BMU und BMWi: Erstmals wieder Stellenzuwachs

Fast 100 neue Stellen für Energiewende

Im Entwurf des Bundeshaushalts stehen zum ersten Mal seit langer Zeit wieder neue Stellen. Wie Solarify erfuhr, haben sowohl das Bundesumwelt- als auch das Bundeswirtschaftsministerium zusammen fast 100  neue Stellen beantragt.  Ein Sprecher Altmaiers bestätigte am 01.09.2012, 40 neue Stellen seien im Etatentwurf des BMU für 2013 vorgesehen. Die neuen Kräfte sollen vornehmlich die Energiewende umsetzen. Sie würden aber nicht ausschließlich für diesen Aufgabenbereich vorgesehen, auch andere Abteilungen sollen eventuell verstärkt werden. Zehn weitere Stellen sollen den Angaben zufolge unter Umständen aus anderen Bundesbehörden ins Ministerium verlagert werden. Im Umweltministerium arbeiten derzeit rund 980 Beschäftigte. weiterlesen…

Kabinett beschließt Offshore-Haftungsregelung und -Netzentwicklungsplan

Bundeskabinett beschließt Offshore-Haftungsregelung und Einführung eines Offshore-Netzentwicklungsplans

Die Bundesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am 03.09.2012 den Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Neuregelung energiewirtschaftlicher Vorschriften beschlossen. Ziel der Regelungen ist laut einer gemeinsamen Presseerklärung von BMU und BMWi, den Ausbau der Offshore-Windenergie zu beschleunigen. „Im Zentrum steht der Systemwechsel hin zu einer kohärenten und effizienten Netzausbauplanung durch die Einführung eines verbindlichen Offshore-Netzentwicklungsplans. Dieser wird Netzanbindungen und Offshore-Windparks zukünftig besser koordinieren. Darüber hinaus wird eine Entschädigungsregelung für die Errichtung und den Betrieb von Anbindungsleitungen von Offshore-Windparks eingeführt.“ weiterlesen…

FDP versucht sich an EEG-Vorschlag

Erstmals haben sich die Liberalen zu einem laut Financial Times Deutschland konstruktiven Vorschlag durchgerungen, wie die Förderung der erneuerbaren Energien verändert werden solle. FDP-Chef Rösler hat dabei eine Umstellung der festen Einspeisevergütung im Auge. Künftig soll mehr über ein System von Preiszuschlägen passieren. Heißt: Die Förderung würde sich an den unterschiedlichen Produktionskosten orientieren. weiterlesen…

Australien: Weltgrößtes Wellenkraftwerk in Planung – 1,7 GW Aufdachanlagen

19 MW – 54,5 Mio. Euro

Vor der Küste des australischen Bundesstaates Victoria im Südosten des Landes soll ein Wellenkraftwerk mit einer Leistung von 19 Megawatt entstehen. Das Kraftwerk wäre damit das größte seiner Art. Bojen-Konstruktionen nutzen Hydraulikzylinder, um die Auf- und Abwärtsbewegung im Wellengang mittels Generatoren in elektrische Energie zu wandeln. Über ein unterseeisches Kabel wird dann der so erzeugte Strom an Land geleitet. Die australische Regierung bezuschusst das Projekt mit 66,5 Millionen australischen Dollar (54,5 Mio. Euro).
Die Wellenenergie verfügt weltweit über eine signifikantes Potenzial. Insgesamt kann die Wellenkraft im Jahr etwa 2.000 Terrawattstunden an Strom erzeugen, das entspricht etwa zehn Prozent des weltweiten Bedarfs. Erst im Juli 2011 ist eines der ersten kommerziellen Wellenkraftwerke der Welt in Mutriku an der Atlantikküste Spaniens in Betrieb genommen worden. Das Kraftwerk in Mutriku verfügt über eine installierte Leistung von 300 Kilowatt und versorgt etwa 250 Haushalte mit Strom. weiterlesen…

USA: 120% PV-Zuwachs

Weltweit größtes Wachstum

In den USA sind Installationen von Photovoltaik-Modulen im ersten Halbjahr im Vergleich zum gleichen Zeitraum in 2011 um unglaubliche 120% gestiegen. Insgesamt wurde 2012 bisher eine Kapazität von 1,7 GW installiert. Vorhersagen gehen davon aus, dass bis zum Ende des Jahres 4,3 GW neu installiert werden. Mit diesen beeindruckenden Zahlen führen die USA, als drittgrößter Solarmarkt das weltweite Wachstum im PV-Bereich  an. weiterlesen…

Altmaier: Zuviel grüner Strom treibt Kosten

Was für mehrere Generationen geplant ist, soll nicht von einer bezahlt werden

Der schnell zunehmende Grünstrom-Ausbau hat Umweltminister Altmaier zu Warnungen veranlasst: „Wenn wir die Dinge so laufen lassen, werden wir 2020 nicht 35 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien haben, sondern 40 oder 45 Prozent“, sagte Altmaier anlässlich des Energiegipfels im Bundeskanzleramt. weiterlesen…

Prüfauftrag zu kurz

Kritik der DUH am Szenariorahmen für den Netzentwicklungsplan Strom 2013: Vorgaben zur Prüfung relevanter Alternativen fehlen

Die Übertragungsnetzbetreiber haben der Bundesnetzagentur gemäß ihrem Auftrag nach § 12a EnWG am 17. Juli 2012 den Entwurf eines „Szenariorahmen für den Netzentwicklungsplan Strom 2013“ vorgelegt. Die Bundesnetzagentur hat den Entwurf öffentlich vorgestellt, ihn gleichzeitig im Internet veröffentlicht und bis zum 30. August 2012 zur Konsultation gestellt.  Zu dem Entwurf nimmt die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) Stellung: weiterlesen…