläne 2024

5.800 Kilometer neue Trassen nötig

Deutschland muss sein Stromnetz weiter ausbauen, damit die Stromversorgung angesichts immer mehr erneuerbarer Energien auch in Zukunft sicher ist. 5.800 Kilometer neue Leitungen sind dafür bis zum Jahr 2024 notwendig: Das hat die Bundesnetzagentur nach Prüfung der Netzentwicklungspläne Strom 2024 (NEP) und Offshore 2024 (O-NEP) am 04.09.2015 bestätigt.
weiterlesen…

Elf KWK-Anlagen stillgelegt

2020 soll ein Viertel des Stroms aus thermischen Kraftwerken kommen

Vom 01.01.2014 bis zum 30.06.2015 sind elf Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit mindestens 10 MW elektrischer Netto-Nennleistung stillgelegt worden. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort (18/5890) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (18/5710) mitteilt, würden darüber hinaus vier zur endgültigen Stilllegung vorgesehene Kraftwerksblöcke mit KWK aufgrund ihrer Systemrelevanz als Reservekraftwerke weiter betrieben. Die Bundesregierung erklärt auf die Frage, wann das KWK-Ziel von 25 Prozent Anteil an der Stromerzeugung aus thermischen Kraftwerken erreicht werde, es werde angestrebt, dieses Ziel 2020 zu erreichen. (hib/HLE) Solarify dokumentiert Anfrage und Antwort. weiterlesen…

Solarmarkt der Zukunft

Bridge to India: Indiens rasanter Photovoltaik-Ausbau trotzt allen Skeptikern

Die indische Photovoltaik-Kraftwerkspipeline wächst rasant und bringt die Regierung ihren ehrgeizigen Solar-Zielen näher, berichtet BRIDGE TO INDIA laut SolarServer aus Neu Delhi. Aktuell sind PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 4,4 Gigawatt installiert und weitere Projekte mit 10,9 GW in der Entwicklungs- bzw. Genehmigungsphase. weiterlesen…

Auslaufprüfung für Undertaking beantragt

PV-Handelsstreit geht in nächste Runde

Seit einigen Wochen positionieren sich Befürworter und Gegner im Photovoltaik-Handelsstreit. EU Prosun hatte bereits im Sommer angekündigt, man werde die Auslaufprüfung für das Undertaking (Überprüfung -„Expiry Review“- der geltenden Strafmaßnahmen) fristgerecht bei der EU-Kommission beantragen und hat dies nun auch kurz vor Ablauf der Frist getan. Sandra Enkhardt berichtet auf der Webseite des pv magazine. weiterlesen…

93% für mehr EE – EEG-Umlage OK

Repräsentative Akzeptanzumfrage der AEE zeigt hohe Zustimmung für weiteren Ausbau

Wie schon in den vorherigen regelmäßigen Untersuchungen ergab auch die diesjährige repräsentative Akzeptanzumfrage von TNS Emnid im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) deutliche Zustimmung zur Energiewende und zum weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien: 93 Prozent der Befragten halten den weiteren Ausbau der Erneuerbaren für wichtig bis außerordentlich wichtig. „Die Ergebnisse zeigen: Die Bevölkerung in Deutschland befürwortet einen weiteren entschlossenen Ausbau der Erneuerbaren. Die Politik sollte diese starke Unterstützung nutzen, um den Umbau der Energieversorgung weiter mutig voranzubringen“, erklärte AEE-Geschäftsführer Philipp Vohrer. weiterlesen…

Der große Bluff der Autobauer

KFZ-Schmiede tricksen bei Spritverbrauch und CO2-Ausstoß

Es klingt irgendwie vertraut: Die von den Autobauern veröffentlichten Verbrauchs- und Emissions-Werte fallen immer phantasievoller aus. Laut einer neuen Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) unter dem Titel „CO2 emissions from new passenger cars in the EU: Car manufacturers’ performance in 2014″ liegt der wirkliche Verbrauch im europäischen Durchschnitt um etwa 40 Prozent höher. Das ärgert viele, die EU will (endlich) aktiv werden. weiterlesen…

Lemke/RLP: Atom- und Kohleausstieg gleichzeitig möglich

Studie bestätigt technische und juristische Ausstiegsaspekte

Eine Studie des Instituts für ZukunftsEnergieSysteme, (IZES) Saarbrücken und  der Hochschule für Wirtschaft und Recht, (HWR) Berlin erklärt, warum ein vorzeitiger Ausstieg aus der Kohleverstromung die Sicherheit und die Systemstabilität der Stromversorgung in Deutschland nicht gefährden würde. Darüber hinaus prognostizieren Uwe Leprich (IZES) und Stefan Klinski (HWR), welchen Beitrag der Stromsektor zum Erreichen der nationalen Klimaschutzziele mit einer Abkehr von Braun- und Steinkohle  leisten könnte. weiterlesen…

Atomkonzerne sollen haften

Gabriel ließ Rückbau- und Entsorgungskosten-Nachhaftungs-Gesetz entwerfen

Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel will die großen Stromkonzerne beim Atomausstieg mit einem neuen Gesetzesentwurf in die Pflicht nehmen, auch langfristig die Kosten für den milliardenteuren Rückbau der Atomkraftwerke und die Endlagerung zu tragen. Gabriel will so den Steuerzahler entlasten. Die ersten drohen schon mit Klagen. weiterlesen…