10 Jahre SDSN

„Nobody left behind“

Beim Rio+20-Gipfel vor einem Jahrzehnt haben die UN-Mitgliedsstaaten einen Prozess zur Entwicklung einer Reihe von Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) eingeleitet, um die Welt auf den Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung zu bringen, die wirtschaftlichen Wohlstand, soziale Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit miteinander verbindet. Wir befinden uns jetzt – so eine Medienmitteilung – mitten in den großen globalen Bemühungen, einen globalen Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung zu schaffen, der „niemanden zurücklässt“. weiterlesen…

6,8 km Kühlrohre und 657 Kühlkreisläufe führen Wärme ab

Wendelstein 7-X vor neuen Höchstleistungen

Verdoppelte Heizleistung, 40 neue Diagnostiken und 6,8 Kilometer Kühlrohre: Der Greifswalder Stellarator hat seine volle Ausbaustufe erreicht und beginnt laut einer Medienmitteilung vom 14.09.2022 in diesem Herbst wieder mit wissenschaftlichen Experimenten. In wenigen Jahren soll ein Plasmabetrieb bis 30 Minuten möglich sein. Drei Jahre lang hatten bei Wendelstein 7-X vor allem Ingenieure und Techniker das Sagen. Es ging darum, das Kernfusionsexperiment des Max-Planck-Instituts für Plasmaphysik (IPP) am Standort Greifswald auf seine volle Ausbaustufe zu heben. (Foto: Experimentierhalle mit Wendelstein 7-X in Greifswald – © IPP, Jan Hosan) weiterlesen…

Energiemanagement für Energienetze und Gebäude

Projekt am Umwelt-Campus Birkenfeld gestartet

Soll die Energiewende in Richtung fluktuierende erneuerbare Energien im Energienetz weiter ausgebaut werden, ist ein gezieltes Energiemanagement der Energienetze zur Netzstabilisierung erforderlich. Zielgerichtetes Management – Einsparmaßnahmen – Netzstabilisierung: Ein neues Forschungsprojekt namens „UCB-EMEG“ überträgt Forschungsansätze aus dem Energiemanagement auf die Gebäude des Umwelt-Campus der Hochschule Trier. Das Projekt wird von der Carl-Zeiss-Stiftung für zwei Jahre mit 150.000 Euro gefördert. weiterlesen…

Grünes Ammoniak für den Klimaschutz

Globaler PtX-Atlas zeigt Potenziale und Kosten für Export nach Europa

Grünes Ammoniak gewinnt in der Debatte um PtX-Importe und Klimaschutz mehr und mehr an Bedeutung. Mit gutem Grund, ist der Aufwand für Erzeugung und Transport der chemischen Verbindung doch relativ gering. Das Fraunhofer IEE in Kassel hat daher am seinen erweiterten globalen PtX-Atlas vorgelegt: Er liefert jetzt auch Daten zu den Produktionspotenzialen von grünem Ammoniak in 97 Ländern und Gebieten weltweit. Auch die jeweiligen Erzeugungs- und Transportkosten stellt er dar. Der online frei zugängliche PtX-Atlas zeigt, wo in der Welt welche Mengen an grünem Wasserstoff und anderen PtX-Energieträgern zu welchen Kosten hergestellt und nach Europa exportiert werden können. (Grafik: Produktionskostenkurve von Ammoniak 2050 – © Fraunhofer IEE) weiterlesen…

Wenn die Chemie (nicht) stimmt: Einfluss mikroskopischer Umgebung

Reaktivität einzelner Moleküle unter kontrollierten Bedingungen untersucht

Forscher weltweit arbeiten daran, effiziente Materialien zu entwickeln, mit denen CO2 in nutzbare chemische Stoffe umgewandelt werden kann. Das ist vor allem angesichts der Erderwärmung wichtig. Ein Team der Universität Göttingen und des Ulsan National Institutes for Science, Südkorea, hat einen vielversprechenden Ansatz gefunden: Katalytisch aktive Moleküle werden auf einer Oberfläche verankert, die als leitfähiger Elektronenlieferant dient. Die Moleküle begünstigen die chemische Reaktion. Solche Hybridsysteme machen sowohl die Eigenschaften der Moleküle als auch die Eigenschaften des Trägermaterials nutzbar. Die Ergebnisse sind in Science Advances erschienen. (Bild: Topographie periodisch angeordneter Moleküle auf einer Silberoberfläche – © Ole Bunjes, Uni Göttingen) weiterlesen…

Lesehinweis: „Könnten wir Solarenergie aus dem Weltall beziehen?“

Esa und Nasa experimentieren

Photovoltaik-Anlagen würden im Weltraum viel mehr Solarenergie ernten als auf der Erde. Damit sie so viel Strom wie ein irdisches Kernkraftwerk erzeugt, müsste eine solche Anlage zwar rund 15 Quadratkilometer groß sein, aber solche Projekte könnten sich dennoch bald lohnen: „Das Konzept ist bereit für einen industriellen Ansatz“, sagte der Leiter der zuständigen Abteilung bei der Europäischen Weltraumorganisation (Esa), Leopold Summerer, im vergangenen Dezember. Die Esa fördert 13 Forschungsprojekte zum Thema – denn obwohl die Idee eines solchen Solarkraftwerks schon ein Vierteljahrhundert alt ist, muss noch viel Entwicklungsarbeit bewältigt werden – so ein in GEO abgedruckter Artikel aus P.M. und Informationen auf der Esa-Webseite. weiterlesen…

Klimaschutz und Versorgungssicherheit: DUH-Notfallprogramm zur Reduktion von Öl- und Gasverbrauch

„21 konkrete und sofort umsetzbare Maßnahmen“

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat am 12.09.2022 ein Notfallprogramm mit 21 Maßnahmen zur Reduktion des Öl- und Gasverbrauchs vorgelegt. Die Maßnahmen sind sofort umsetzbar und entfalten ihre Wirkung bereits in den folgenden beiden Wintern. Das Notfallprogramm umfasst Maßnahmen in den Sektoren Gebäude, Verkehr, Energie und Industrie. Erste Vorschläge zur Energiereduktion in diesen Bereichen hatte die DUH bereits im März 2022 vorgelegt, diese wurden von den zuständigen Ministerien jedoch bis heute nicht umgesetzt. weiterlesen…

Deutsche Bahn will Wasserstoff transportieren

In ihren Kesselwagen, mit Flüssigkeit

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyWasserstoff gilt als Hoffnungsträger für die notwendige grüne Energieversorgung. Doch noch fehlen in Deutschland sowohl Lager als auch Verteilnetze. Nun hat sich laut einer Mitteilung von ARD-Tagesschau, FAZ und SPIEGEL vom 01.09.2022 die Deutsche Bahn ins Spiel gebracht und sich als Lieferantin für Wasserstoff für die Industrie angeboten. Mit Energieversorgern habe man ein Konzept erarbeitet, wie Wasserstoff in den bestehenden Kesselwagen der Güterbahn von den Seehäfen ins Hinterland transportiert werden könne, teilte die Bahn mit. Dies sei eine effiziente Alternative zum aufwändigen Bau von Pipelines. weiterlesen…

LUT: Schnellerer Ausstieg aus konventioneller Energieerzeugung bis 2035 günstiger

Europa klimaneutral bis 2035 mit bis zu 4,5 Terawatt Photovoltaik ist günstiger als 2050-Ziel

PV-Anlage typical - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyFossile Brennstoffe sind sehr teuer geworden. Angesichts dessen, haben Forschende der Lappeenranta-Lahti University of Technology (LUT) in Finnland (LUT) berechnet, dass ein schnellerer Ausstieg aus der konventionellen Energieerzeugung bis 2035 günstiger wäre, als – wie bisher geplant – die Klimaneutralität bis 2050 anzustreben. weiterlesen…

22% Plus in Asiens Solarsektor erwartet

Ember: China, Japan, Indonesien, Indien und die Philippinen führend – Asiens reichster Mann will Gigafactory bauen

In den kommenden Jahren wird in den 5 größten asiatischen Volkswirtschaften China, Japan, Indonesien, Indien und den Philippinen ein exponentielles Wachstum der Solarenergie erwartet, wobei das schnellste Wachstum in Indonesien und den Philippinen zu erwarten ist, so der Klima- und Energie Think Tank Ember am 07.09.2022. Die Analysten gehen davon aus, dass diese Länder ihre Solarkapazitäten jährlich um durchschnittlich 22 % ausbauen werden, was die Region zu einem globalen Zentrum der Solarenergie machen wird“. weiterlesen…