Grüner Wasserstoff billiger als grauer

Folge der fossilen Preisexplosion

Grüner Wasserstoff ist als Folge des russischen Überfalls auf die Ukraine und der Preisexplosion der fossilen Brennstoffe und Energieträger günstiger geworden als grauer. Für die Wasserstoff-Branche eine große Chance – so Bloomberg New Energy Finance (BloombergNEF). Grüner Wasserstoff wird mithilfe von Energie aus nachhaltigen und umweltschonenden Quellen produziert, anders als grauer Wasserstoff, der mithilfe von fossilen Brennstoffen hergestellt wird. weiterlesen…

Unsicherheit in der deutschen Energiebranche stark gestiegen

World Energy Council veröffentlicht Energy Issues Monitor 2022

„Geopolitische Spannungen und steigende Rohstoffpreise standen bereits im Jahr 2021 ganz oben auf der Agenda deutscher Energieexpert:innen“, erklärt Carsten Rolle, Geschäftsführer des Weltenergierat – Deutschland, anlässlich der Veröffentlichung der neuen Ausgabe des World Energy Issues Monitor am 21.03.2022. „Insofern sind die bedauerlichen Entwicklungen der letzten Wochen eine dramatische Eskalation dessen, was bereits ansatzweise befürchtet wurde.“ (Titel: World Energy Issues Monitor 2022 – © World Energy Council) weiterlesen…

Auswirkungen des russischen Ukraine-Überfalls auf Wasserstoffimportstrategie

Wie wirkt sich der Krieg in der Ukraine auf die deutsche und europäische Importstrategie für Wasserstoff aus?

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDas Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI hat im Projekt HyPat zusammen mit Forschungspartnern am ein Impulspapier veröffentlicht, das sich unter anderem mit neuen Ansätzen der Bewertung von Partnerländern beim Wasserstoffimport, der Entwicklung von Importkosten und den Potenzialen für eine Wasserstoffherstellung in der EU befasst. Zudem geht das Papier auf die künftige wirtschaftliche Entwicklung der Ukraine durch die Erzeugung und den Transport von Wasserstoff ein. weiterlesen…

Weltwassertag: DBU empfiehlt sorgsamen Umgang mit Wasser

Auf extreme Wetterlagen vorbereiten

Anhaltende Trockenheit und Starkregenereignisse – die Folgen des Klimawandels haben auch in Deutschland erheblichen Einfluss auf die essenzielle Ressource Wasser. Zum Weltwassertag am 22. März ruft die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) zu sorgsamem Umgang mit Grund- und Trinkwasserreserven auf. Dazu unterstützt sie etwa ein Projekt in der Region Celle, wo Landwirte mit einfacher Technik den Wasserrückhalt in der Landschaft regulieren. Weitere DBU-geförderte Vorhaben führt die Technische Universität (TU) Berlin durch, die eine Webanwendung für Wasserwerke zum Abschätzen der Reinigungsleistung bezogen auf virale Krankheitserreger entwickelt hat. Diese wird nun mit Blick auf den Einfluss extremer Wetterereignisse ergänzt. weiterlesen…

Wichtige Wasserstoffprojekte mit den VAE beschlossen

Habeck: „Wasserstoff-Zusammenarbeit mit den Vereinigten Arabischen Emiraten ausbauen“

Nach der Übereikunft mit Qatar bezüglich Gasliederungen sollte der Besuch von Vizekanzler, Klima- und Energieminister Robert Habeck am 21.03.2022 in den Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die Wasserstoffzusammenarbeit zwischen Deutschland und den VAE verstärken und beschleunigen – so eine Medienmitteilung aus dem BMWK vom 21.03.2022. So wurden während des Besuchs vier Wasserstoffkooperationen der deutschen Wirtschaft sowie eine Forschungszusammenarbeit abgeschlossen. Die VAE verfügen über sehr gute Voraussetzungen für die kostengünstige Produktion von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien und wollen schon 2022 erste Wasserstofflieferungen nach Deutschland ermöglichen. weiterlesen…

Kerstin Andreae: „Beschleunigung jetzt!“

BDEW-Analyse: Wie viel Erdgas aus Russland kann kurzfristig ersetzt werden?

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat eine Analyse zur Frage vorgelegt, wie viel Erdgas kurzfristig, also bei einem unmittelbaren Ausfall aller Erdgaslieferungen aus Russland, in den Bereichen Wärme, Stromerzeugung, Industrie und Verkehr in Deutschland durch den Einsatz anderer Energieträger oder durch Einsparungen ersetzt werden könnte. weiterlesen…

Abhängigkeit von fossilen Energien führt in große wirtschaftliche Bedrängnis

Steigende Emissionen, sinkende Umweltsteuern – die sozial-ökologische Marktwirtschaft braucht neue Fiskalpolitik

Umweltsteuern verlieren weiter an Bedeutung: Ihr Anteil an der Finanzierung des Staatshaushalts sank erneut und lag im Jahr 2021 weiter auf dem historischen Tiefstand von 3,7%. Der Aufbruch in die sozial-ökologische Marktwirtschaft braucht klare fiskalpolitische Signale. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS) e.V. beleuchtet in dem Hintergrundpapier „Woher der Staat sein Geld bekommt“ die Finanzpolitik für die Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft. weiterlesen…

Energiespeicherung durch Gewicht

Schwerkraft als „Batterie“

„Energiespeichern mit Beton: Das Ende der Akkus?“ titelte agrarheute am 13.09.2021. Ein Schweizer Unternehmen speichert Energie durch „Betonklötze-Stapeln“ mit einem riesigen Turm. Das neue Energiespeichersystem setzt die Erdanziehung zur Speicherung von Energie ein: Die Schwerkraftspeicherlösung von Energy Vault im südschweizerischen Castione, 20 km Luftlinie östlich von Locarno, nutzt grundlegende Prinzipien der Schwerkraft und der kinetischen Energie, um Energie zu speichern und abzugeben, indem sie Verbundsteine oder „mobile Massen“ anheben und absenken. Die Technologie von Energy Vault, für die sich inzwischen auch China interessiert, ist von Pumpspeicherkraftwerken inspiriert, die sich auf die Schwerkraft und die Bewegung von Wasser verlassen, um Strom zu speichern. (Foto: Energiespeicherung mittels Schwerkraft – © energyvault.com) weiterlesen…

BDEW mit 30 Vorschlägen für einen „PV-Turbo“

Zubau soll verdreifacht werden – bis 2030 200 GW installierter Leistung

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) will nach den Worten seiner Vorsitzenden einen „Photovoltaik-Turbo“ anwerfen: Mit politischer Unterstützung soll der PV-Zubau verdreifacht werden – verlangt der BDEW. Die Forderungen des Verbands reichen von höheren Ausschreibungsvolumen über eine Bereitstellung von einem Prozent der Landesfläche für Photovoltaik bis hin zu einer Pflicht der Nutzung für öffentliche Gebäude, resümiert Sandra Ekhardt am 16.03.2022 auf pv magazine. weiterlesen…

Weniger Fleischkonsum – gut für Ernährungssicherheit und Klima

Nahrungsmittelkrise durch Ukraine-Krieg erfordert Handeln auf der Nachfrageseite: weniger Tierprodukte, weniger Verschwendung und eine grünere EU-Agrarpolitik

Der Krieg in der Ukraine wirkt sich auf das weltweite Nahrungsmittelsystem aus, zusätzlich zu der direkten humanitären und sicherheitspolitischen Krise durch die russische Aggression. Die Ukraine und Russland sind wichtige Erzeuger von Getreide und Düngemittel, doch ihre Exporte drohen unterbrochen zu werden. Die Entscheider in der Agrarpolitik – wie die am 21.03.2022 tagenden EU-Minister – sollten jedoch nicht abrücken von einer nachhaltigeren Landwirtschaft, nur um die Getreideproduktion zu steigern, argumentiert ein Team von Forschenden in einer veröffentlichten Erklärung, wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) am 18.03.2022 mitteilte. weiterlesen…