DIW: EU-Rahmen „mäßig ambitioniert“

DIW-Experten: EU-Kommission sollte sich ehrgeizigere Ziele in der Energie- und Klimapolitik setzen

DIW-Experten kritisieren neuen Rahmen-Entwurf der EU-Kommission als „mäßig ambitioniert“. Die Kommission laufe Gefahr, ihre langfristigen Klimaschutzziele zu verfehlen. Mit ehrgeizigeren Zielen würden die Kosten des Gesamtsystems nur geringfügig steigen, es seien aber deutlich positivere Entwicklungen in Bezug auf Investitionen, Arbeitsmarkt und Außenhandel zu erwarten. weiterlesen…

RWE wie befürchtet tiefrot

Deutschlands Nummer verliert fast 2,8 Milliarden Euro

Erstmals in seiner Unternehmensgeschichte hat der Energieversorger RWE in einem Geschäftsjahr nichts verdient – im Gegenteil. Deutschlands Nummer zwei der Energiebranche kommt nach 60 Jahren das Geschäftsmodell abhanden, weil man die „Energiewende verschlafen und Erneuerbare Energien unterschätzt“ hat (Energie-Experte Hans-Josef Fell). Sonnen- und Windstrom vermiesen RWE zunehmend die Freude am Firmen-Slogan – dazu kommen milliardenschwere Abschreibungen für Kohle- und Gaskraftwerke. Die operativen Kennzahlen brechen ein. weiterlesen…

EU-Energieminister berieten…

…klima- und energiepolitischen Rahmen bis 2030
Kommissions-Vorschlag: CO2-Minderung um 40 % gegenüber 1990

Die EU-Energieminister haben am 04.03.2014 erstmals über den klima- und energiepolitischen Rahmen bis 2030 beraten. Im Mittelpunkt der Debatte standen laut einer Presserklärung des BMWi politische Maßnahmen in Richtung Treibhausgasreduktion,  Ausbau der Erneuerbaren und Steigerung der Energieeffizienz, für die sich die EU für 2030 Ziele setzen will. Die EU-Kommission hat ein EU-Treibhausgas(THG)-Minderungsziel für 2030 in Höhe von minus 40 Prozent (gegenüber 1990) und ein verbindliches EU-weites Ziel für einen Anteil erneuerbarer Energien von mindestens 27 Prozent am Brutto-Endenergieverbrauch für 2030 vorgeschlagen. Energieeffizienz soll ebenfalls ein integraler Bestandteil der zukünftigen EU-Klima- und Energiepolitik bleiben. Die Positionen der Mitgliedstaaten dazu liegen aber noch deutlich auseinander. weiterlesen…

BUND ruft zum „Plastikfasten“ auf

Jährlich fünf Millionen Tonnen Plastikmüll in Deutschland:
Mit sieben Wochen Plastik-Vermeidung Umweltschäden und Ressourcenverschwendung verringern

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Verbraucherinnen und Verbraucher dazu aufgerufen, parallel zur christlichen Fastenzeit bis Ostern so weit wie möglich auf Plastik zu verzichten. Eine eigens eingerichtete Internetseite klärt darüber auf, dass in Deutschland jährlich sechs Milliarden Plastiktüten kaum benutzt und rund 12 Millionen Tonnen Plastik verbraucht würden. Damit lägen die Deutschen europaweit an der Spitze. weiterlesen…

WIRSOL bleibt WIRSOL

WIRSOL überlebt – in Teilen

Die im Dezember des letzten Jahres mit Unterstützung von Dietmar Hopp (SAP) gegründete Wircon GmbH hat  zum 03.03.2014 einzelne Teile des Deutschland-Geschäfts der in Schwierigkeiten geratenen Wirsol-Gruppe übernommen. Die Marke Wirsol wird weitergeführt und neu positioniert – kündigte eine WIRCON-Pressemitteilung an. weiterlesen…

Biogas-Unternehmen schreiben an Gabriel

Mehr als 160 Biogas-Firmen unterzeichneten offenen Brief:
Tausende von Arbeitsplätzen und Milliarden-Investitionen in Gefahr

Mehr als 160 Biogasfirmen wehren sich gegen die von ihnen im Rahmen der EEG-Reform befürchtete – wie sie es nennen – „faktische Abschaffung der Biogasnutzung in Deutschland und den massiven Abbau von Arbeitsplätzen“. In einem von mehr als 160 Firmen unterzeichneten Brief an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert die Gemeinschaft gegen die Stilllegung der Biogasbranche „die Energiewende im Sinne einer nachhaltigen Versorgung mit Erneuerbaren Energien fortzusetzen“. Dieses Ziel sehen die Unterzeichner unter den aktuellen Reformvorschlägen zum EEG in großer Gefahr. Solarify dokumentiert den Offenen Brief an die Bundesregierung. weiterlesen…

IASS analysiert EEG-Vorschläge

Working-Paper EEG 2.0

Die Plattform Energiewende des Potsdamer IASS hat ein Working Paper veröffentlicht, in dem der Referentenentwurf des BMWi und neun wichtige Studien zur Reform des Erneuerbare Energien Gesetzes verglichen werden. Neben Gemeinsamkeiten und Unterschieden werden die jeweiligen Effekte der verschiedenen Finanzierungsinstrumente analysiert, um so eine Einordnung der Vorschläge zu erleichtern. Gleichzeitig wird sichtbar, inwieweit der Referentenentwurf den Studien über die Finanzierung der erneuerbaren Energien folgt. Solarify dokumentiert Einleitung und Ausblick der verdienstvollen Studie leicht gekürzt und mit Zwischentiteln. weiterlesen…

Fliegen ohne CO2-Steuer

Internationale Airlines fliegen bis 2016 ohne Emissionsrechte

Der globale Luftverkehr wird wahrscheinlich bis zum Jahr 2016 nicht unter den europäischen Emissionshandel (ETS) fallen. Damit werden Airlines und Passagiere vorerst nichts dafür zahlen müssen, dass Flugzeuge Klimagase ausstoßen. Das Wuppertal-Institut spricht deshalb von einem Ende der Klimaaußenpolitik der EU. Europa sei „eingeknickt“. Dies teilt der Rat für Nachhaltige Entwicklung in einer Pressemitteilung mit. weiterlesen…

Regierung klagt gegen EU-Kommission wg. Beihilfeverfahren

Staatssekretär Baake: Wir streben Verhandlungslösung mit EU-Kommission an

Die Bundesregierung hat am 28.02.2014 beim Gericht der Europäischen Union Klage  gegen die Eröffnung des EU-Beihilfeverfahrens zum Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eingereicht, teilte das BMWi in einer Erklärung mit. Sie sei  „weiterhin der festen Überzeugung, dass das System des EEG, also auch die darin enthaltenen Entlastungsregeln für stromintensive Unternehmen, keine staatliche Beihilfe darstellt und mit EU-Recht vereinbar“ sei. Die Klage müsse jetzt erhoben werden, da die Klagefrist am Montag auslaufe. Sie diene „aber allein der Wahrung der Rechtsposition Deutschlands, falls es wider Erwarten nicht gelingen sollte, zu einer zielführenden Lösung im Dialog mit der EU-Kommission zu gelangen“. weiterlesen…

Afrika holt auf

US-Energie-Unternehmen baut Solarparks in Ghana – bis 600 MW

Die International Solar Utilities (ISU), ein multinationales Tochterunternehmen der US-amerikanischen Sustainable Equities Group, wurde laut offizieller Webseite der ghanaischen Regierung mit einer Machbarkeitsstudie für einen Solarpark und dessen Anschluss ans nationale Stromnetz mit insgesamt 600 MW beauftragt. Die Kosten des Kraftwerks bei Akatakyi im Ahanta West District der Western Region Ghanas werden auf umgerechnet ungefähr 550 Millionen Euro geschätzt – es würden etwa 2000 direkte und 6000 indirekte Arbeitsplätze geschaffen. weiterlesen…