Gigawatt-Wasserstoff-Projekt in Namibia

Enertrag: Nimmt mit Hyphen-Konsortium Hürde

Desertec reloaded? Viel Fläche, reichlich Sonne und Wind: Afrika könnte zum Exporteur erneuerbarer Energie werden. Deutsche Firmen planen Projekte von Ägypten bis Südafrika. Im November 2021 hat die namibische Regierung der Enertrag-Tochter Hyphen Hydrogen Energy den Rang eines „bevorzugtem Bieters“ für die Umsetzung eines Projektes zur Produktion von jährlich 300.000 Tonnen grünem Wasserstoff im Tsau-Khaeb-Nationalpark zuerkannt. Die extrem trockene Zone war zuvor früher Sperrgebiet für Diamantenabbau in der Wüste. Windkraftanlagen und Solarparks sollen dort entstehen, die im Endausbau fünf Gigawatt Ökostrom (etsprechend 5 AKW) liefern. (Foto: Enertrag-Elektrolyseur in Prenzlau – © Hanno Böck, eig. Werk, CC0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

The Conversation: Fünf wichtige Informationen über Klimawandel-Abmilderung

Diese Energieinnovationen könnten Abmilderung verändern und dabei Geld sparen

Für die meisten Menschen ist ein Solarpark oder eine geothermische Anlage eine wichtige Quelle für saubere Energie. Wissenschaftler und Ingenieure sehen noch viel mehr Potenzial, schreibt Stacy Morford in The Conversation. Sie stellen sich Offshore-Windturbinen vor, die Kohlenstoff unter dem Meer einfangen und speichern, und geothermische Anlagen, die wichtige Metalle für den Antrieb von Elektrofahrzeugen produzieren. Auch die Batterien von Elektroautos können für die Stromversorgung von Häusern umgewandelt werden, was ihren Besitzern Geld spart und die Emissionen im Verkehr reduziert. weiterlesen…

70 Megawatt H2 bis 2030

Kroatien beschließt Wasserstoff-Strategie 2050

Kroatien plant einem Bericht der Balkan Energy News vom 30.03.2022 folgend die Installation von Wasserstoffproduktionsanlagen mit einer Leistung von 70 MW bis 2030 und 2.750 MW bis 2050, um seinen Anteil am Gesamtenergieverbrauch von null auf 0,2 bzw. 11 Prozent zu erhöhen. Dies geht aus der am 24.03.2022 vom Sabor, dem kroatischen Parlament, verabschiedeten nationalen Strategie für Wasserstoff von 2021 bis 2050 hervor. weiterlesen…

Mobiler Teststand für hochaufgelöste Power-to-X-Kinetikanalyse

Entwicklung von Fraunhofer ISE

Im Zuge der Energiewende gewinnt die Umwandlung von erneuerbarem Strom in chemische Energieträger durch sogenannte Power-to-X-Prozesse an Bedeutung. Als langfristige, speicherbare und leicht transportable Energieträger mit großer Kapazität maximiert PtX das Potenzial der erneuerbaren Erzeugung und ermöglicht eine vollständige Transformation aller Sektoren (Strom/Verkehr/Gebäude). Zukünftige PtX-Anlagen werden vorwiegend in abgelegenen Regionen mit hohem Potenzial erneuerbarer Energien oder zukünftig sogar offshore errichtet. Damit die chemischen Prozesse unter diesen herausfordernden Bedingungen realisiert werden können, sind innovative Synthesereaktoren und Betriebsstrategien erforderlich. Am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE wurde ein universell einsetzbarer Teststand für Kinetik-Untersuchungen entwickelt, um katalytische Festbettreaktionen unter dynamischen Betriebsbedingungen zu analysieren. Die kompakte, mobile „KISS“-Anlage kann überall eingesetzt werden. weiterlesen…

Detektion von Wasserstoff durch Glasfasersensoren

Sicherheit im Umgang mit Wasserstoff

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyWasserstoff spielt in der deutschen Energie- und Klimapolitik eine zentrale Rolle. Kommt er zum Einsatz, sind Sicherheitsmaßnahmen von entscheidender Bedeutung. Denn im Unterschied zu anderen gasförmigen oder flüssigen Energieträgern besteht bei Wasserstoff neben einer erhöhten Brandgefahr durch Leckagen unter bestimmten Bedingungen auch Explosionsgefahr. Um die Sicherheit im Umgang mit Wasserstoff noch weiter zu erhöhen, arbeiten Forschende am Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI laut einer Medienmitteilung vom 01.04.2022 an Glasfaser-basierten Sensoren zu dessen Detektion, die herkömmlichen Sensoren in vielerlei Hinsicht überlegen sind. weiterlesen…

Energy Sharing: So können Bürger die Energiewende beschleunigen

IÖW-Analyse zeigt: 42 Prozent des Zubaus erneuerbarer Energien bis 2030 können Bürgerübernehmen

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat in seiner Eröffnungsbilanz deutlich gemacht, dass es neue Instrumente braucht, um erneuerbare Energien schneller auszubauen und Deutschlands Klimaziele zu erreichen. Das Bündnis Bürgerenergie hat mit dem Energy-Sharing-Konzept einen Vorschlag geliefert. Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) hat nun das Potenzial untersucht, das darin steckt, wenn Bürger über Energy Sharing an der Energiewende beteiligt werden. In ganz Deutschland gibt es der Untersuchung des IÖW zufolge geeignete Standorte, so dass sich mehr als 90 Prozent der Menschen in „Erneuerbare-Energien-Gemeinschaften“ zusammenschließen könnten. weiterlesen…

Weltrekord in Solarzellenforschung

Organische Materialien und neuartige Perowskit-Halbleiter

Solarzellen noch besser machen, damit sie einen entscheidenden Beitrag im Rahmen der Energiewende leisten – dieses Ziel verfolgen Forscher der Bergischen Universität Wuppertal am Lehrstuhl für Elektronische Bauelemente. Eine neuartige Solarzelle wurde in der Arbeitsgruppe von Professor Thomas Riedl an der Universität Wuppertal zusammen mit Forschern vom Institut für Physikalische Chemie der Universität zu Köln und weiteren Projektpartnern von den Universitäten Potsdam und Tübingen sowie dem Helmholtz-Zentrum Berlin und dem Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf entwickelt. Nun gelang ihnen ein Durchbruch mit Weltrekord- so eine Medienmitteilung vom 14.04.2022. Ihre Arbeit wurde am 13.04.2022 in Nature veröffentlicht. weiterlesen…

Erneuerbare Energien übernehmen 2021 Löwenanteil am weltweiten Stromzuwachs

Medienmitteilung der IRENA

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien setzte sich stetig und deutlich über dem langfristigen Trend fort, mit einem neuen Rekordanteil von 81 % am gesamten aKapazitätsausbau im Vorjahr. Neue Daten der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) zeigen, dass die erneuerbaren Energien trotz der globalen unsicheren Lage weiter wachsen und an Dynamik gewinnen. Ende 2021 betrug die weltweite Erzeugungskapazität aus erneuerbaren Energien 3 064 Gigawatt (GW), was einer Steigerung des Bestands an erneuerbarer Energie um 9,1 % entspricht. weiterlesen…

Mit dünnen Lithium-Schichten zu hohen Energiedichten

Neue Materialkombinationen des Fraunhofer-FEP

Innerhalb des vom BMBF geförderten Gemeinschaftsprojektes „nextBatt“ (Förderkennzeichen: L1FHG42421) sollten ressourceneffiziente Produktionsprozesse für Batterieanoden der nächsten Generation entwickelt werden. Am Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP wurden dazu nach eigenen Angaben vom neue Materialkombinationen und eine effiziente Fertigungstechnologie erarbeitet. weiterlesen…

Schnelligkeit, vergessener Faktor zur Kostensenkung der Energiewende

Schneller, billiger und viel sauberer

Eine Untersuchung von von Frank Wouters, MSc, und Prof. Dr. Ad van Wijk, für Dii Desert Energy – die weltweit erste Organisation für Energie aus der Wüste. Um die globale Erwärmung auf unter 1,5 °C zu begrenzen, müssen unsere Energiesysteme bis spätestens 2050 kohlenstoffemissionsfrei sein, und viele Länder haben sich dazu verpflichtet. Für eine fiktive Wirtschaft namens Utopia wurde ein Modell auf hohem Niveau erstellt, um drei Wege zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft bis 2050 zu bewerten: einen allmählichen (linearen) Ersatz fossiler Brennstoffe durch saubere Energie, einen beschleunigten Weg, der bis 2035 zu einem kohlenstofffreien System führt, und einen verzögerten Weg, bei dem der Ersatz erst ab 2035 erfolgt. Das Modell liefert sehr klare Ergebnisse. (Titel: Faster, cheaper and cleaner – Dii-Broschüre – Titelbild – © Wouters und van Wijk) weiterlesen…