COP21: „Falsches Signal aus NRW“


Kraft und Duin geben Kohle Bestandsgarantie

Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) kritisierte „die pauschale Bestandsgarantien der Landesregierung für die Kohlenutzung bis 2050“. Klimaschutz sei nur mit schnellstmöglichem Umstieg auf Erneuerbare Energien und deutlicher Reduktion der Kohleverstromung möglich. Bei einer Reise nach Kolumbien hat NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft kontroverse Themen wie Klimaschutz und Menschenrechtsverletzungen weitgehend ausgeklammert, sagen Naturschützer. weiterlesen…

RWE folgt E.ON-Beispiel

Energieriese spaltet sich

„Schwerer Fall von Ideenklau“, schrieb Gabor Steingart im Handelsblatt-Morgenbriefing vom 02.12.2015. Eine „Verzweiflungstat“ nannte es Marlies Uken in der Zeit und fuhr fort: „Retten, was noch zu retten ist: RWE braucht Milliarden, um sein Überleben zu sichern. Jetzt werden die Gewinnbringer ins Schaufenster gestellt, um Investoren zu locken“. Vorher war die Gerüchteküche fast blitzartig hochgekocht. weiterlesen…

Europäisches Stromnetz 2050 simulieren

Programm optimiert Szenarien mit Ziel möglichst geringer Gesamtkosten

Ähnlich wie Schienentrassen und Autobahnen zählt in Deutschland das Stromnetz zu den Lebensadern der Industriegesellschaft. Im nationalen wie europäischen Stromverbund verändert sich die Kraftwerkslandschaft und der Anteil von Wind- und Solarstrom wächst. Dies erfordert eine neue und optimierte Netzinfrastruktur. Das BINE-Projektinfo „Stromnetz mit starker DNA“ (15/2015) stellt ein Programm vor, dass für die oberste Spannungsebene ein möglichst kostenoptimiertes Stromnetz 2050 simuliert. Das Programm bewertet Zwischenergebnisse und rechnet nur mit den besten Varianten weiter. weiterlesen…

„Wendelstein 7-X“ betriebsbereit – Betrieb wird erlaubt

Kernfusion kann unter Auflagen beginnen

Das Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern (LAGuS), die Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde für den Strahlenschutz, wird voraussichtlich in der kommenden Woche die Betriebsgenehmigung für das Forschungsexperiment Wendelstein 7-X erteilen. Das kündigte Heiko Will, Erster Direktor des LAGuS, am 30.11.2015 an.
weiterlesen…

Töpfer optimistisch

COP21: „Zeichen der Zeit erkannt“

Ex-Bundesumweltminister Klaus Töpfer äußerte sich zum Auftakt des Weltklimagipfels COP21 in Paris gegenüber dem Bayerischen Rundfunk optimistisch: „Endlich fangen wir an zu handeln.“ Aus dem Scheitern der Kopenhagener Konferenz (COP15) sei „eine Möglichkeit“ geworden, so der ehemalige Chef des UN-Umweltprogramms UNEP in der Bayern 2 radioWelt.
weiterlesen…

Greenpeace Energy: Atomkraft keine Lösung

Appell an Klimakonferenz: Kategorisch ausschließen!

Greenpeace Energy appelliert an die Politiker der Pariser Klimakonferenz COP21, Atomkraft als Alternative zu klimaschädlichen Energieerzeugungsarten kategorisch auszuschließen. Germanwatch fordert als Langfristziel den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, regelmäßige Nachbesserungen von Klima- und Finanzzielen sowie ein Solidaritätspaket für besonders verletzliche Staaten. weiterlesen…

Tausende demonstrieren in Berlin pro Klima

Greenpeace, Nabu, WWF und Avaaz hatten aufgerufen

In vielen Städten haben am 29.11.2015 weltweit Tausende Menschen für Kohleausstieg und mehr Klimaschutz demonstriert, wie tagesschau.de berichtete Nur in der Gastgeberstadt der Klimakonferenz COP21, Paris, waren Demonstrationen wegen des Ausnahmezustands verboten. Insgesamt waren 2.300 Veranstaltungen in 150 Staaten geplant. 40.000 Demonstranten beteiligten sich bereits am 28.11.2015 an der Auftaktkundgebung im australischen Melbourne. Den größten Protest Australiens gab es allerdings in Sydney mit mehr als 45.000 Teilnehmern. weiterlesen…

„Asteroideneinschlag in Superzeitlupe“

Schellnhuber warnt vor Massenflucht

Mit einem drastischen Bild warnt der Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) Hans-Joachim Schellnhuber zu Beginn des Pariser Klimagipfels COP21 vor katastrophalen Folgen der Erderwärmung: In manchen Erdregionen könnte es bis zu 60 Grad und mehr heiß werden, falls die Erderwärmung nicht gestoppt werde. Die Folge seien massive Fluchtbewegungen in Richtung Europa. „Der Klimawandel ist wie ein Asteroideneinschlag in Super-Zeitlupe. Und deshalb ist er eine riesige psychologische Herausforderung: Wir verdrängen ihn wegen seiner Langsamkeit“, sagte Schellnhuber der Wochenzeitung Bild am Sonntag. weiterlesen…

„El Gigante“ Abengoa insolvent

Spaniens größter Solarkonzern vor der Pleite

Der Aufstieg des Solarunternehmens schien unaufhaltsam – aber eine verfehlte Unternehmensstrategie und die Folgen von Subventionskürzungen haben dem Betrieb schwer zugesetzt. Jetzt steht der in 80 Ländern aktive Konzern am Abgrund,  mit weltweit mehr als 28.000 Mitarbeitern, knapp 7.000 davon in Spanien. Die Angaben über die Verbindlichkeiten schwanken zwischen fast neun (NZZ) und 27 Milliarden Euro (expansion.com). Am 15.11.2015 hatte Steuerprüfer Deloitte davor gewarnt, dass Abengoa in Schwierigkeiten sei. Der Aktienkurs der Abengoa SA fiel inzwischen um 54% ins Bodenlose.
weiterlesen…