Windgenerator und Elektrolyseur in einem

Offshore-H2-Produktion

Die französischen Unternehmen Doris Group (ein in Offshore-Öl- und Gasförderung aktives Ingenieurbüro) und Lhyfe (eine noch junge Grün-Wasserstoff-Technologiefirma) haben eine Absichtserklärung zum Aufbau der ersten schwimmenden Windturbine mit einem integrierten Wasserstoff-Elektrolyseur unterzeichnet. (Foto: Offshore-Windgenerator vor Agucadoura, Portugal – Foto © Untrakdrover – eig.Werk, commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0) weiterlesen…

Erstes klimaneutrales Containerterminal Europas

Mit Sektorenkopplung und erneuerbaren Energien im Duisburger Binnenhafen

Die Frage, wie Binnenhäfen bei der energetischen Transformation unterstützt werden können , stand im Zentrum des Projektes „enerPort I“. Entstanden ist daraus eine Methode, die verschiedene Energieanlagen und Power-to-X-Technologien kombiniert, bewertet und optimiert. Im Folgeprojekt geht es um die Umsetzung: Bei der Gestaltung eines neuen Containerterminals im Duisburger Hafen werden Technologien ausgewählt und passende Modelle entwickelt. Auf der ehemaligen Kohleinsel wird ein nachhaltiges Energiesystem installiert, das erneuerbare Energien, Energiespeicher und Verbraucher koppelt sowie benachbarte Quartiere versorgen kann – beschreibt eine Medienmitteilung des Fraunhofer UMSICHT vom 16.12.2021. (Foto: Visualisierung des geplanten Terminals – Foto © duisport) weiterlesen…

EU will Führungsrolle bei Senkung von Methanemissionen

Reihe konkreter Legislativ-Maßnahmen vorgeschlagen

Die EU ist entschlossen, bei weltweiten Maßnahmen gegen Methanemissionen eine Führungsrolle zu übernehmen. Sie hat kürzlich zusammen mit den Vereinigten Staaten die globale Verpflichtung zur Reduzierung der Methanemissionen („Global Methane Pledge“) ins Leben gerufen und unterstützt die Internationale Beobachtungsstelle für Methanemissionen und die freiwillige „Methanpartnerschaft für den Öl- und Gassektor“. Die Kommission schlägt nun eine Reihe konkreter Legislativmaßnahmen zur Verringerung der Methanemissionen im Energiesektor in Europa und in unserer globalen Lieferkette vor. Ein EU-Factsheet. weiterlesen…

Deutsche Chemieindustrie in puncto Nachhaltigkeit nicht so toll

Ranking der 50 größten Unternehmen der Branche

Die schwedische NGO Chemsec hat am 09.12.2021 ihren Chemscore veröffentlicht. Titel ihrer Medienmitteilung: „Chemieunternehmen preisen ihre Umweltfreundlichkeit an, während sie hinter verschlossenen Türen gefährliche Chemikalien entwickeln“. Deutsche Chemiefirmen stehen in Bezug auf Nachhaltigkeit im internationalen Vergleich noch nicht gut da. Chemsec hat sich die 50 größten Chemieunternehmen weltweit genau angeschaut und Noten vergeben. Am besten schneidet die thailändische Firma Indorama Ventures ab. Sie erreichte 29 von 48 Punkten und damit die Note B. Ganz hinten auf Platz 50 befindet sich Sinopec Shanghai Petrochemical aus China mit nur 4/48 Punkten und der Note D-. weiterlesen…

Mobilitätswende dank Wissing?

Wird Deutschlands neuer Verkehrsminister die Kritiker überraschen?

Diese Frage stellte der Berliner Branchendienst Clean Energy Wire (CLEW) am 03.12.2021. Und Volker Wissing nährt – nach einem etwas holprigen Start – inzwischen die in der Titelfrage enthaltene Hoffnung: Im ZDF-Morgenmagazin sagte der neue Verkehrsminister am 14.12.2021, um Klimaneutralität zu erreichen, müsse der Verkehrssektor „einen Riesenbeitrag“ leisten (bis 2030 15 Millionen E-Autos und 1 Mio. Ladesäulen). „Es ist völlig klar, dass wir mit fossilen Verbrennungsmotoren unsere Klimaziele nicht erreichen können, und deswegen brauchen wir alternative, klimaneutrale Mobilität“. Und er verlangte mehr Tempo beim Ausbau der E-Ladeinfrastruktur, flächendeckend müsse ein Angebot an Schnellladesäulen geschaffen werden. weiterlesen…

Klimaschutz für deutsche Industrie immer wichtigeres Thema

Aus unterschiedlichen Motivationen setzen immer mehr Unternehmen in Produktion und Logistik auf CO2-Neutralität

Industrieunternehmen geraten zunehmend ins Spannungsfeld zwischen Umweltschutz und sozialer Verantwortung einerseits und ökonomischem Erfolg andererseits. Dabei spielt der Klimaschutz eine immer wichtigere Rolle. Im bisherigen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie werden von der neuen Bundesregierung nun Wirtschaft und Klima zusammengeführt. Das trägt für Prof. Karsten Kieckhäfer von der FernUniversität in Hagen der Tatsache Rechnung, „dass Klimaschutz heute ein wichtiger Faktor in der Wirtschaft ist“. weiterlesen…

Wasserstoff-Studie für maritime Branche vorgestellt

Deutsches Maritimes Zentrum präsentiert Überblick über aktuellen Stand von Wasserstofftechnologien

Das Deutsche Maritime Zentrum hat Anfang November die Untersuchung „Die Rolle der maritimen Wirtschaft bei der Etablierung einer deutschen Wasserstoffwirtschaft“ präsentiert. In der vom Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) erarbeiteten Studie wird der Bedarf an Wasserstoff und Power-to-X-(PtX)-Energieträgern der maritimen Branche in Deutschland bis 2050 taxiert – von der Produktion über die Lagerung und den Transport bis zum Verbraucher. Sie bietet einen breiten Überblick über den aktuellen Stand verschiedener Wasserstofftechnologien und betrachtet dabei alle maritimen Teilbranchen. weiterlesen…

Zunahme von Ultra Large Container Vessels

Implikationen für Umwelt und Natur

Innerhalb der letzten 25 Jahre folgte die Entwicklung der weltweiten Containerflotte einem eindeutigen Trend hin zu immer größeren Schiffen. Besonders auffällig in diesem Zusammenhang ist das zunehmende Aufkommen der derzeit größten Containerschiffe, der so genannten Ultra Large Container Vessels (ULCVs), welche die neuen Schleusen des Panamakanals nicht mehr passieren können. Jüngste Ereignisse wie die sechstägige Blockade des Suezkanals durch die „Ever Given“, verdeutlichen die Umwelt- und Sicherheitsrisiken, die mit dem Einsatz dieser Fahrzeuge einhergehen. Allein der planmäßige und reibungslose Betrieb bringt eine ganze Reihe von Herausforderungen, Auswirkungen und Kosten zulasten der externen Beteiligten mit sich. Ein Text zum Thema auf der Internetseite des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik. (Foto: Container-Frachter im Hamburger Hafen – Foto © Julius Silver, pixabay) weiterlesen…

Bis 2045 CO2-neutraler Gebäudebestand

Höhere Anforderungen und bessere Förderung

Ein neuer Zukunftsimpuls des Wuppertal Instituts zeigt, welche Weichen die Politik stellen muss, um den Gebäudebestand bis 2045 klimaneutral zu machen. Im Fokus stehen höhere Effizienzanforderungen für Bestands- und Neubauten, ein schnellerer Ausstieg aus Gas- und Ölheizungen, höhere Anreize und bessere Unterstützung für Gebäudebesitzerinnen und -besitzer sowie warmmietenneutrale Sanierungen, um Mieterinnen und Mieter vor Überlastungen zu schützen.
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Ersatz für fossile Kunststoffe und Klebstoffe

Neues Material auf Holzbasis

Forscher der Universität Stockholm haben eine ressourceneffiziente Methode zur Herstellung neuer Materialien auf Holzbasis (Lignin) entwickelt, die thermisch aufbereitet werden können und als Ersatz für duroplastische Harze und Klebstoffe dienen. Duroplastische Harze bieten robuste Leistung für anspruchsvolle Anwendungen, aber leider lassen sich die synthetischen Kunststoffe nicht ohne weiteres recyceln. weiterlesen…