Bewertung von Investitionen in Elektrobusse

Ersatz alter Busse durch CNG- und E-Busse kosteneffizienter als nur Elektrofahrzeuge

Benzin- und Dieselfahrzeuge tragen bekanntermaßen zu Luftverschmutzung und Treibhausgasemissionen bei. Dennoch werden viele Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs mit diesen Kraftstoffen betrieben. Um die Emissionen zu verringern, haben viele Städte Fahrzeuge eingeführt, die mit alternativen Kraftstoffen wie Erdgas oder Strom betrieben werden. Die Überholung eines ganzen Sektors des öffentlichen Verkehrs ist jedoch kostspielig. Daher wurden (bereits im Januar 2021) in einer Fallstudie Effizienz und Risiko der Flottenerneuerung bei einem öffentlichen Verkehrsunternehmen, DPMK, untersucht, das in Košice (Slowakische Republik) öffentliche Busse und Straßenbahnen betreibt. weiterlesen…

IEA: Indiens saubere Energiewende ist in vollem Gange…

… und kommt der ganzen Welt zugute – Kommentar von Fatih Birol und Amitabh Kant

Die Ankündigung Indiens, bis 2070 Netto-Null-Emissionen zu erreichen und bis 2030 fünfzig Prozent seines Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen zu decken, ist für den weltweiten Kampf gegen den Klimawandel von enormer Bedeutung. Indien leistet Pionierarbeit mit einem neuen Modell der wirtschaftlichen Entwicklung, das die kohlenstoffintensiven Ansätze, die viele Länder in der Vergangenheit verfolgt haben, vermeiden könnte – und als Blaupause für andere Entwicklungsländer dient. Das sagten Fatih Birol (IEA) und Amitabh Kant (NITI Aayog – Indische Eergiewendebehörde) am 09.01.2022 in der Times of India. (Foto: Thoothukudi Thermal power, Energiegewinnung in Indien – © Hassan Afridhi – unsplash) weiterlesen…

Wuppertal-Institut sieht Paris-Kompatibilität erreicht

„Auf dem Weg zur Klimaneutralität“

Das Wuppertal Institut geht nach eigenen Worten „Richtung Klimaneutralität und richtet im jetzt veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht den Fokus auf die Treibhausgas-Emissionen“. Eine externe Berechnung zeige nämlich: Das Institut ist auf einem guten Weg. Nach der Umsetzung vieler energetischer Maßnahmen sind die größten Herausforderungen jetzt die Dienstreisen und Fahrtwege der pendelnden Mitarbeitenden. Hier wird der Schwerpunkt der kommenden Jahre liegen. Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht des Wuppertal Instituts legt die Entwicklungen des Zeitraums 2018 bis heute dar und legt den Schwerpunkt auf „Klimaneutralität“. weiterlesen…

PVT-Kollektoren – das volle Potenzial der Sonne nutzen

mit frdl. Genehmigung von Andreas Kühl, energynet.de

„Photovoltaik oder Solarthermie? Den Streit um die Solartechnologien gibt es schon lange . Aufgrund der Wirtschaftlichkeit scheint er zugunsten der Photovoltaik entschieden zu sein. Für die Wärmeversorgung von Gebäuden benötigen wir jedoch eine Heizung, die wir idealerweise mit erneuerbaren Energien betreiben. Eine Lösung können PVT-Kollektoren oder Heizungsanlagen mit PVT-Kollektoren sein. In diesem Beitrag erkläre ich, was sich hinter dieser Technologie verbirgt, wie sie funktioniert, ihre Vor- und Nachteile und zeige ein Beispiel aus der Praxis.“ So der Energie-Blogger Andreas Kühl am 13.01.2022 in einem sehr anschaulichen Artikel auf energynet.de. weiterlesen…

Umdenken: na klar! Umsetzen: naja

CxO Sustainability Survey 2022: Nachhaltigkeitsbewusstsein weltweit gestiegen, aber Umsetzung stockt besonders in Deutschland

Weltweit zeigen Vorstände zwar ein starkes Bewusstsein für die Herausforderungen des Klimawandels, sind aber – insbesondere in Deutschland – zögerlich in der Umsetzung. Dennoch wächst auch der Optimismus, die Herausforderungen des Klimawandels bewältigen zu können, wie der CxO Sustainability Survey 2022 von Deloitte, eine Befragung von mehr als 2000 Executives, zeigt. Zugleich bestehen Diskrepanzen zwischen Anspruch und Wirklichkeit der getroffenen Maßnahmen, wie die Untersuchung zeigt. (Titel: Deloitte 2022 CxO Sustainablility Report – © Deloitte.) weiterlesen…

Tauender Permafrost kann Erderwärmung beschleunigen

Bisher unbeachtete Kohlenstoffvorräte alter Sedimente werden als Treibhausgase freigesetzt

Die tauenden Permafrostböden in der Arktis könnten Treibhausgase aus bisher nicht berücksichtigten Kohlenstoffvorräten ausstoßen, und damit die globale Erwärmung anheizen, so das Ergebnis einer Studie eines Team von Geologen um Professorin Janet Rethemeyer vom Institut für Geologie und Mineralogie der Universität zu Köln zusammen mit Kollegen der Universität Hamburg und des Helmholtz-Zentrums Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum. Das Forschungsteam bestimmte in der sibirischen Arktis die Herkunft des Kohlendioxids, des aus tausende Jahre altem Permafrost („Yedoma“) freigesetzt wird. Das Vorhaben ist Teil des vom BMBF geförderten deutsch-russischen Verbundprojekts „Kopf – Kohlenstoff im Permafrost“. Der Artikel „Sources of CO2 Produced in Freshly Thawed Pleistocene-Age Yedoma Permafrost“ ist am in Frontiers in Earth Science erschienen ( open access). (Bild: Untersuchungsstandorte auf dem rückläufigen Tauwasser-Stockwerk auf der Insel Kurungnakh – © frontiersin.org, open access) weiterlesen…

Klimaziel Verkehr: Zusätzliche fünf Millionen Verbrenner müssen durch E-Autos ersetzt werden

Laut Greenpeace-Studie müssen bis 2030 mindestens 20 Millionen vollelektrische Autos zugelassen werden

Die Bundesregierung muss ihre für 2030 angestrebte Zahl an E-Autos um fünf Millionen Pkw erhöhen, will sie die Klimaziele im Verkehr einhalten. Statt der im Koalitionsvertrag genannten 15 Millionen vollelektrischen Autos, die bis zum Jahr 2030 klimaschädliche Verbrenner ersetzen sollen, sind mindestens 20 Millionen nötig. Dies zeigt die gerade veröffentlichte Studie “Die Fünf-Millionen-Lücke” des Wuppertal Instituts im Auftrag von Greenpeace. Beide Zielsetzungen für die Zahl der E-Autos ließen sich nur erreichen, wenn Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) mehr Maßnahmen ergreife, als der Koalitionsvertrag bislang vorsehe, so die Studie. “Dem Verkehr läuft beim Klimaschutz die Zeit davon”, sagt Greenpeace Verkehrsexperte Tobias Austrup. “Die Umstieg vom Verbrenner auf E-Autos muss deutlich schneller werden, als die Ampel bislang plant. Das Klimaziel im Verkehr kann nur erreicht werden, wenn Minister Wissing schnell ein Sofortprogramm mit Maßnahmen wie einer Neuzulassungssteuer für schwere Spritfresser vorlegt.” (Titel: Die Fünf-Millionen-Lücke – © Greenpeace) weiterlesen…

In den Alpen schneit es Plastik

Nanoplastik in der Umwelt

In einer großangelegten Spendenaktion wollen populäre Youtuber wie Mister Beast oder Mark Rober gerade die Meere von knapp 14.000 Tonnen Plastik befreien – etwa 0,15 Prozent der Menge, die jährlich in den Ozeanen landet. Aber nicht nur unsere Gewässer sind voller Plastik. Eine neue Studie zeigt, die Verbreitung von Nanoplastik durch die Luft ein weiterreichendes Problem ist, als bisher angenommen – so Noé Waldmann auf der Internetseite der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). weiterlesen…

Klimaschutzgesetz verfassungswidrig, weil naturwissenschaftlicher Budgetansatz unberücksichtigt

Erneute Verfassungsbeschwerde wegen Klimagesetz

Neun Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 26 Jahren wollen vor dem Bundesverfassungsgericht eine weitere Verstärkung des deutschen Klimaschutzgesetzes erkämpfen. Nach Angaben der DUH ist die neue Beschwerde bereits am 25.01.2022 nach Karlsruhe zugestellt worden. „Wir haben nur diesen einen Planeten“, so Marlene aus München, mit 13 Jahren jüngste Beschwerdeführerin. weiterlesen…

Offshore-Ausbau – Konflikte sind programmiert

Thünen-Institut schlägt Konzepte für gemeinsame Flächennutzung durch Windparkbetreiber und Fischerei vor

Der massive Ausbau erneuerbarer Offshore-Energien wird große Flächen in allen europäischen Meeren beanspruchen. Eine integrierte maritime Raumplanung und -nutzung kann die aufkommenden Konflikte mit traditionellen Meeresnutzern wie der Fischerei abmildern. Eine aktuelle Studie unter Leitung von Vanessa Stelzenmüller vom Thünen-Institut für Seefischerei in Bremerhaven beziffert die zukünftigen Flächenverluste und stellt Synergiemöglichkeiten vor. (Karte ©Thünen-Institut) weiterlesen…