Neuer Blog: Erdwärme-heute

„Die Erdwärme wird vernachlässigt“

Die öffentliche Diskussion wird gegenwärtig wesentlich von den Themen Solarenergie, Windstrom und Biomasse bestimmt. Das soll  anders werden, findet Rüdiger Grimm, denn „die Erdwärme wird vernachlässigt“. Ende August 2012 ist er mit seinem Blog „Erdwärme heute“ online gegangen. Er will das Heizen (und das Kühlen) per Geothermie stärker ins Licht der Öffentlichkeit rücken und für eine sachgemäße Diskussion bestehender Qualitätsprobleme sorgen. Der Blog “erdwärmeheute – Neues aus der Welt der oberflächennahen Geothermie” soll aktuelle Themen rund um die Nutzung der Erdwärme behandeln und ein Forum für Interessenten an dieser faszinierenden Technologie sowie für Akteure der Branche sein. weiterlesen…

Q.Cells geht an Hanwha

Gläubiger stimmen Verkauf zu – Isofoton kommt nicht zum Zug

Die Gläubiger der Q-Cells SE haben am 29.08.2012 in Dessau-Roßlau dem Verkauf des Geschäftsbetriebs an den südkoreanischen Mischkonzern Hanwha mit großer Mehrheit zugestimmt. Insolvenzverwalter Henning Schorisch hatte den Vertrag am vergangenen Sonntag unterzeichnet. weiterlesen…

Doppelt so viele wollen nicht zahlen

2012 wollen doppelt so viele Firmen von der EEG-Umlage befreit werden wie 2011

Die Zahl stromintensiver Unternehmen, die von der Umlage für Erneuerbare Energien (EEG) weitgehend befreit werden wollen, hat sich mehr als verdoppelt. Wie aus einer Antwort der Bundesregierung (17/10509) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/10421) hervorgeht, stellten bis Ende Juni 2012 insgesamt 2023 dieser Unternehmen einen entsprechenden Antrag. 2011 waren es lediglich 813 Firmen gewesen, die beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine Reduzierung der EEG-Umlage beantragt hatten. weiterlesen…

PV liegt vorn

Photovoltaik mit 30 Gigawatt stärkste Stromerzeugungstechnik in Deutschland

„Der Beitrag der Photovoltaik zur Energiewende wird immer wichtiger. Seit diesem Sommer übertrifft die in Deutschland installierte Solarstromleistung sogar die Windkraftleistung“, stellt Professor Bruno Burger vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg fest. weiterlesen…

MPG: Fusionsanlage Greifswald ungefährlich

Max-Planck-Institut für Plasmaphysik: “Wendelstein 7-X keine Gefährdung für Bevölkerung”

Im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik Greifswald wird seit 1998 an einer Fusionsanlage gearbeitet, die Mitte 2015 in Betrieb gehen soll. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) kritisierte vor einem Monat in einer Pressemitteilung, die Anlage habe “schwere Sicherheitsmängel”. Der Strahlenschutzbeton sei fehlerhaft zusammengesetzt und das Hallendach habe Risse.  Thomas Klinger, wissenschaftlicher Direktor des Forschungsprojekts Wendelstein 7-X,  weist die Vorwürfe zurück. weiterlesen…

CDU-CSU-Fraktion zur Offshore-Windenergie

„Hindernisse für Ausbau der Offshore-Windenergie beseitigt: Offene Haftungsfragen werden eindeutig geklärt“

Das Bundeskabinett hat den Entwurf einer Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes beschlossen. Mit dieser Novelle sollen die Rahmenbedingungen für Investitionen in die Anbindung von Offshore-Windparks verbessert und der Ausbau der Offshore-Windenergie beschleunigt werden. Der wirtschaftspolitische Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer, hält den Ausbau der Offshore-Windenergie für einn der zentralen Eckpfeiler des geplanten Umbaus der Energieversorgung. Es sei „wichtig und richtig, dass die Bundesregierung nun einen Vorschlag vorgelegt hat, der die offenen Haftungsfragen beim Anschluss von Offshore-Windparks an das Stromübertragungsnetz eindeutig klärt“. Die bisher bestehenden Unsicherheiten führten zu erheblichen Verzögerungen bei der Errichtung der Windparks und den Netzanbindungen in Nord- und Ostsee. Dieser untragbare Zustand müsse schnell beendet werden. Pfeiffer: „Das erreichen wir mit der vorliegenden Novelle. Anders sind die ambitionierten Ausbauziele für die erneuerbaren Energien nicht zu realisieren.“ weiterlesen…

Verbraucher zahlen versteckte Umlage für Kohle- und Atomstrom

Greenpeace Energy und Bundesverband WindEnergie legen Studie vor: Konventionelle Energien teurer als Wind und Wasser

Konventionelle Energien wie Kohle und Atom verursachen deutlich mehr Kosten, als auf der Stromrechnung ausgewiesen werden. Verbraucher zahlen diese versteckten Zusatzkosten unter anderem über Steuern und Abgaben.Aufsummiert und auf die Verbraucher umgelegt, betrüge diese Konventionelle-Energien-Umlage 2012 bei 10,2 Cent pro Kilowattstunde und wäre damit fast dreimal so hoch wie die derzeitige EEG-Umlage. Das ist das Ergebnis der Studie „Was Strom wirklich kostet“, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) im Auftrag der Energiegenossenschaft Greenpeace Energy und des Bundesverbands WindEnergie (BWE) erstellt hat.„Immer wieder müssen die erneuerbaren Energien als Preistreiber herhalten. Dabei sind sie schon heute günstiger als Kohle und Atom. In der Debatte über die Kosten der Energiewende muss diese Tatsache endlich zur Kenntnis genommen werden,“ sagt Marcel Keiffenheim, Leiter Energiepolitik bei Greenpeace Energy. weiterlesen…

bild der wissenschaft-research zum Thema Klimawandel

Was weiß die Wissenschaft wirklich über den Klimawandel? Zwischen Katastrophe und Skepsis

Ein einzigartiger Planet: Die Erde erweist sich bei näherem Hinsehen als ein dynamisches, nicht – lineares und hochkomplexes System voller Wechselwirkungen und Rückkopplungen. Das irdische Klima bildet darin kein Subsystem, sondern ist eine Schnittstelle, an der die ebenso komplexen Teilsysteme Geosphäre, Atmosphäre, Hydrosphäre, Kryosphäre, Biosphäre und Anthroposphäre in engem Austausch stehen. Änderungen in diesem System sind in der Regel nicht reversibel. bild der wissenschaft-research hat eine Spezialausgabe „Klimawandel“ zum Download ins Internet gestellt. weiterlesen…

Strom-Verbraucher um 3 Mrd. abgezockt

Haushalte zahlen Milliarden Euro zu viel für Strom

Der Einkaufspreis für Strom sinkt, doch die Konzerne lassen ihre Endkunden steigende Preise zahlen. Dabei könnten die zusammen gerechnet um Milliarden entlastet werden, hat ein Gutachten im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion errechnet. Seit 2008 habe sich der Beschaffungspreis für Strom an der Börse annähernd halbiert. Ein Grund dafür: Immer mehr Ökostrom werde an der Börse gehandelt und senke zwar dort die Preise. Doch dieser Preisvorteil komme bei den privaten Verbrauchern nicht an, im Jahr 2012 werden ihnen Preisnachlässe im Gesamtvolumen von 3 Mrd. Euro vorenthalten. weiterlesen…

Kein Wettbewerb in der Fernwärme – Kartell-Verfahren?

Bundeskartellamt veröffentlicht Sektoruntersuchung Fernwärme: Preisunterschiede in einzelnen mehr als 100%

Im  Abschlussbericht der im September 2009 eingeleiteten Sektoruntersuchung Fernwärme weist das Bundeskartellamt (BKartA) klare wettbewerbliche Defizite auf den Fernwärmemärkten nach. Die vor Ort etablierten Versorger seien praktisch keinem Wettbewerb ausgesetzt. Für ein flächendeckend überhöhtes Preisniveau im Fernwärmesektor gebe es keine deutlichen Hinweise. Allerdings seien die Unterschiede zwischen den Preisen in den einzelnen Netzgebieten erheblich und betrügen in einigen Fällen mehr als 100%. weiterlesen…