AEE: Erneuerbaren Energien weltweit zum Durchbruch verhelfen

Drei Jahre nach Fukushima: Wind, Sonne, Biomasse und Co. untermauern ihre Leistungsfähigkeit

Drei Jahre nach Fukushima erschließen grüne Energien weltweit neue Märkte. „Der Ausbau hat an Fahrt gewonnen. Das ist gut für Klima und Wirtschaft, angesichts eines weiter wachsenden Energiebedarfs in Schwellenländern und steigenden Klimagasemissionen aber noch nicht gut genug“, saget Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Zwar machten die Erneuerbaren schätzungsweise 1.700 GW der weltweit installierten Kapazität aus. Gleichzeitig sei aber der fossile Anlagenpark weiter stark gewachsen. „Strukturelle Hemmnisse für den Ausbau der Erneuerbaren Energien bestehen nicht nur aufgrund der Marktverzerrungen zugunsten fossiler Energieträger, sondern auch durch Vorurteile gegenüber den Erneuerbaren, die es auszuräumen gilt“, betont Vohrer. weiterlesen…

BMU startet Kampagne „Die Hauswende“

„Die Energiewende beginnt in den eigenen vier Wänden“
Bündnis aus Politik und Wirtschaft startet Kampagne zur energiesparenden Sanierung

Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat am 11.03.2014 in Berlin den Startschuss für die Kampagne „Die Hauswende“ gegeben, eine bundesweite und branchenübergreifende Informationsoffensive zur energetischen Gebäudesanierung. Damit will ein breites Bündnis aus Politik und Wirtschaft die Energiewende im Gebäudebereich vorantreiben. Mit der Kampagne erhalten Hausbesitzer Informationen zur energiesparenden Sanierung und Unterstützung bei der Suche nach qualifizierten Energieexperten vor Ort. weiterlesen…

Atomkraft: Größte Fehlinvestition der Geschichte

Leseempfehlung: 720 Milliarden Euro Schäden und Fehlinvestitionen ohne jeden Gegenwert

Die Nutzung der Atomenergie hat die Menschheit mehr als eine Billion Dollar (700 Milliarden Euro) gekostet – etwa zweieinhalbmal so viel wie der gesamte Bundeshaushalt 2014. „Reaktorunfälle wie in Fukushima sind die sichtbaren Schäden der zivilen Nutzung der Atomkraft. Aber auch Fehlinvestitionen in Kraftwerke, die nie ans Netz gingen, summieren sich auf Hunderte Milliarden“, schreibt der WDR-Redakteur Jürgen Döschner auf tagesschau.de. Er hat in verdienstvoller Kleinarbeit die globalen Kosten der friedlichen Nutzung der Atomenergie zusammen getragen Allein in Deutschland summieren sich nach seinen Recherchen die atomaren Fehlinvestitionen und der Aufwand zur Sanierung alter Atomanlagen auf umgerechnet mehr als 100 Milliarden Euro. weiterlesen…

Hendricks: Lehren aus dem Super-Gau

11. März 2014: Tsunami und Atomkatastrophe – neue Planungsgebiete für Katastrophenschutzmaßnahmen

Die Strahlenschutzkommission, ein Beratungsgremium des Bundesumweltministeriums, hat empfohlen, dass die für den Notfallschutz zuständigen Bundes- und Länderbehörden neue, erweiterte Planungsgebiete für die zentralen Katastrophenschutzmaßnahmen zuständigen Behörden erweiterte Planungsgebiete für die zentralen Katastrophenschutzmaßnahmen festlegen. Zum 3. Jahrestag der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima versandte das Bundesumweltministerium eine Erklärung der Ministerin Barbara Hendricks – Solarify dokumentiert. weiterlesen…

Deutschland nach wie vor Exportweltmeister beim Umweltschutz

Studie: 15,2 Prozent Anteil am Welthandel mit Umweltschutzgütern 

Deutschlands Vorreiterrolle bei Klimaschutz und Energiewende macht sich auch beim Export bezahlt: Mit einem Anteil am Welthandel von 15,2 Prozent ist Deutschland Exportweltmeister bei Umweltschutzgütern. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie des Umweltbundesamtes Wirtschaftsfaktor Umweltschutz. Produktion – Außenhandel – Forschung – Patente: Die Leistungen der Umweltschutzwirtschaft in Deutschland. weiterlesen…

Töpfer: „Energiewende ist Innovations-Schatzkammer“

Klaus Töpfer und die Chancen der Energiewende

Der frühere Bundesumweltminister und UNEP-Direktor Klaus Töpfer sieht trotz aller Herausforderungen durch die Energiewende vor allem die Chancen, wenn Deutschland seine „Innovations-Schatzkammer“ der Welt öffne und eine nachhaltige Energieversorgung realisiere. Eine Veranstaltung des Bildungsforums Brandenburg der Konrad-Adenauer-Stiftung. weiterlesen…

Drei Jahre Fukushima – was haben wir gelernt?

Berliner Tagesspiegel (10.03.2014) extrem ausgewogen – Josef Joffe argumentativ auf Abwegen

Auf der gleichen (Titel)-Seite gab der Berliner Tagesspiegel am 10.03.2014 ein Beispiel für geradezu extreme Ausgewogenheit: Zwei Kommentare widersprachen einander diametral: Auf die (rhetorische) Frage, ob die Energiewende (deren Ursprünge bekanntlich viel älter als die Fukushima-Katastrophe sind, die aktuell aber kurz nach dem japanischen Super-Gau ernsthaft angegangen wurde) richtig sei, fertigte ZEIT-Herausgeber Josef Joffe in der Rubrik „Vier Fragen an Josef Joffe – Was macht die Welt“ die Energiewende ironisch ab – Dagmar Dehmer setzte sich aus Anlass des Fukushima-Jubiläums nüchtern mit der Zukunft der Atomkraft auseinander. Solarify stellt Auszüge einander gegenüber. weiterlesen…

Immer mehr CO2

Deutsche Klimaziele trotz Energiewende in Gefahr

Die Deutschen sehen sich nicht ungern als weltweite Vorreiter im Kampf gegen die Klimakatastrophe. Aber entgegen den durch die Energiewende geweckten Hoffnungen und Erwartungen ist der Ausstoß von Treibhausgasen 2013 erneut gestiegen – um 12 Millionen Tonnen (+ 1,2 %). Mit dieser Entwicklung gerät das Klimaschutzziel der Bundesregierung, die Emmissionen bis 2020 um 40 Prozent zu reduzieren, ernsthaft in Gefahr – und ihre Klima-Glaubwürdigkeit gleich mit. weiterlesen…

Wald isst CO2 auf

Hendricks startet erstes großes Projekt aus Waldklimafonds

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat am 07.03.2014 bei Münster eines der ersten großen Projekte aus dem neuen Waldklimafonds eröffnet. Dort soll auf bis zu 4000 Hektar untersucht werden, wie sich der Wasserhaushalt stabilisieren lässt, damit der Wald auch in Zeiten des Klimawandels dauerhaft gesund bleibt. weiterlesen…