Deutschland kann Vorreiter für klimafreundliche Produktion von Fahrzeugbatterien werden

Studie von Agora Verkehrswende wertet Klimaneutralität als Standortvorteil für deutsche Wirtschaft

Beim Aufbau der Batterieherstellung für Elektromobilität sollte Deutschland von Anfang an auf eine Klimaneutralitätsstrategie setzen. Das unterstreicht eine Studie des Thinktanks Agora Verkehrswende, welche die Perspektiven für eine klimaneutrale Batterieproduktion in Deutschland beleuchtet. Mit dem Entwurf der Batterieverordnung der EU zeichne sich bereits ein Rechtsrahmen ab, der den Klimakurs maßgeblich verstärken könne. Wichtig sei es dabei, den gesamten Produktionsprozess zu berücksichtigen, von der energiesparenden Zellfertigung über den Einsatz von erneuerbarem Strom bis zum Recycling der Rohstoffe sowie ökologischen und sozialen Standards entlang der Lieferketten. weiterlesen…

PV-Ausschreibung erneut deutlich überzeichnet

Durchschnittlicher Zuschlagswert leicht gesunken

PV und Wind bei Bitterfeld - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie Bundesnetzagentur hat am 15.07.21 die erfolgreichen Gebote der technologiespezifischen Ausschreibungen für Solarenergie des ersten und zweiten Segments zum Gebotstermin 01.06.2021 bekanntgegeben. Dabei waren 242 Gebote mit einem Umfang von 1.130 Megawatt eingereicht und die ausgeschriebene Menge von 510 MW erneut sehr deutlich überzeichnet worden. Insgesamt werden 95 Gebote für eine zu errichtende Solarleistung von 513 MW einen Zuschlag erhalten. weiterlesen…

Schub für die Windkraft?

Untersuchung plädiert für rechtzeitige Berücksichtigung von Umwelt- und Landschaftsschutz

Seit Jahren kommt der Ausbau der Windkraft nicht wie geplant voran. Das liegt laut einer vom Bundesamt für Naturschutz geförderten Studie der Technischen Hochschule Ostwestfalen-Lippe (TH OWL) unter anderem daran, dass Natur- und Landschaftsschutz zu spät bei der Planung neuer Windkraftanlagen einbezogen werden. Laut der Studie sind aus Naturschutzsicht rund 3,6 Prozent der Fläche in Deutschland für die Nutzung von Windenergie geeignet. weiterlesen…

Ergebnisse der dritten Ausschreibung zum Kohleausstieg

Weiterhin großes Interesse an Ausschreibungsverfahren

Die Bundesnetzagentur hat mit einer Medienmitteilung am 14.07.2021 die erfolgreichen Gebote der dritten Ausschreibungsrunde nach dem Kohleverstromungsbeendigungsgesetz (KVBG) bekanntgegeben. „Der Kohleausstieg geht stetig voran,“ so Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, „auch in der dritten Runde gab es eine rege Beteiligung am Verfahren.“ Die ausgeschriebene Menge von 2.480,826 Megawatt war trotz großer Beteiligung leicht unterzeichnet. weiterlesen…

Hochtemperatur-Energiespeicher nächster Schritt zu klimafreundlichen Treibstoffen

Innosuisse fördert Solartechnologie von Synhelion

Die schweizerische Synhelion und die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) führen ein gemeinsames Forschungsprojekt für die Weiterentwicklung eines Hochtemperatur-Energiespeichers durch, der ein zentraler Bestandteil bei der Herstellung von klimafreundlichen solaren Treibstoffen ist. weiterlesen…

Fachkräftemangel bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen

Zunehmendes Fachkräfte-Paradox: Arbeitskräfteknappheit bei gleichzeitigem Arbeitskräfteüberschuss

Mit einem etwaigen Fachkräftemangel bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen befasst sich die Bundesregierung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag am 16.07.2021 – in ihrer Antwort (19/31440) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/31161). Darin warnte die Fraktion, dass für die Umsetzung konkreter Klimaschutzmaßnahmen die dazu in vielen klimarelevanten Bereichen zusätzlich benötigten Fachkräfte fehlten. weiterlesen…

IEA: Weltweite Stromnachfrage wächst schneller als EE-Erzeugung

Starker Anstieg der Erzeugung aus fossilen Brennstoffen

Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hat am 16.07.2021 ihren Electricity Market Report 2021 veröffentlicht. Demnach steigt die weltweite Stromnachfrage in diesem Jahr um fünf Prozent, wobei fast die Hälfte des Anstiegs durch fossile Brennstoffe, vor allem Kohle, gedeckt wird. Dies drohe die CO2-Emissionen des Stromsektors auf ein Rekordniveaus zu heben. weiterlesen…

Baustein der Energiewende

Überarbeitete Version der Normungsroadmap Energiespeicher veröffentlicht

Damit 2030 65 Prozent unseres Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien gespeist werden können, ist ein flexibles Energiesystem notwendig. Energiespeicher sind wesentliche Mittel, räumliche wie zeitliche Flexibilität zu gewährleisten. Normen und Standards tragen dazu bei, Energiespeicher sicher ins Netz zu integrieren und zu betreiben. Mit einer zweiten Auflage der Normungsroadmap Energiespeicher legen die vier Regelsetzer DIN Deutsches Institut für Normung e. V. (DIN), Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (DKE), Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) und Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW) nun eine Aktualisierung ihres Fahrplans für den Ausbau und den Betrieb von Energie-speichern vor. (Bild: Normungsroadmap Energiespeicher, Version 2, Titel – © DIN, DKE, DVGW, VDI) weiterlesen…

Wasserstofferzeugung und Methanisierung

THI-Institut für neue Energie-Systeme (InES) erhält Förderbescheid für „Hy2Biomethane“

Auch die Politik unterstreicht mittlerweile durch vielfältige Initiativen den Stellenwert, den Wasserstoff als universeller Energieträger für kommende Phasen der Energiewende einnehmen soll. Vor diesem Hintergrund beschäftigen sich am Institut für neue Energie-Systeme (InES) der Technischen Hochschule Ingolstadt fünf Professoren sowie dreißig Wissenschaftliche Mitarbeiter und Doktoranden im Rahmen der Angewandten Energieforschung mit zukunftsweisenden Technologien im Bereich der Erneuerbaren Energien. Im Rahmen des nun vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Projekts „Hy2Biomethane“ sollen Biogas und Wasserstoff intelligent miteinander kombiniert werden. weiterlesen…

Kein Zubau der Offshore-Windenergie im ersten Halbjahr 2021

Erstmals seit mehr als zehn Jahren Stagnation

Erstmals seit mehr als zehn Jahren wird in diesem Jahr in Deutschland kein Zubau bei der Windenergie auf See stattfinden. Das teilten die Verbände der Offshore-Windindustrie in einer Medienmitteilung vom 15.07.21 vom 15.07.21 mit. Die Ausbaulücke sei nicht der Ausdruck mangelnden Interesses von Investoren oder fehlender Kraft der Industrie, sondern Folge von politischen Entscheidungen, deren Auswirkungen für die Offshore-Windindustrie in Deutschland nun sichtbar würden. Dieser Entwicklung könne nur entgegengewirkt werden, indem die Ausbauziele für Windenergie auf See angehoben, Fachkräfte gehalten sowie die Ausbaupläne für grünen Wasserstoff konkretisiert würden. Foto: Offshore-Windgeneratoren – © doskey12 auf Pixabay) weiterlesen…