Effizienteste Solarzelle der Welt entwickelt

Fraunhofer ISE erreicht 47,6 Prozent Wirkungsgrad

Fraunhofer-ISE-Forschern ist es gelungen, mit Hilfe einer neuen Antireflexbeschichtung die Effizienz der bisher besten Vierfachsolarzelle von 46,1 auf 47,6 Prozent bei 665-facher Sonnenkonzentration zu erhöhen. Ein Meilenstein, denn es gibt gegenwärtig weltweit keine effizientere Solarzelle. Vorgestellt werden die Ergebnisse am 30.05.2022 beim 2. Internationalen TandemPV Workshop in Freiburg. (Foto: 47,6-Prozent-Solarzelle – © Fraunhofer ISE) weiterlesen…

Umwandlung von CO2 in energiereiche langkettige Verbindungen durch hybrides Elektro-Biosystem

Möglichkeit, Umweltprobleme zu lösen und Kreislaufwirtschaft zu verwirklichen

Das künstliche CO2-Upcycling in Produkte mit hohem Mehrwert stellt eine Möglichkeit dar, Umweltprobleme zu lösen und eine Kreislaufwirtschaft zu verwirklichen – so eine Medienmitteilung des Shenzhen Institute of Advanced Technology der Chinese Academy of Sciences. Im Vergleich zu den leicht verfügbaren C1/C2-Produkten stellt die effiziente und nachhaltige Synthese von energiereichen, langkettigen Verbindungen aus CO2 jedoch immer noch eine große Herausforderung dar. weiterlesen…

Tempo halten, trotz Ukraine-Krieg

Bis 2030 idealer Kohleausstieg in Deutschland möglich

Deutschland kann trotz einer Abkehr von russischen Energierohstoffen bis zum Jahr 2030 komplett aus der Kohleverstromung aussteigen – bei voller Versorgungssicherheit. Zudem lässt sich der CO2-Ausstoß dabei sogar noch deutlich absenken. Voraussetzung dafür ist, dass die Erneuerbaren Energien zugleich unter Hochdruck ausgebaut werden. Das sind die Kernergebnisse einer neuen Untersuchung des Analyseinstituts Energy Brainpool im Auftrag der Ökoenergiegenossenschaft Green Planet Energy. weiterlesen…

Klimaneutralität oft irreführend

DUH prangert Mogelpackung „Klimakompensation“ an

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) verklagt acht Unternehmen wegen irreführender Werbeversprechen mit „Klimaneutralität“. Denn Produkte und Dienstleistungen werden zunehmend mit den Adjektiven „klimaneutral“, „klimapositiv“ oder ähnlichen Begriffen beworben – so etwa Flüge, Kraftstoffe, Lebensmittel oder Kosmetika, sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch am 18.05.2022 in einem Pressegespräch in Berlin. Tatsächlich schwiegen sich die Unternehmen darüber aus, wie sie den angeblichen CO2-Ausgleich erbrächten – oder sie verwiesen auf Kompensationsprojekte, an die aber in der Regel nur ein niedriger Geldbetrag fließe. weiterlesen…

E-Mobilität drängt Öl-Bedarf zurück

Zero Emission Vehicle Transition Council: Übersicht über den Fortschritt

Anlässlich des Ministertreffens des Zero Emission Vehicle Transition Council (ZEVTC) in Leipzig am 18.05.2022, eines internationalen Forums, in dem Regierungen vertreten sind, die mehr als die Hälfte des weltweiten Automobilmarktes repräsentieren, veröffentlichte Bloomberg New Energy Finance (BNEF) ein „Dashboard“, das die Geschwindigkeit des Fortschritts hin zu ZEVs weltweit und in den Ländern des ZEVTV zeigt. 2022 unterstützte BNEF dessen Arbeit, um den globalen Übergang zu emissionsfreien Fahrzeugen zu beschleunigen. weiterlesen…

CO2-Kosten werden zwischen Vermietern und Mietern aufgeteilt

Bundesregierung beschließt Gesetzesentwurf

Das Bundeskabinett hat einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der mehr Klimaschutz im Wärmesektor bringen und zugleich mehr Gerechtigkeit bei der Kostenaufteilung schaffen soll. Bei Wohngebäuden hängt von der energetischen Qualität des Gebäudes ab, wer welchen Anteil tragen muss. So zahlen bei Gebäuden in energetisch sehr schlechtem Zustand künftig die Vermieter 90 Prozent der CO2-Kosten. Das soll einen Anreiz zur energetischen Sanierung setzen. Allerdings sieht der Gesetzesentwurf viele Ausnahmen vor, schreibt Ralph Diermann am 25.05.2022 auf pv magazine. weiterlesen…

USA und Deutschland gründen Klima- und Energiepartnerschaft

Intensivierung der Zusammenarbeit im Bereich Energie und Klima

Bundeswirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck und Bundesaußenministerin Annalena Baerbock haben am 27.05.2022 mit dem US-Klima-Sondergesandten John Kerry, und dem amerikanischen Energie-Staatssekretär David M. Turk eine gemeinsame Erklärung über eine Klima- und Energiepartnerschaft zwischen der USA und Deutschland abgegeben. Die gemeinsame Erklärung wurde am Rande des Ministertreffens der G7-Klima-, Energie- und Umweltminister in Berlin unterzeichnet und starteten die Partnerschaft offiziell. Sie soll die Zusammenarbeit im Bereich Energie und Klima intensivieren. weiterlesen…

„Starkes Signal für mehr Klimaschutz und ambitionierten Umweltschutz“

Abschlusserklärung der G7 Klimaschutz-, Energie und Umweltminister mit erstmaligem Bekenntnis zum Kohleausstieg

Das Treffen der G7 Klimaschutz-, Energie und Umweltminister ist einer gemeinsamen Medienmitteilung zufolge am 27.05.2022 mit einer Abschlusserklärung zu Ende gegangen, die ein starkes Signal für mehr Klimaschutz mit Blick auf die 1,5-Grad-Grenze und Solidarität mit den am stärksten vom Klimawandel betroffenen Ländern sendet. Damit haben die G7 auch die Weichen gestellt, um dringend notwendige Fortschritte im Kreis der G20 und bei der nächsten Weltklimakonferenz COP27 anzustoßen. Die Klima- und Energiekrise, das massenhafte Artenaussterben und die Verschmutzungskrise machen keine Pause und verschärfen sich mit jedem Tag des Zögerns. Lösungen gelingen nur mit internationalen Absprachen und in enger Zusammenarbeit. Dieses starke Signal der Geschlossenheit und das Bekenntnis für mehr Klima- und Umweltschutz ist die Botschaft des zweitägigen G7 Klimaschutz-, Energie und Umweltministertreffens in Berlin. weiterlesen…

Umweltauswirkungen von LNG-Terminals umstritten

Streit über Flüssiggas-Anlandungen

Mit den Auswirkungen auf Umwelt und Natur durch kürzere und vereinfachte Planungs- und Genehmigungsverfahren für den Bau von Flüssiggas-Terminals hat sich der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz in seiner Sitzung am 18.05.2022 befasst, berichtet der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag. Dabei verteidigte die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Bettina Hoffmann (Bündnis 90/Die Grünen) den Gesetzentwurf als eine Lösung, die in einer energiepolitischen Notsituation die Versorgung mit Flüssiggas noch vor dem nächsten Winter ermögliche, Umwelt- und Naturschutzaspekte aber weiter berücksichtige. (Foto: LNG-Tanker ARCTIC PRINCESS vor Hammerfest_(N) – Juni 2015 – – © Joachim Kohler Bremen – Eig. Werk, CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org) weiterlesen…

Kieselalgen verschwinden infolge Ozeanversauerung

Scharfer Kontrast zur bisherigen Forschung: Untersuchung zeigt unerwartet negativen Einfluss durch CO2 auf wichtige Planktongruppe

Kieselalgen sind die wichtigsten Produzentinnen von pflanzlicher Biomasse im Ozean und tragen dazu bei, Kohlendioxid aus der Atmosphäre in den tiefen Ozean zu transportieren und somit unser Klima zu regulieren. Weil Kieselalgen für den Bau ihrer Schalen nicht auf Kalk, sondern auf Kieselsäure angewiesen sind, galten sie bisher als Gewinnerinnen der Ozeanversauerung durch die zunehmende Aufnahme von CO2, welche die Kalkbildung erschwert. Wissenschaftler des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigen in einer in Nature veröffentlichten Studie, dass die zum Plankton zählenden Kieselalgen ebenfalls betroffen sind. (Bild: Diatomeen-Collage – © Annegret Stuhr, Jan Taucher, GEOMAR) weiterlesen…