CO2-Emissionen bei Neuzulassungen leicht rückläufig

Auslaufende gewerbliche E-Auto-Förderung als Grund

Elektroautos werden bei neu zugelassenen Fahrzeugen immer häufiger: Fast jedes dritte war im August 2023 ein reines Elektroauto. Entsprechend nehmen die CO2-Emissionen allmählich ab.Im Jahresverlauf 2023 sind sie bereits  leicht zurückgegangen. Zwischen Januar und August stieß jeder neu zugelassene Pkw im Schnitt 116,3 Gramm pro Kilometer aus – das geht aus einer aktuellen Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervor, wie dpa und zahlreiche Medien vermelden. Das waren 2,4 Prozent oder knapp drei Gramm weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Deutlicher fiel der Rückgang im August aus. Hier lagen die Emissionen mit rund 95,3 g/km um knapp 16 Prozent unter dem Vorjahresmonat. weiterlesen…

Schutz vor und Verhinderung von Deepfakes

CISPA-Forscher entwickelt Verfahren

Die Allgegenwart von Bildern im Internet auf der einen sowie die exponentielle Lernkurve von KI-Bildgeneratoren auf der anderen Seite erhöhen auch das Risiko von Bildmanipulationen mit böswilliger Absicht. CISPA-Forscher Zheng Li und seine KollegInnen haben nun ein Verfahren getestet, mit dem das teilweise verhindert werden kann. Die Ergebnisse ihrer Studie haben sie im Aufsatz “UnGANable: Defending Against GAN-based Face Manipulation” bei der renommierten Konferenz „USENIX Security“ publiziert. weiterlesen…

Der Fußabdruck des Internets

E-Mail-Verkehr erzeugt CO2

2022 wurden in Deutschland etwa 666 Millionen Tonnen CO2 emittiert. 147 davon vom Verkehr. Häufiges Fliegen und langes Autofahren sind schädlich fürs Klima. Diese Tatsache wird von kaum jemandem bestritten. Viel seltener dagegen wird in der Klimadebatte der digitale Raum betrachtet. Denn auch durch das Internet können immense Massen an CO2 erzeugt werden, beim Streamen zum Beispiel. Und auch die gute alte E-Mail könnte sich als Klimasünde entpuppen – so das Carbon Literacy Project“. weiterlesen…

Klimawandel im Heizungskeller

Trotz aller Propaganda: Wärmepumpen rentieren sich

Eine am 06.09.2023 veröffentlichte Modellrechnung des WWF zeigt, dass sich die Mehrkosten bei der Anschaffung eine Wärmepumpe im Vergleich zu einem neuen Gaskessel schon nach wenigen Jahren amortisieren. Wenn es um den Einbau einer neuen Heizung geht, spricht eigentlich wenig gegen die Wärmepumpe. Eigentlich. Doch nach wie vor schrecken die Investitionskosten viele vom Umstieg auf die klimafreundliche Heizalternative ab. Zu Unrecht. Zwar sind die Anschaffungskosten meistens deutlich höher als bei Kauf und Montage eines konventionellen Gaskessels. Aber der Blick auf den bloßen Kaufpreis täuscht über die oft günstigeren Betriebskosten hinweg. (Foto: Verdampfer einer Luft-Wasser-Wärmepumpe – © Santeri Viinamäk, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Gebäudeenergiegesetz beschlossen

Bundestag stimmt für Heizungsgesetz

Nach monatelangem Gezerre hat der Deutsche Bundestag am 08.09.2023 das Gebäudeenergiegesetz (GEG), vulgo Heizungsgesetz, beschlossen, welches das Heizen deutlich klimafreundlicher machen soll. Für das Gesetz stimmten 399 Abgeordnete, mit Nein 275 bei 54 Enthaltungen. Jetzt blickt die Ampelregierung etwas nervös nach Karlsruhe; das BVerfG könnte das Gesetz wegen formeller Mängel des Verfahrensablaufs stoppen. Die Novelle soll dazu führen, dass alle Öl- und Erdgasheizungen nach und nach ausgetauscht werden. Denn künftig soll jede neu eingebaute Heizung zu 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Das Gesetz soll Anfang 2024 in Kraft treten, aber zunächst nur für Neubaugebiete gelten. Für Bestandsbauten soll eine kommunale Wärmeplanung in Kraft treten – die gibt es aber noch nicht. weiterlesen…

EU importiert Rekordmengen an verflüssigtem Erdgas aus Russland

Belgien und Spanien  kurz hinter China

Trotz der Bemühungen der Europäischen Union, ihre Abhängigkeit von russischen fossilen Brennstoffen zu verringern, ist die EU auf dem besten Weg, im laufenden Jahr eine Rekordmenge an russischem Flüssigerdgas (LNG) zu importieren – schreibt das Portal illuminem-Briefings am 30.08.2023 unter Berufung auf die Financial Times. Belgien und Spanien hätten sich als wichtige Abnehmer erwiesen und lägen bei den russischen LNG-Importen gleich hinter China. weiterlesen…

Shell schiebt radikalen Plan zur Verringerung seines CO2-Fußabdrucks auf lange Bank

Europas größter Ölkonzern will sich jetzt auf Kostensenkungen und gewinnbringende Sektoren wie Öl und Gas stützen

Sechs Monate nach seinem Amtsantritt als CEO der Shell Plc. beendete Wael Sawan diskret die weltgrößte Klimaschutzinitiative des Unternehmens, die einst als wichtiger Bestandteil von Shells Engagement für eine Netto-Null-Emission bis 2050 gepriesen wurde. Die überarbeitete Shell-Strategie stützt sich nun stark auf Kostensenkungen und gewinnbringende Sektoren wie Öl und Gas, meldet Illuminem unter Berufung auf Bloomberg New Energies. weiterlesen…

Anodenmodelle für elektrokatalytische Wasserspaltung

Erkenntnisse aus dem FHI auf dem Weg zur grünen Wasserstoffproduktion

Der fortschreitende Klimawandel stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Menschheit dar und betrifft das Leben aller, was Maßnahmen zur Einführung einer nachhaltigeren Energieökonomie erfordert. Die Produktion von „grüner“ Energie ist eine entscheidende Komponente. Die Energieerzeugung muss jedoch von wirtschaftlichen Speicher- und Transportmethoden begleitet werden. Forschende der Abteilung Interface Science am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft haben Experimente mit atomar definierten Modellanoden durchgeführt, um die komplexen Details der elektrokatalytischen Wasserspaltung aufzudecken, mit dem Ziel, die grüne H2-Produktion voranzutreiben. (Grafik: Schematische Darstellung eines Elektrolyseurs mit kristalliner Anode – FHI) weiterlesen…

IFA: Nachhaltigkeit dominiert Diskussionen und Innovationen

Energieeffizienz und Kreislaufwirtschaft

Nachhaltigkeit war eines der großen Themen auf der diesjährigen IFA, sowohl in allen Messehallen als auch bei den Podiumsdiskussionen des IFA Leaders Summit. Ob Geräte, die Energie und Wasser effizient nutzen und Mikroplastik reduzieren, die Herstellung aus nachhaltigen Rohstoffen oder Lösungen, die den Verbrauchern helfen, ihre eigene erneuerbare Energie zu produzieren – Nachhaltigkeit war das große Thema in diesem Jahr auf den Ständen in allen Messehallen. weiterlesen…

Digitalunternehmer will Methanol-Produktion revolutionieren

Grünes Methanol von C1 Green Chemicals

Die Flüssigkeit gilt als Hoffnungsträger der Energiewende, aber noch ist grünes Methanol knapp und teuer. Christian Vollmann, deutscher Unternehmer und Business Angel, will das mit seiner Neugründung von C1 Green Chemicals AG ändern. Er war bislang an mehr als 70 Unternehmensgründungen beteiligt. 2022 überzeugte er prominente Investoren und gründete 2022 zusammen mit drei weiteren Personen C1 Green Chemicals AG. In einer Finanzierungsrunde beteiligten sich u. a. Ex-BASF-Chef Jürgen Hambrecht, Ex-Linde-Vorstand Wolfgang Reitzle und Siemens-Aufsichtsrats-Vorsitzender Jim Hagemann Snabe. Hambrecht sitzt im Aufsichtsratsmitglied der C1 Green Chemicals AG. weiterlesen…