Endlager-Kommission tagt öffentlich

Zweite Sitzung: Bundesamtes für Kerntechnische Entsorgung (BfE) wird noch 2014 gegründet

Um sich der Frage zu nähern, wo Deutschlands radioaktiver Atommüll gelagert werden soll, kam die Kommission zur Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe am 30.06.2014 erstmals nach ihrer konstituierenden Sitzung im Mai zusammen. Staatssekretär Jochen Flasbarth vom Bundesumweltministerium erstattete Bericht über den Stand des Bundesamtes für Kerntechnische Entsorgung (BfE), das laut Standortauswahlgesetz 2014 gegründet werden soll. Noch in diesem Jahr, so Flasbarth, sollten analog dem Wortlaut des Gesetzes, die ersten 20 Stellen besetzt und die Arbeit aufgenommen werden. Allerdings solle der Arbeit der Kommission nicht vorgegriffen und nichts „präjudiziert“ werden. weiterlesen…

Neuartiges Pumpspeicherkraftwerk

Unterirdische Testanlage in Bayern geplant

Soll die Energiewende gelingen, werden dringend alle Arten von Speichermöglichkeiten gebraucht – fehlen sie, wird eine kontinuierliche Versorgung mit Ökostrom aus volatilen Energieträgern wie Sonne und Wind schwierig. Mit die älteste Lösung sind Pumpspeicherkraftwerke. Dabei wird Wasser in höher gelegene Becken gedrückt, das bei Bedarf abfließen und dabei Turbinen antreiben kann. Doch die nötigen Landschaftsveränderungen und Eingriffe ins Ökosystem provozieren Widerstände bei  Anwohnern und Naturschützern, wie jüngst in Lam im Bayerischen Wald. Ein amerikanisches Unternehmen will einen Ausweg gefunden haben, so GreenWiwo. weiterlesen…

Emissionshandelssysteme analysiert

Kohlenstoff-Marktkopplung mit USA über CDM und andere Offsetting-Mechanismen

Während der ersten Verpflichtungsperiode des Kyoto-Protokolls haben sich die Zertifikate des Clean Development Mechanismus (CDM) zur globalen Währung des Emissionshandels entwickelt. Im Projekt „Kohlenstoff-Marktkopplung mit USA über CDM und andere Offsetting-Mechanismen“ hat das Projektteam von Wuppertal Institut und Adelphi Consult sowohl die bestehenden Marktmechanismen als auch die gerade entstehenden neuen Emissionshandelssysteme in anderen Ländern analysiert. Dazu werden im Endbericht Unterschiede und Gemeinsamkeiten gleichermaßen in den Blick genommen und vorgestellt. weiterlesen…

Solarbundesliga-Meister 2014

Wie Energiewende geht

Am selben Tag, an dem der Deutschen Bundestag über das Erneuerbare-Energie-Gesetz abstimmte, zeigte die Solarbundesliga, wo in Deutschland die Energiewende längst vollzogen wird. Ulm, Leutkirch im Allgäu, Roth am See, Niederbergkirchen und Glüsing sind die diesjährigen Deutschen Meister in dem Kommunalwettbewerb. Diese Städte und Gemeinden nutzen in ihren jeweiligen Größenklassen die meiste Solarwärme und Solarstrom pro Kopf. Bei den Landkreisen siegte das Ostallgäu mit einem knappen Vorsprung vor dem Kreis Schwäbisch Hall. weiterlesen…

3,68 Liter Kerosin pro Fluggast und 100 km

Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft meldet Effizienz-Rekord

„Die deutschen Fluggesellschaften haben einen neuen Effizienzrekord aufgestellt und verbrauchen durchschnittlich nur noch 3,68 Liter pro Passagier und 100 Kilometer. Das hilft auch dem Klimaschutz“, so Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft in einer Pressemitteilung. „Insgesamt konnten im Vergleich zum Vorjahr 353 Millionen Liter Kerosin eingespart werden – damit könnten 6,27 Millionen Passagiere auf der Strecke Berlin – Mallorca transportiert werden.“ Diese und andere Ergebnisse wurden am 27.06.2014 im neuen BDL-Report Energieeffizienz und Klimaschutz in Düsseldorf vorgestellt. weiterlesen…

Reaktionen der Lobby-Verbände auf EEG-Reform (Auswahl)

BSW-Solar: Energiewende-Bremse statt Strompreis-Bremse

Die im Rahmen der EEG-Reform beschlossene „Sonnensteuer“ werde „den Ausbau der Solarenergie im Stromsektor weiter drosseln, ohne die Kosten der Energiewende spürbar zu senken“, befürchtet der Branchenverband BSW-Solar in einer Mitteilung, und erwartet einen weiteren Marktrückgang – gleichzeitig appelliert er an den Bundesrat, das Vorhaben in letzter Minute noch zu stoppen. Weitere kritische Erklärungen von Eurosolar, Bauernverband, Raiffeisenverband und Biogasrat+. weiterlesen…

Wirtschaftswoche: „Noch ist kein Grün in Sicht“

Energiewende-Monitoring

Höhere Stromkosten für private Haushalte sowie stark gestiegene CO2-Emissionen drücken die bisherige Bilanz der Energiewende. Zum dritten Mal legte die  WirtschaftsWoche zusammen mit der Unternehmensberatung A.T. Kearney ihr Monitoring der Energiewende vor – die Ergebnisse seien eindeutig, so das Blatt: „Die Aussichten, dass das Jahrhundertprojekt gelingt, haben sich weiter getrübt.“  Die Energiewende sei am weitesten von einer wirtschaftlichen Energieversorgung entfernt. 2012 seien es noch 49 Prozent Zielerreichung gewesen, sei der Wert 2013 fast auf die Hälfte gesunken. Die A.T. Kearney-Analysten sehen vor allem die gestiegenen EEG-Umlage und die Belastung der privaten Haushalte durch gestiegene Energiekosten als Grund.
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