Öko-Institut mit Klimaschutzszenario 2050

Perspektiven für deutsche Klimaschutzpolitik nach 2020 (Zusammenfassung des 2. Endberichts)

Das BMUB hat Öko-Institut und Fraunhofer-ISI beauftragt, Szenarien mit verschiedenen klimapolitischen Ambitionsniveaus für den Zeithorizont bis 2050 zu erstellen und zu analysieren. Die Untersuchung wie die deutsche Bundesregierung das Ziel des Energiekonzepts – eine Minderung des Ausstoßes von Treibhausgasen in Deutschland von 80 bis 95 Prozent bis zum Jahr 2050 – erreichen kann. weiterlesen…

PV-Batterie-Speicherprogramm geht doch weiter

Gabriel hat „Vorschlag entwickelt“

Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel bestätigte in seiner Haushaltsrede am 26.11.2015, „…dass das Batteriespeicherprogramm für Photovoltaikanlagen fortgesetzt wird. Deswegen haben wir dazu einen Vorschlag entwickelt.“ Solar- und Speicherwirtschaft begrüßten die Entscheidung. Denn in jüngster Vergangenheit seien in Deutschland ein neuer Industriezweig aufgebaut und technische Maßstäbe gesetzt worden. Die staatliche Förderung habe das Siebenfache an privaten Investitionen ausgelöst. weiterlesen…

Gabriel lobt Schäuble

Haushaltsrede Gabriels

Das Batteriespeicherprogramm für Photovoltaikanlagen wird doch fortgesetzt – eines der konkreten Ergebnisse aus der Rede des Bundesministers für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, zum Haushaltsgesetz 2016 vor dem Deutschen Bundestag am 26.11.2015 in Berlin. weiterlesen…

Vor COP21: Meere im Fokus

Forscher fordern mehr Aufmerksamkeit für Weltmeere

Das Zusammenspiel von Klima und Weltmeeren müsse endlich mehr Aufmerksamkeit erfahren, fordern Forscher. Denn die Meeresgewässer hätten eine wesentliche Bedeutung im Klimasystem. Das müssten auch die Verhandler auf dem Weltklimagipfel anerkennen, der in wenigen Tagen in Paris beginnt. Eine Meldung des Rates für Nachhaltige Entwicklung. weiterlesen…

Warum Finanzminister das Klima retten könnten

Preis für CO2Ausstoß könnte internationaler Klimapolitik aus Sackgasse

Finanzminister weltweit hätten Grund genug, sich für CO2-Steuern oder für den Emissionshandel stark zu machen – völlig unabhängig von den Risiken eines ungebremsten Klimawandels, wie eben eine Studie vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt. Das Ergebnis des Weltklimagipfels in Paris ist offen, aber Regierungen und Volkswirtschaften könnten in jedem Fall davon profitieren, Kohlenstoff zu bepreisen und dafür Kapital oder Arbeit weniger stark zu besteuern – unabhängig davon, ob andere Länder mitmachen oder nicht. weiterlesen…

Merkel und Hendricks optimistisch

Merkel: COP21 muss verbindliches Überprüfungsregime bringen

Bundeskanzlerin Angela Merkel will bei der Pariser UN-Klimakonferenz COP21 ein globales Klimaschutzabkommen mit völkerrechtlich verbindlichen Absprachen erreichen. Wörtlich klang das in der Haushaltsdebatte des Bundestags am 25.11.2015 so: „Jetzt müssen wir es schaffen, völkerrechtlich verbindlich einen Überprüfungsmechanismus zu verabreden, damit die Glaubwürdigkeit da ist, dass dieses Jahrhundert ein Jahrhundert der schrittweisen Dekarbonisierung ist“.
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Klimawissenschaftler: „Die Zeit wird knapp“

Chancen für eine Wende nutzen, Klimarisiken begrenzen und Dekarbonisierung beschleunigen – Erklärung führender Klimawissenschaftler zur COP21

Der anthropogene Klimawandel ist wissenschaftlich belegt. Der Nachweis des menschlichen Einflusses auf das Klima basiert dabei auf jahrzehntelanger intensiver Forschung, zu der die deutsche Klimawissenschaft in erheblichem Maße beigetragen hat. Der Erwärmungstrend ist ungebrochen. Zwölf der dreizehn global wärmsten Jahre seit Beginn der flächendeckenden instrumentellen Messungen waren in diesem Jahrhundert. 2014 führt die Rangliste bisher an, könnte jedoch von 2015 abgelöst werden. Aber auch andere Prozesse, wie Eisschmelze und Ozeanversauerung, verstärken sich – mit bedrohlichen Folgen u.a. für die Ernährungssicherheit. Die Zeit, in der die Menschheit eine „gefährliche anthropogene Störung des Klimasystems“ noch verhindern kann – wie 1992 in der UN-Klimarahmenkonvention in Rio de Janeiro beschlossen – wird knapp. weiterlesen…

Neue Energie-Charts vom ISE

Interaktive Grafiken zur Stromproduktion und zu den Börsenstrompreisen in Deutschland

Das Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE möchte mit seinen Energy Charts einen Beitrag zur Transparenz und Versachlichung der Diskussion um die Energiewende leisten. Die Daten werden von Wissenschaftlern des  in Freiburg aus verschiedenen neutralen Quellen zusammengestellt und stehen seit dem Jahr 2011 zur Verfügung. Die verschiedenen Kategorien: weiterlesen…

BP bleibt sich treu

BP Technology Outlook: Mit Technologie fossile Förderung erhöhen und Erneuerbare besser nutzen

„Im Mittelpunkt des neuen BP Technology Outlook (BPTO) stehen technologische Entwicklungen und ihr Potenzial, die Energiewelt bedeutend zu beeinflussen: Wie wir Energiequellen auffinden und fördern bzw. verwendbar machen, Energie speichern und wie wir Energie im täglichen Leben nutzen.“ So beginnt die Ankündigung des kürzlich veröffentlichten BPTO. Einer der Kernsätze lautet dann: „Technologie bietet enormes großes Potenzial, die Förderausbeute von fossilen Energieträgern zu erhöhen und erneuerbare Energiequellen besser zu nutzen. Gleichzeitig können Kosten gesenkt werden.“ weiterlesen…

COP21 – „Starkes Signal senden!“

Die Ziele der Bundesregierung

Die Bundesregierung will bei der COP21 vom 30. November bis  11. Dezember 2015 im Konferenzgebäude des Pariser Flughafens Le Bourget ein starkes Signal für ein gutes Abkommen senden – so war es jedenfalls am 26.11.2015 aus Regierungskreisen zu hören. Man müsse Leitplanken für die Verhandlungen setzen, ein Mandat für ein ambitioniertes Ergebnis gebe es. (Foto: COP21-Paris 23595388112 – © Arnaud-Bouissou, CC01.0-Lizenz) weiterlesen…