IEA-Studie: PV- und Windenergie überall integrierbar

Auf lange Sicht geringe zusätzliche Kosten

„Wind- und Sonnenenergie (PV) sind unabdingbar, um den zukünftigen Energiebedarf zu decken und gleichzeitig den Stromsektor zu dekarboniseren“ – sagt die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem Bericht The Power of Transformation. Der Einsatz der beiden Technologien ist in den letzten Jahren rasch ausgeweitet worden – einer der wenigen Lichtblicke in einem ansonsten düsteren Bild der Fortschritte im Bereich sauberer Energien. IEA-Szenarien zeigen, dass sich dieser Trend über Jahrzehnte fortsetzen wird. Jedoch nährt die inhärente Schwankungsbreite von Wind- und Sonnenenergie Bedenken: Können Energie-Systeme bei gleichzeitigem hohen Anteil der volatilen erneuerbaren Energien zuverlässig und kostengünstig bleiben?  Und wenn ja, wie? weiterlesen…

Kritik am EFI-Gutachten geht weiter

Hohe technologische Innovationsdynamik in den erneuerbaren Energien

In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben enorme technologische Innovationen die erneuerbaren Energien vorangebracht. Dies belegt der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) durch hohe Effizienzsteigerungen, massive Kostenreduzierungen und eine steigende Anzahl von Patenten. Die Impulse des EEG waren an der beschleunigten Erforschung und Entwicklung der Ökoenergien wesentlich beteiligt. Der FVEE widersprach damit dem jüngsten EFI-Gutachten, das den Eindruck fehlender Innovationsleistungen im Bereich der erneuerbaren Energien erweckt. Die Grünen-Vorsitzende Simone Peters nannte die Forderung im ARD-Morgenmagazin „vollkommen absurd“. Hans-Josef Fell: „Völlig daneben“. weiterlesen…

45,5 Mrd. Euro Umsatz mit Klimaschutz

Mehr als Pharma

Die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereiches in Deutschland erwirtschafteten 2011 einen Umsatz von rund 45,5 Milliarden Euro mit Waren und Leistungen für den Klimaschutz. Damit lagen die Umsätze der Klimaschutzbranche höher als zum Beispiel die der Pharmaindustrie, deren Betriebe im gleichen Jahr mit der Herstellung pharmazeutischer Erzeugnisse 39,8 Milliarden Euro erwirtschafteten. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteile, hat der Umsatz mit Klimaschutzgütern mit 68 % den größten Anteil an den 66,9 Milliarden Euro Gesamtumsatz mit Umweltschutzgütern. weiterlesen…

Kontroverse um EEG-Abschaffungs-Forderung

Experten verlangen komplette Streichung des EEG

Die vom BMBF zur Beratung der Bundesregierung berufene „Expertenkommission Forschung und Innovation“ hat in ihrem Jahresgutachten 2014 eine vollständige Abschaffung des EEG gefordert. Denn das Gesetz sei weder kosteneffizientes Instrument für den Klimaschutz, noch entfalte es nachweisbare Innovationswirkung: „Eine Fortführung des EEG ist nach Ansicht der Expertenkommission daher weder aus Klimaschutzgründen noch durch positive Innovationswirkungen zu rechtfertigen.“ Das Gutachten wurde am 26.02.2014 an Bundeskanzlerin Merkel übergeben. Solarify dokumentiert den Text und zitiert Lob und Tadel dafür. Schließlich zerpflückt Claudia Kemfert die Argumente des Jahresgutachtens. weiterlesen…

Weimarer Dreieck pro Klima

Deutschland, Frankreich und Polen vereinbaren verstärkte Zusammenarbeit in der Klimapolitik – Ziel: Paris 2015

Deutschland, Frankreich und Polen wollen ihre Zusammenarbeit im Klimaschutz verstärken, damit es auf der UN-Klimakonferenz in Paris 2015 zur Verabschiedung eines rechtlich verbindlichen Protokolls zum Schutz des Klimas kommt. Zu diesem Zweck wolle man gemeinsam sicherstellen, dass die Europäische Union rechtzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz für die Zeit nach 2020 vorlegt, der im Einklang mit der globalen 2-Grad-Grenze stehe, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung zum Abschluss des Treffens der Umweltminister der drei Länder. Umweltministerin Barbara Hendricks hatte ihre Kollegen Martin (Frankreich) und Grabowski (Polen) zum zweiten Treffen im Rahmen des Formats „Weimarer Dreieck“ nach Berlin eingeladen. weiterlesen…

Klimaziel der Bundesregierung unverändert

Treibhausgas-Senkung: 40% gegenüber 1990

Die Bundesregierung will an ihrem Ziel festhalten, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis 2020 um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Sie setze sich zudem dafür ein, dass auch die EU eine ambitionierte Klimaschutzpolitik betreibe, schreibt sie in einer Antwort (18/627) auf eine Kleine Anfrage (18/428) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Dafür müsse das deutsche, nationale Minderungsziel völkerrechtlich jedoch nicht verbindlich sein. weiterlesen…

Öko-Strom aus 1,34 Millionen Anlagen

Aktualisierte BDEW-Publikation zu Erneuerbaren Energien

In Deutschland haben 2012 insgesamt 1.346.528 Anlagen Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt. Den zahlenmäßig größten Anteil daran hatte die Solarenergie mit 1.303.219 Anlagen, gefolgt von 22.198 Windenergieanlagen an Land und 13.099 Biomasseanlagen. Das haben aktuelle Erhebungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) ergeben.
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USA fördern massiv Bioenergie

 USA setzen auf Bio

US-Präsident Barack Obama hat ein neues Landwirtschaftsgesetz unterzeichnet, in dessen Rahmen die Bioenergienutzung im Land stark gefördert und ausgebaut werden soll. Im Zuge dieses Programms sollen in den nächsten fünf Jahren umgerechnet rund 640. Mio. Euro zur Förderung der Bioenergie bereitgestellt werden. Mit diesen Mitteln will die US-Regierung das Ziel erreichen, bis 2030 20 Prozent der Kraftstoffe und 25 Prozent der Chemikalien auf Basis von Biomasse zu produzieren – meldet der Branchendienst IWR. weiterlesen…

Backloading für 900 Millionen Tonnen CO2

EU-Eingriff in Emissionshandel endgültig gebilligt

Die EU-Länder haben den befristeten Eingriff in den EU-Emissionshandel gut geheißen. Bei einem EU-Bildungsrat in Brüssel wurde ohne Diskussionen ein entsprechendes Vorgehen der EU-Kommission gebilligt. Dies erlaubt der Kommission, Zertifikate von Verschmutzungsrechten für 900 Millionen Tonnen Kohlendioxid zeitweise aus dem Markt zu nehmen, um die Preise zu stabilisieren. Im EU-Parlament war der Eingriff bereits im Dezember 2013 angenommen worden. Damit zieht die EU endlich die Konsequenz aus dem CO2-Preisverfall. weiterlesen…

15 Mio. Tonnen CO2 weniger?

EU-Parlament senkt CO2-Werte für  PKW – 15 Mio. Tonnen Schadstoffe sollen eingespart werden

Wie viel CO2 dürfen PKW in Zukunft maximal ausstoßen? Nach einer Diskussion am 24.02.2014 stimmten die EU-Abgeordneten tags darauf für CO2-Emissionen von maximal 95 g/km für alle Neuwägen ab 2020. Derzeit liegt die Obergrenze noch bei 160 g/km. Der Grenzwert ist wichtig, da etwa ein Fünftel aller CO2-Emissionen in Europa aus Autoabgasen stammt – so eine Mitteilung aus dem Europa-Parlament. weiterlesen…