Klimawandel – Herausforderung für die humanitäre Hilfe

Klimawandel verändert Katastrophenhilfe

Dürren, Überflutungen und Wirbelstürme machen es immer mehr Menschen unmöglich, in ihrer angestammten Heimat zu bleiben. Meist trifft es die Ärmsten der Armen. Das hat Konsequenzen, auch für humanitäre Hilfsorganisationen – Anlass für das „34. Forum Globale Fragen – Der Klimawandel – eine Herausforderung für die humanitäre Hilfe“ im Berliner Auswärtigen Amt am 17.06.2014 gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz, das Klimaforscher und Hilfsorganisationen zusammen brachte, um gemeinsam Strategien für effektives Risikomanagement zu entwickeln. weiterlesen…

3. Nationaler Energieeffizienz-Aktionsplan beschlossen

Bundeskabinett verabschiedet

Am 18. 06. 2014 hat das Bundeskabinett den 3. Nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan verabschiedet, teilt das Bundeswirtschaftsministerium mit. Dieser beschreibt die wesentlichen, bereits existierenden Instrumente und Maßnahmen, um die Energieeffizienz in Deutschland zu erhöhen und Energie einzusparen. weiterlesen…

Deutsch-französische Energiewende-Plattform gegründet

Energieagenturen einigten sich auf Eckpunkte

Die Energieagenturen von Deutschland und Frankreich, die Deutsche Energie-Agentur (dena) und ihr französisches Pendant, die Agence de l’Environnement et de la Maîtrise de l’Energie (ADEME), haben sich am 17.06.2014 auf Eckpunkte für den Aufbau einer gemeinsamen Energiewendeplattform geeinigt. Beide Seiten unterzeichneten am Rande der Tagung „CO2-Reduktion und industrielle Renaissance: zwei Herausforderungen für die Energiewende“ des Verbands der französischen Stromwirtschaft Union Française de l’Électricité (UFE) eine entsprechende Vereinbarung. weiterlesen…

Obama machte Klimaleugner lächerlich

Eine Milliarde-Dollar-Fonds für Folgen von Naturkatastrophen

US-Präsident Barack Obama hat sich in einer Rede über Klimaleugner lustig gemacht, die behaupten, der Klimawandel sei nicht menschengemacht, meldete der nachrichtensender n-tv. Bei einer Abschlussfeier an der Universität von Kalifornien in der Stadt Irvine sagte er, den Klimawandel zu leugnen sei das Gleiche wie zu behaupten, der Mond sei aus Käse. weiterlesen…

US-Maisanbau klimatisch gefährdet

NGO Ceres warnt vor Auswirkungen des Klimawandels 

Der Klimawandel bedroht jetzt auch den Anbau von Mais,den mit einem Jahresumsatz von 65 Milliarden US-Dollar einer der lukrativsten Landwirtschaftszweige der USA. Die Nichtregierungsorganisation Ceres sieht steigende Volatilität bei der Produktion und den Preisen als Folge und verweist auf eine Sendung des amerikianischen National Public Radio mit Brooke Barton, dem Direktor des Wasser-Programms von Ceres. Überdies verlangten Abnehmer von Mais – darunter z.B. Walmart und Coca-Cola – immer häufiger nachhaltigere Anbaumethoden. weiterlesen…

EUROSOLAR: „EEG-Deform“

Bundestag und Bundesrat entscheiden über historische Zäsur – Energiewende mit „EEG-Deform“ vor dem Abbruch

„Die Bundesregierung Merkel(CDU)/ Gabriel(SPD) hat mit Unterstützung des grünen Staatssekretärs Baake und seinem Think-Tank „Agora Energiewende“ ein Gesetz zur Abschaffung aller wesentlichen Grundsätze der bislang erfolgreichen dezentralen Energiewende vorgelegt“, erklärt der EUROSOLAR-Vorstand in einer Mitteilung zu den aktuellen Beratungen über die „sog. EEG-Novelle“. Die Bundesregierung nenne den vorliegenden Gesetzentwurf „Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)“. Das sei „Etikettenschwindel“. Denn sogar der Vorrang der Erneuerbaren Energien werde abgeschafft. weiterlesen…

Regierung muss Biogas fördern…

…falls Russland Erdgas abdreht

Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) warnt Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und die Abgeordneten der Großen Koalition davor, der strategisch wichtigen Biogasbranche die Existenzgrundlage zu entziehen. „Wenn Russland der Ukraine den Erdgashahn zudreht, sollte Gabriel das heimische Biogas fördern und nicht behindern“, sagt BEE-Geschäftsführer Hermann Falk. weiterlesen…

Gast-Essay von Jeffrey Sachs:

„Propaganda kann daran nichts ändern. Aktivismus schon.“

mit freundlicher Genehmigung von Jeffrey D. Sachs

Der Menschheit läuft allmählich die Zeit davon, um das Problem des Klimawandels in Angriff zu nehmen. Wissenschaftler verweisen darauf, dass ein Temperaturanstieg von zwei Grad Celsius die Erde in eine gefährliche Lage bringen würde. Dennoch bewegen wir uns derzeit in Richtung eines Temperaturanstiegs von vier Grad in diesem Jahrhundert (oder mehr). Die letzte Chance ist nun gekommen.[note Zwischenrufe, Kommentare und Selbst-Gespräche geben nicht in jedem Fall die Meinung von Solarify wieder.]Diese Chance ergibt sich im Dezember 2015 in Paris, wo Regierungsvertreter zur 21. jährlichen Klimakonferenz der Vereinten Nationen zusammenkommen werden. Doch dieses Mal wird es anders verlaufen. Entweder die Regierungen einigen sich, wie sie es versprochen haben, auf entschlossene Maßnahmen oder 2015 wird uns als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem uns die klimapolitische Vernunft abhanden kam. weiterlesen…

EU-Strategien für Energieversorgungssicherheit

Energieminister tagten

Bei ihrem Treffen in Luxemburg am 13.06.2014 erörterten die Energieminister der 28 EU-Mitgliedstaaten auch im Lichte des russisch-ukrainischen Gaskonflikts die Themen EU-Versorgungssicherheit, EU-Klima- und Energiepolitik bis 2030 sowie EU-Energiebinnenmarkt. Die Energieminister setzen darauf, dass Russland und die Ukraine verantwortungsbewusst eine Lösung suchen und begrüßten ausdrücklich das Engagement Kommissar Oettingers in diesen Verhandlungen. weiterlesen…

Fortschritte in Richtung neues Klimaabkommen

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks wertete die in diesem Jahr erstmals auch auf Ministerebene geführten UN-Klimagespräche in Bonn, die am 15. 06. 2014 beendet wurden, als wesentlichen Schritt auf dem Weg zu einem neuen umfassenden Klimaabkommen, das Ende 2015 in Paris beschlossen werden soll. Bei wichtigen Fragen zu Struktur und Inhalt des künftigen Abkommens hätten die Staaten mehr Klarheit und ein gemeinsames Verständnis über die möglichen Optionen entwickeln können. weiterlesen…