EU-Parlamentsausschuss will Klein-PV beschleunigen

Kommission soll Richtlinien entwickeln

Der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie im Europäischen Parlament hat sich am o8.07.2013 auf einen Entschließungsvertrag zur Strom- und Wärmeerzeugung in kleinem und kleinstem Maßstab geeinigt,  über den im September im Europäischen Parlament abgestimmt wird. Gleichzeitig fordert der Ausschuss die Europäische Kommission dazu auf, Richtlinien zu entwickeln, die den Netzanschluss kleiner Photovoltaikanlagen in den Mitgliedstaaten vereinfachen. weiterlesen…

E-Wende und Naturschutz versöhnen

Altmaier: „Erfolgreiche Energiewende nur im Einklang mit der Natur“

Bundesumweltminister Peter Altmaier setzt sich laut einer Mitteilung des Bundesamts für Naturschutz (BfN) für eine Versöhnung von Energiewende und Naturschutz ein. „Eine erfolgreiche Energiewende gelingt nur im Einklang mit der Natur“, sagte er anlässlich des 20-jährigen BfN-Jubiläums in Bonn. „Nur wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien naturverträglich erfolgt, wird er auf Dauer auch die Akzeptanz der Bevölkerung finden.“ BfN-Präsidentin Beate Jessel sprach sich für eine räumliche Steuerung von erneuerbaren Energien aus. weiterlesen…

Naturstrom schließt bürger-beteiligten PV-Park ans Netz

5,8-MW-Sonnenkraftwerk in Merkendorf in Betrieb

Auf Merkendorfer Stadtgebiet, entlang der Zugtrasse zwischen Gunzenhausen und Ansbach, nahm die Forchheimer Naturstrom AG am 11.07.2013 einen Solarpark mit einem durchschnittlichen Jahresertrag von rund 5,8 MWh in Betrieb. Auf jeden der knapp 3.000 Einwohner Merkendorfs kommen fast acht Photovoltaik-Module – mehr als 23.000 mit einer Fläche von über 38.000 m² wurden installiert. Das Öko-Kraftwerk erfüllt die Kriterien des Naturschutzbund Deutschland (NABU) für naturverträgliche PV-Freiflächenanlagen erfüllt. weiterlesen…

EEG-Einspeisemanagement: Neuer Leitfaden

Bundesnetzagentur veröffentlicht neue Version zur Konsultation – jetzt auch für Biomasse, Biogas und Photovoltaik

Die Bundesnetzagentur hat am 12.07.2013 eine überarbeitete Version des Leitfadens zum EEG-Einspeisemanagement zur Konsultation veröffentlicht. Der Leitfaden regelt die Ermittlung der Entschädigungszahlungen und deren Berücksichtigung in den Stromnetzentgelten. Da in den letzten Jahren vermehrt Einspeise-Managementmaßnahmen bei Biomasse- und Photovoltaikanlagen vorgenommen wurden, hat die Bundesnetzagentur den Leitfaden um die Ermittlung der Entschädigungszahlungen für die Energieträger Biomasse, Biogas sowie Photovoltaik ergänzt. weiterlesen…

Trotz Atomausstiegs – historisch niedrige Strompreise bis 2019

Preisverfall für Großabnehmer setzt sich bis zum Jahr 2019 fort

Der Strom-Preisverfall für Großabnehmer setzt sich bis zum Jahr 2019 unvermindert fort. Erstmals sank jetzt auch der Preis zur Jahreslieferung von Grundlaststrom für das Jahr 2019 mit 3,965 Cent pro Kilowattstunde (kWh) unter die Marke von 4 Cent, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) auf der Basis von Daten der Strombörse EEX mit. Damit sind nunmehr alle Terminmarktkontrakte zur Jahreslieferung von Grundlaststrom zwischen 2014 und 2019, d.h. für die nächsten sechs Jahre, unter die 4-Cent-Marke gefallen. „Nach dem Ausstieg aus der Atomenergie im Jahr 2011 sind die Strompreise für Großabnehmer entgegen der allgemeinen Erwartung nicht rasant gestiegen, sondern im Mittel um über 40 Prozent gesunken“, sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. weiterlesen…

Töpfer: Desertec ist „sehr, sehr attraktiv“

Ex-Bundesumweltminister fordert Forcierung des Sonnenstromprojekts in Afrika

Trotz vieler Probleme beim Wüsten-Solarprojekt Desertec, sieht Klaus Töpfer (CDU) weiterhin Chancen auf einen Stromexport von Afrika nach Europa. Man müsse alles daran setzen, „diese Grundidee nicht untergehen zu lassen“, sagt der ehemalige Bundesumweltminister, in den Anfängen der Dii GmbH deren Berater. weiterlesen…

Österreich: Vorzeigeunternehmen sparen CO2-Ausstoß von 220.000 PKW ein

klima:aktiv-Paktpartner liegen voll auf Kurs zur Erreichung ihrer Klimaziele

Die Partner des klima:aktiv-pakt2020 – dem Klimaschutzbündnis für Großbetriebe – können eine erfolgreiche Klimabilanz ziehen: „Die Ergebnisse des soeben abgeschlossenen Monitorings zeigen, dass durch die gesetzten Maßnahmen insgesamt bereits 475.000 Tonnen CO2 weniger emittiert wurden. Das entspricht dem jährlichen Kohlendioxid-Ausstoß von 220.000 PKW. Damit liegen die Paktpartner voll auf Kurs zur Erreichung ihrer Klimaziele im Jahr 2020″, resümiert Österreichs Umweltminister Niki Berlakovich die erfreulichen Zahlen, die sich aus dem Vergleich mit der Beibehaltung des Emissionsniveaus von 2005 ergeben, und unterstreicht: „Unsere neun klima:aktiv pakt2020-Partner nehmen eine wahre Vorbildfunktion in ihrer Branche ein und beweisen, dass sich Klimaschutz nicht nur für die Umwelt rechnet, sondern auch für die Unternehmen selbst: Sie bringen positive Effekte für den Wirtschaftsstandort und sorgen durch neue green jobs für Aufschwung in der Beschäftigung.“ weiterlesen…

Fallende Börsen-Strompreise drücken EEG-Umlagekonto ins Minus

Trotz Umlage-Erhöhung keine schwarzen Zahlen in Sicht

Wie das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) mitteilt, ist das Umlagekonto nach dem Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) im Juni 2013 deutlich tiefer ins Minus gerutscht. Die Ausgaben haben die Einnahmen um 400 Mio. Euro übertroffen. Damit erhöht sich das Defizit im EEG-Umlagekonto von etwa 500. Mio. Euro Ende Mai auf 900 Mio. Euro Ende Juni 2013. Im Juni standen den Einnahmen in Höhe von knapp 1,8 Mrd. Euro Ausgaben von knapp 2,2 Mrd. Euro gegenüber. weiterlesen…

Windenergie: Potenzial an Land größer als angenommen

Aufbau auf See durch Ergebnis nicht in Frage gestellt

In Deutschland bieten sich mehr Möglichkeiten für die Windenergie an Land als bisher angenommen. Bis zu 13,8 Prozent der deutschen Landesfläche ließen sich auf der Basis der getroffenen Annahmen und modernster Anlagen nach einer neuen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) für die Windenergie nutzen – ohne sensible Schutzgebiete erheblich zu beeinträchtigen oder Abstriche beim gesetzlichen Lärmschutz zu machen. weiterlesen…

Dii bekräftigt Strategie und reorganisiert Spitze

Paul van als Son einziger Geschäftsführer bestätigt

Der Streit in der Führung der Desertec Industrie-Initiative (Dii GmbH) ist gelöst. Die Gesellschafter der Wüstenstrom-Initiative haben in einer außerordentlichen Versammlung am Frankfurter Flughafen beschlossen, die Dii durch eine Strategie-Verstärkung neu zu beleben. Paul van Son wurde in dem fünfstündigen Meeting als einziger Geschäftsführer im Amt bestätigt. Die bisherige Ko-Managerin Wieland verlässt das Unternehmen mit sofortiger Wirkung, ihr wurde pflichtgemäß gedankt. Laut Mitteilung der Dii habe es nie einen Strategiestreit innerhalb der Dii-Führung gegeben, über den manche Medien gerätselt hatten. weiterlesen…