RWE ausgezeichnet mit „Goldenem Geier 2021″ und als „Corporate Brand of the Year“

Einmal für „Dreisteste Umweltlüge des Jahres“ und für „Marke des Jahres“

Zwei ambivalente Auszeichnungen für den Energiegiganten: Der Markenauftritt des Unternehmens wurde mit dem Award „Best of Best“ in der Kategorie „Corporate Brand of the Year“ RWE hat beim German Brand Award 2021 die höchste Auszeichnung erhalten. ausgezeichnet. Von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) bekam RWE als „dreistester Umweltlügner“ des Jahres den Schmähpreis „Goldener Geier“ zugedacht. RWE habe zu Unrecht behauptet, „schon heute ist der größte Teil unseres Kerngeschäfts grüner Strom“. (Fotos: RWE-Ladesäule © Gerhard Hofmann; RWE-Kohlekraftwerk Niederaußem (2016) – © Franziska Vogt für Solarify) weiterlesen…

Wie sieht eine europäische Ladeinfrastruktur für E-Lkw aus?

30.000 aggregierte Haltestandorte und Logistikaktivitäten von rund 400.000 Lkw untersucht

Batterieelektrische Lkw können einen großen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen im Verkehr leisten – da sie jedoch meist lange Strecken zurücklegen, wird in ganz Europa ein dichtes Ladeinfrastrukturnetz gebraucht, um ihrer begrenzten Reichweite zu begegnen. In diesem Kontext analysiert eine am 09.06.2021 veröffentlichten Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI, die im Auftrag des europäischen Automobilherstellerverbandes erstellt wurde, mögliche Ladepunkte für E-Lkw in Europa. weiterlesen…

Hochleistungsrechner modellieren Klima in 100 Jahren

Wissenschaftler wollen drängende Fragen mit Supercomputern beantworten

Computerberechnungen ermöglichen umfangreiche Klimasimulationen, die neben dem Zustand der Atmosphäre, auch die Entwicklung in den Ozeanen sowie physikalische Effekte auf dem Land berücksichtigen. Weitere wichtige Felder sind die Pharma-Industrie, die Entwicklung elektrischer Motoren oder auch die bessere Behandlung von Herzkrankheiten. Um dabei umfassende und genaue Erkenntnisse zu gewinnen, forschen Wissenschaftler der Technischen Universität Hamburg gemeinsam mit europäischen Partnern an Algorithmen für künftige Hochleistungsrechner. (Foto: Super-Computer JUWELS in Jülich – © m. frdl. Genehmigung Forschungszentrum Jülich, Wilhelm-Peter Schneider) weiterlesen…

Solar-Treibstoff könnte Klima retten

Synthetische Treibstoffe aus der Schweiz

„Nachhaltig produziert, tragen synthetische Treibstoffe dazu bei, die Mobilität auf erneuerbare Energie umzustellen und die Klimaziele im Straßenverkehr zu erreichen“, schreibt Stephan Kälin am 08.06.2021 auf der Webseite der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). Empa-Forschende untersuchen im Mobilitätsdemonstrator „move“ die Herstellung von synthetischem Methan aus energetischer, technischer und wirtschaftlicher Perspektive – ein Projekt mit globalem Potenzial. (Bild: Synthetische Kraftstoffe: Zapfhähne für OME H2 und Solarstrom – Bild © PPP Schlögl, CEC) weiterlesen…

EE nur 17 % Anteil am Primärenergieverbrauch

Wenn auch 50 % am Strom erneuerbar – aber am Gesamtenergiebereich…

PV und Wind bei Bitterfeld - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyAußerhalb des Haushaltsstroms, also in der Stromversorgung im Verkehr, der Wärme- und Kälteversorgung von Industrie- und Gewerbeproduktionseinrichtungen – beim Betrieb der Energieerzeugungsanlagen selbst betrug der Anteil der Erneuerbaren nur 16,6 % am Gesamtenergieverbrauch – so die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen schon im März 2021. Mit dem Verweis darauf mahnte der Energiewirtschaftsverband BDEW dringend zum konsequenten Ausbau der Erneuerbaren. weiterlesen…

Nachhaltigkeitsrat und Leopoldina mit Papier zur Klimaneutralität

Schnelles Handeln gefordert: Jetzt die Weichen stellen

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) legten bei der 20. RNE-Jahreskonferenz am 08.06.2021 ein gemeinsames Positionspapier vor, in dem Wege zur Klimaneutralität bis 2050 vorgestellt werden. Leopoldina und RNE zeigen darin Handlungsoptionen für die erforderlichen Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft auf, die angesichts der großen Dringlichkeit und der historischen Dimension der vor uns liegenden Transformation erforderlich sind. weiterlesen…

EU genehmigt EEG 2021 im Wesentlichen

Beihilferechtliches OK aus Brüssel – noch Prüfbedarf bei einzelnen Regelungen

Die Europäische Kommission hat am 29.04.2021 die beihilferechtliche Genehmigung für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2021 erteilt. Das schreibt die Bundesregierung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – in ihrer Antwort (19/29461) auf eine Kleine Anfrage (19/28932) der FDP-Fraktion. Die Genehmigung der Europäischen Kommission umfasse die wesentlichen Teile des EEG. weiterlesen…

Energiepolitik in der Kritik

Öffentliche Anhörung im Bundestags-Ausschuss für Wirtschaft und Energie

Aktuelle energiepolitische Vorhaben sind bei einer Anhörung im Bundestags-Ausschuss für Wirtschaft und Energie mit kritischen Anmerkungen versehen worden – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Der Sitzung unter der Leitung von Klaus Ernst (Die Linke) lagen eine Verordnung der Bundesregierung zur Umsetzung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (19/29793), ein Entwurf von Bündnis 90/Die Grünen für ein EEG-Sofortmaßnahmegesetz (19/29288) sowie ein Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Umsetzung unionsrechtlicher Vorgaben und zur Regelung reiner Wasserstoffnetze im Energiewirtschaftsrecht (19/27453) zugrunde. weiterlesen…

Vier populäre Irrtümer zum Thema CO2-Bepreisung

MCC widerlegt Denkfehler – Spiegel warnt, das Thema im Bundestagswahlkampf kaputt zu reden

„Warum der CO2-Preis an die Bürger fließen muss“ – unter dieser Überschrift berichtete der Spiegel am 05.06.2021 über neue Berechnungen zur Verteilungswirkung einer CO2-Bepreisung bei Sprit und Heizkosten, die jetzt erstellt wurden vom Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Die Studie räumt mit einigen Irrtümern auf, die derzeit die politische Debatte bestimmen, und ist auf der MCC-Website verfügbar. weiterlesen…

Mit welchem Rechtsrahmen erreichen wir 2045 Klimaneutralität?

Stiftung Umweltenergierecht startet öffentlichen Dialog für neues Forschungsprogramm „Klimaschutzrecht 2031“

Anlässlich ihres 10. Geburtstags erarbeitet die Stiftung Umweltenergierecht gemeinsam mit ihrem Forschungsnetzwerk das Forschungsprogramm „Klimaschutzrecht 2031“, um zielgerichtet entscheidende Fragen und Maßnahmen für das Ziel Klimaneutralität 2045 vorauszudenken. Am 07.06.2021 startete ein öffentlicher Dialog mit der Fachöffentlichkeit. Deren Impulse und Beiträge sollen in das Forschungsprogramm einfließen und im Rahmen der Tagung „Ziel Klimaneutralität – (Wie) hält das Energierecht Schritt?“ am 20. und 21. Oktober präsentiert und diskutiert werden. weiterlesen…