Bis 2030 rund 29 Mio. t CO2-Äquivalente eingespart

„Treibhausgasminderungs-Quote sehr ambitioniert“

Durch die Anhebung der Treibhausgasminderungs-Quote im Verkehrssektor werden nach Schätzungen der Bundesregierung bis 2030 rund 29 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente eingespart. Dies geht aus der Antwort (19/28333) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (19/27726) der FDP-Fraktion hervor. Die Erhöhung der Quote fördere nachhaltige Optionen für den Verkehr, die zur Erreichung der Klimaschutzziele notwendig seien, schreibt die Bundesregierung weiter. Die Kleine Anfrage zielt auf den Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote (19/27435). weiterlesen…

Kanada mit erstem Wasserstofflokomotiven-Programm Nordamerikas

Ballard-Brennstoffzellen treiben Canadian-Pacific-Loks an

Ballard Power Systems und Canadian Pacific (CP) gaben am 09.03.2021 bekannt, „dass CP Brennstoffzellenmodule von Ballard für das bahnbrechende Wasserstofflokomotiven-Programm von CP einsetzen wird. Die Module werden insgesamt je 1,2 Megawatt Strom für den Antrieb der Lokomotiven liefern“. weiterlesen…

Windenergie: „Flickenteppich beim Artenschutz endlich beenden“

Verbände: „Nur einheitliche Regeln sorgen für Klarheit und Verlässlichkeit“

In einem gemeinsamen Statement zu den aktuellen Ankündigungen für einheitliche Artenschutzregeln für die Genehmigung von Windenergieanlagen durch das Bundesumweltministerium begrüßten die Energieverbände BDEW, BEE, BNE, BWE, VDMA und VKU am 18.04.2021, dass Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth jüngst als einen möglichen Weg dafür mit einr Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes mit bundeseinheitlichen Standards für den Artenschutz im Zusammenhang mit Windkraftgenehmigungen drohte. weiterlesen…

„Auf dem Weg zur Klimaneutralität“

BEE stellt aktualisiertes Szenario 2030 vor: 65 statt 55 % bis 2030

Wissenschaft und Verbände fordern mehr Ehrgeiz, um das Paris-Klimaziel zu erreichen. Die Auswirkungen auf Leistung und Anteil der Erneuerbaren-Energien-Technologien am Bruttostromverbrauch beleuchtet das aktualisierte „Szenario 2030 – 65% THG-Minderung bis 2030“ des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE), das der BEE am 16.04.202 vorgestellt hat. Die Berechnung des neuen Szenarios beruht auf der zu erwartenden Anhebung der europäischen Klimaschutzziele. Eine Treibhausgas-Minderung von mindestens 55 Prozent im Jahr 2030 bezogen auf das Referenzjahr 1990 bedeutet im Rahmen der geltenden Lastenteilung unter den Mitgliedsstaaten („Effort Sharing Regulation“) für Deutschland eine THG-Minderung von 65 statt des bisher im Klimaschutzgesetz festgehaltenen Ziels von 55 Prozent. weiterlesen…

Erdbebenrisiko beim Fracking

Expertenkommission veröffentlicht Studie zu Risiken induzierter Seismizität bei der Gewinnung von Kohlenwasserstoffen aus unkonventionellen Lagerstätten

Die Expertenkommission Fracking (ExpKom) hat eine Untersuchung möglicher Erdbebenrisiken durch die Gewinnung von Kohlenwasserstoffen aus unkonventionellen Lagerstätten durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Auftrag geben lassen. Als unkonventionell gelten Lagerstätten, in denen Erdgas und Erdöl in den Muttergesteinen Schiefer-, Mergel-, Ton- und Kohleflözgestein eingeschlossen sind. weiterlesen…

„Emissionsdaten 2020 lediglich Momentaufnahme“

Expertenrat für Klimafragen legt ersten Bericht vor

Der erste Bericht des im September 2020 berufenen Expertenrats für Klimafragen bewertet die Vorjahresschätzung des Umweltbundesamts zum Treibhausgas-Ausstoß und macht Vorschläge zum künftigen Prozess. Am 15.04.2021 hat er seinen ersten Bericht vorgelegt und Bundesumweltministerin Svenja Schulze übergeben. In dem gemäß § 12 BundesKlimaschutzgesetz erstellten Bericht prüfen und bewerten die fünf Experten die am 15. März vom Umweltbundesamt nach sieben Sektoren gegliederte Vorjahresschätzung der deutschen Treibhausgasemissionen. weiterlesen…

Uniper: Wilhelmshaven soll Knotenpunkt für klimafreundlichen Wasserstoff werden

Terminal soll Ammoniak-Cracker erhalten und an künftiges Wasserstoff-Netz angeschlossen werden – 10 Prozent des gesamtem deutschen Bedarfs

Der Energiekonzern Uniper will unter dem Namen „Green Wilhelmshaven“ den Standort seine Ende 2022 vom Netz gehenden Steinkohlekraftwerks (Foto © Martina Nolte, CC BY-SA 3.0 de, commons.wikimedia.org) zu einem nationalen Knotenpunkt für Wasserstoff machen und arbeitet eigenen Angaben zufolge an einer entsprechenden Machbarkeitsstudie. Zum einen soll dort ein Importterminal für grünes Ammoniak entstehen. Das Terminal soll einen Ammoniak-Cracker zur Herstellung von Wasserstoff erhalten und an das zukünftige Wasserstoff-Netz angeschlossen werden. Darüber hinaus ist eine Elektrolyse-Anlage in der Größenordnung von 410 Megawatt geplant. weiterlesen…

EEG 2021 erfüllt Erwartungen nicht

Nur 55 Prozent statt 65

2030 sollen Erneuerbare Energien insgesamt 65 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs decken. So steht es im neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2021). Dieses Ziel wird Deutschland voraussichtlich nicht erreichen, es könnten nur 55 Prozent werden, zeigt eine Analyse des Energiewirtschaftlichen Instituts (EWI) der Universität zu Köln. Die mögliche Differenz resultiert aus einer Abschätzung des Strombedarfs von 685 TWh pro Jahr sowie der laut EEG 2021 geplanten Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien von 377 TWh pro Jahr. (Titel © ewi.uni-koeln.de) weiterlesen…

Breites Bündnis fordert sozial- und klimaverträgliche Mobilitätswende

Zusammenschluss aus Gewerkschaften, Umwelt- und Sozialverbänden und der Evangelischen Kirche in Deutschland stellt Handlungsempfehlungen vor

Ein zivilgesellschaftliches Bündnis hat am 15.04.2021 seine Handlungsempfehlungen für eine sozial gerechte und ökologische Mobilitätswende vorgestellt. DGB, IG Metall, Verdi, SoVD, VdK, AWO, BUND, VCD, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und Nabu vertreten zusammen viele Millionen Menschen und signalisieren damit, dass weite Teile der Bevölkerung dringenden Handlungsbedarf im Bereich der Mobilitätspolitik sehen. Entsprechend fordert das Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende die Bundesregierung zu entschlossenerem Handeln auf: Es sei nämlich möglich, gleichzeitig das Klima zu schützen und die Lebensqualität von Millionen Bürgerinnen und Bürgern spürbar zu verbessern. (Broschüren-Titel: Bündnis „Sozialverträgliche Mobilitätswende“ – © bund.net) weiterlesen…

Plattform Industrie 4.0: Strategische Ziele für 2021+ festgelegt

Datenraum für Industrie 4.0 schaffen und CO2-neutrale Produktion entwickeln

Am 13.04.2021 traf sich einer Medienmitteilung des BMWi zufolge die Leitung der Plattform Industrie 4.0 im Rahmen der Hannover-Messe zu einer virtuellen Sitzung unter Vorsitz der beiden Staatssekretäre von BMWi, Ulrich Nußbaum, und BMBF, Michael Meister. Der Plattform gehören Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Gewerkschaft an. weiterlesen…