17 gegen EFI-Gutachten

Wirkung des EEG – was ist die empirische Evidenz?

Das Votum der Expertenkommission Forschung und Innovation, das EEG abzuschaffen, hat bundesweiten Widerspruch vor allem aus der Fachwelt ausgelöst – von „mangelhafter Kenntnis“, gar von „Blamage“ war die Rede. Vor allem die Begründung, das EEG entfalte „keine nachweisbare Innovationswirkung“ sei unhaltbar, so zahlreiche Diskusisonsbeiträge. Eine sehr ausführlich begründete Gegenrede kam nach dem Forschungsverbund Erneuerbare Energien (FVEE) aus Karlsruhe vom Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) unterzeichnet von 17 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter dem Titel „Wirkung des EEG – was ist die empirische Evidenz?“ Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Energiewende riesiges Verlustgeschäft für Stromanbieter?

Nach RWE-Minus stellt MDR eine bange Frage – und  verneint sie

„Ist die Energiewende ein riesiges Verlustgeschäft für die Stromanbieter? Die Frage stellt sich, nachdem der Energieriese RWE in dieser Woche seine Bilanz vorgelegt hat“, fragt der Mitteldeutsche Rundfunk bang auf seiner Webseite. Immerhin habe RWE 2013 Milliarden-Verluste gemacht. Schuld an der Misere sei angeblich die Energiewende. Stephan Zimmermann auf mdr.de: „Kommen andere Anbieter besser mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien zurecht?“ weiterlesen…

UN bestätigen Achim Steiner im Amt

UNEP-Exekutivdirektor für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt – Hendricks gratuliert – Solarify: Glücksfall

Die UN-Generalversammlung in New York hat am 07.03.2014 den Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), Achim Steiner, für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt.
Bundesumweltministerin Barbara Hendricks begrüßte die Entscheidung der UNO und gratulierte Steiner zur Verlängerung seiner Amtszeit. weiterlesen…

Klimawandel bedroht Weltkulturerbe

Bei drei Grad ein Fünftel in Gefahr

Von der Freiheitsstatue in New York über den Tower of London bis hin zum Opernhaus in Sydney – vom Anstieg des Meeresspiegels sind nicht nur Siedlungsräume großer Teile der Weltbevölkerung an den Küsten betroffen, sondern auch zahlreiche Stätten des UNESCO Weltkulturerbes. Das zeigt eine aktuelle Studie von Ben Marzeion von der Universität Innsbruck und Anders Levermann vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. weiterlesen…

Am 30.04. ist Schicht bei Solon

230 verlieren Job – Solon-Chef Podlowski: „Solon ist alles andere als tot“

Den 230 Mitarbeitern beim Berliner Solarmodulhersteller Solon klingt der Werbeslogan seit heute eher zynisch: Unter dem geschwungenen Dach in Berlin-Adlershof wird  am 30.04.2014 endgültig das Licht ausgehen. Solon verlegt auf Geheiß des indisch-arabischen Übernehmers Microsol seinen Sitz ins Emirat Fujairah östlich von Dubai (dort steht die größte Fabrik des Unternehmens), „um sich den wachsenden Märkten zuzuwenden“, so der Berliner Solon-Betriebsstättenleiter Lars Podlowski.  Alle 230 verlieren ihre Arbeit.
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Mit Sofortprogramm schon 2020

Hendricks kündigt deutsches Klimaschutz-Sofortprogramm an

Die Bundesregierung möchte bis 2020 40 Prozent weniger CO2-Ausstoß gegenüber 1990 erreichen. Wenn man das Ziel zur Zeit extrapoliere, so Umweltministerin Hendricks, komme man aber nur auf 33-35 Prozent.  „Wir brauchen ein ressort-übergreifendes Sofortprogramm“, kündigte die Ministerin am 06.03.2014 in Berlin an. Dieses müsse den Verkehrs-, den Wärmesektor und das Bauwesen umfassen, die neben der Stromerzeugung wesentlich für den CO2-Ausstoß verantwortlichen Bereiche. weiterlesen…

Ministerin und Kommissar für starke EU-Umweltpolitik

EU-Kommissar Potocnik und Ministerin Hendricks stellen siebtes Umweltaktionsprogramms der EU vor

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks erwartet noch im März eine Einigung auf ein neues Klimaziel der EU für 2030. Sie hoffe, dass die Vorgabe von 40 Prozent weniger [[CO2]] im Vergleich zu 1990 gebilligt werde. Gemeinsam mit dem EU-Kommissar für Umweltpolitik, Janez Potocnik bekannte sie sich am 06.03.2014 anlässlich der Vorstellung des neuen EU-Umweltprogramms bis 2020 in Berlin zu einer ambitionierten EU-Umweltpolitik: Umwelt- und Klimaschutz seien zentrale Grundlagen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und ein „gutes Leben“ in Europa. weiterlesen…

Baake fordert europäischen Binnenmarkt für Strom

Simone Veil Governance Center for Europe an der Humboldt-Viadrina

Das am 05.03.2014 in Berlin gegründete Simone Veil Governance Center for Europe will den europäischen Austausch und die grenzüberschreitende Kooperation zwischen Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft stärken. Zu verschiedenen Politikfeldern sollen gemeinsame europäische Strategien formuliert und so eine Annäherung nationaler Politiken vorbereitet werden. Damit möchte das Governance Center for Europe zu Verständigung und demokratischer Integration in Europa beitragen. In der Eröffnungsfeier forderte Wirtschafts-Staatssekretär Baake, endlich einen europäischen Binnenmarkt für Strom zu schaffen. weiterlesen…

Energiewende als Vorbild?

Deutschland schiebt bei „Low Carbon“ an

„Wenn es Deutschland nicht kann – wer dann?“ fragte „Welt-Ökonom“ Jeffrey Sachs rhetorisch am 04.03.2014 in seinem Eröffnungs-Statement zu einer Podiumsdiskussion über die Energiewende in Berlin unter dem Titel: „Die deutsche Energiewende im globalen Kontext: Lehren und Fallstricke für die kohlenstoffarme Transformation„. Der Chef des im vergangenen Jahr gegründeten Sustainable Development Network und Direktor seines Earth Institute an der Colimbia University war voller Bewunderung: „Wir glauben, dass Deutschland es kann“ – Atom und CCS blieben zwar wichtig, aber er hoffe, dass Deutschland zeigen werde, dass es ohne gehe. weiterlesen…

BUND: EU-weiter Atomausstieg bis 2030 möglich

Studie der TU Wien und der Stiftung Umweltenergierecht Würzburg: Bis 2030 kann Europa aus Atomkraft aussteigen – Großbritanniens geplante Förderung neuer AKW unzulässig

Eine neue Studie der Technischen Universität Wien und der Würzburger Stiftung Umweltenergierecht, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und seine österreichische Partnerorganisation Global 2000 veröffentlicht haben, hält den EU-weiten Atomausstieg bis 2030 für möglich. Voraussetzung dafür seien jedoch stärkere europaweite Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz und ein schneller weiterer Ausbau erneuerbarer Energien. Erforderlich seien weitreichende politische Beschlüsse wie konkrete Ziele für die Energieeffizienz und den Ausbau erneuerbarer Energien sowie eine grundlegende Reform des CO2-Zertifikatehandels. weiterlesen…