„Zentraler Baustein der Energiewende“

„multiTESS“ eröffnet

Die sichere und CO2-freie Wärme- und Stromversorgung aus regionalen Quellen sowie die sektorenübergreifende Vernetzung sind zentrale Themen der Energiewende. Mit multiTESS entwickelte das Solar-Institut Jülich der FH Aachen (SIJ) laut einer Medienmitteilung vom gemeinsam mit den Industriepartnern Kraftanlagen Energies & Services, Otto Junker und Dürr Systems einen sogenannten Power-to-Heat-Speicher. Dieser erlaubt es, Energie in Form von Hochtemperaturwärme zu speichern („beladen“) und diese Wärme bei Bedarf wieder zu verstromen („entladen“). (Foto: multiTESS-Halle 2022 – Foto © Christoph Carle Film, sij.fh-aachen.de) weiterlesen…

Energieminister fordern Solarpflicht für Neubauten

Komplette Belegung von Dächern im Sozialwohnungsbau erforderlich – aber: Handwerker fehlen

Die Energieminister der Bundesländer haben sich laut epid-online gemeinsam für eine Diskussion über eine PV-Pflicht für alle Neubauten ausgesprochen. „Wir wollen, dass es eine Solarpflicht in Deutschland gibt für alle Neubauten und bei grundlegenden Sanierungen und auch für Neubauten in Europa“, sagte Baden-Württembergs Energieministerin Thekla Walker (Grüne) am 15.09.2022 nach einem Treffen der zuständigen Minister in Hannover. Wenn es künftig saubere, sichere und günstige Energie geben solle, müsse der EE-Ausbau jetzt deutlich beschleunigt werden. weiterlesen…

Bundeskabinett beschließt Änderung des Energiesicherungsgesetzes

Umsatzsteuer auf Erdgas wird gesenkt – Kritik von BEE und Bioenergiebranche

Das Bundeskabinett hat eine Formulierungshilfe für einen „Gesetzentwurf zur Änderung des Energiesicherungsgesetzes und anderer energiewirtschaftlicher Vorschriften“ beschlossen. Der Entwurf einer dritten Novelle des Energiesicherungsgesetzes (EnSiG 3.0) soll die EE-Stromproduktion kurzfristig erhöhen und die Transportkapazitäten des Stromnetzes steigern, und so den Gasverbrauch im Winter 2022/2023 und im Winter 2023/2024 verringern. Ferner soll die Einspeisung von verflüssigtem Gas im Winter 2022/2023 weiter abgesichert werden. weiterlesen…

„Kein Recycling ohne produzierende Industrie“

BDE verabschiedet Resolution

Unter dem Titel „Kein Recycling ohne produzierende Industrie“ haben Präsidium und Vorstand des BDE – Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Kreislaufwirtschaft – am 16.09.2022 einstimmig eine Resolution verabschiedet in der sie die Bundesregierung auffordern, umgehend geeignete Maßnahmen für die produzierende Industrie in Deutschland zur Entlastung von Energiekosten durchzusetzen. weiterlesen…

Finanzierung größte Hürde für europäische PV-Produktion

23. Forum Neue Energiewelt

Beim 23. Forum Neue Energiewelt in Berlin (ab sofort „Forum Solar PLUS“) diskutierten am 14. und 15.09.2022 zahlreiche Vertreter der Erneuerbaren Energiebranche über die anstehende Herausforderungen auf dem Weg zu 100 Prozent Erneuerbaren. Beim Thema eines Wiederaufbaus der europäischen Solarindustrie sahen sie vor allem die Finanzierung als Problem, so pv magazine. weiterlesen…

Herstellung von Wasserstoff aus Meerwasser

Neuer Katalysator bietet kostengünstigere Möglichkeit zur Spaltung sowohl von Süß- als auch Meerwasser bei niedriger Spannung

Forscher der University of Houston (UH), der Chinese University of Hong Kong und der Central China Normal University – schreibt Jeannie Kever am 08.09.2022 auf der UH-Internetseite – berichten in Energy & Environmental Science über einen bedeutenden Fortschritt bei der Wasserstoffproduktion: Ein Zwei-Elektroden-Katalysator stützt sich auf eine einzige Verbindung, um effizient Wasserstoff und Sauerstoff sowohl aus Meer- als auch aus Süßwasser zu erzeugen. weiterlesen…

Sommererhebung 2022 des Instituts für Energieeffizienz in der Produktion (EEP)

Unternehmen: Energieeffizienz ist das wichtigste Mittel der Krise zu begegnen –
Der EEI-Produktivitätsindex steigt weiter

Das Institut für Energieeffizienz in der Produktion EEP der Universität Stuttgart erhebt seit 2013 halbjährlich aktuelle und geplante Aktivitäten der deutschen Industrie zur Energieeffizienz. Der EEI wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Energie-Agentur (dena), dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), dem Fraunhofer IPA und dem TÜV Rheinland sowie weiteren Partnern erstellt. Insgesamt 913 Teilnehmer haben sich im aktuellen Erhebungszeitraum vom 4. April bis zum 17. Mai 2022 zu den drei Teilindizes und insbesondere zu den Themen Krise, Dekarbonisierung und Unterstützungsbedarf im eigenen Unternehmen geäußert. weiterlesen…

100-Milliarden-Klima-Paket vorgeschlagen

Fratzscher (DIW) und Neubauer (FfF): „Gute Klimapolitik ist auch gute Wirtschaftspolitik“

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future (FfF) fordert die Bundesregierung auf, ein Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro für den Klimaschutz und für den Ausbau Erneuerbarer Energien bereitzustellen. Rückendeckung kommt aus der Wissenschaft. Zusammen mit Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung hat FfF-Sprecherin Luisa Neubauer am 13.09.2022 in Berlin die Forderung der Klimaschützer nach dem 100-Milliarden-Paket vorgestellt. weiterlesen…

EU-Parlament will mehr Erneuerbare und Energieeffizienz

Parlament unterstützt Förderung

Bis 2030 sollen nach dem Willen des Europäischen Parlaments Erneuerbare Energien deutlich mehr genutzt und der Energieverbrauch stark reduziert werden. Am 14.09.2022 stimmten die Abgeordneten dafür, den Anteil der Erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch der EU bis 2030 auf 45 % zu erhöhen – so eine Medienmitteilung aus dem EU-Parlament. Das sieht die Überarbeitung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie vor – ein Ziel, das auch von der Europäischen Kommission im Rahmen ihres „RepowerEU“-Pakets unterstützt wird. weiterlesen…

Regierung stellt Rosneft Deutschland unter Treuhandverwaltung

Bundesnetzagentur übernimmt Kontrolle

Die Bundesregierung hat am 16.09.2022 laut einer Medienmitteilung aus dem BMWK auf Grundlage des Energiesicherungsgesetzes die Rosneft Deutschland GmbH (RDG) und die RN Refining & Marketing  GmbH (RNRM) unter die Treuhandverwaltung der Bundesnetzagentur gestellt. Damit übernimmt die Bundesnetzagentur die Kontrolle über Rosneft Deutschland und damit auch über den jeweiligen Anteil in den drei Raffinerien PCK Schwedt, MiRo (Karlsruhe) und Bayernoil (Vohburg). (Foto: PCK-Raffinerie Schwedt – Foto © Uckermaerker – Eig. Werk, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…