Klimaziele von Paris: Der Faktor Landnutzung

Pläne zur Folgen-Abschwächung von Anfang an unrealistisch

Deutlich unter zwei Grad Celsius im Vergleich zur vorindustriellen Zeit – auf diesen Wert soll die Erderwärmung laut Pariser Klimaabkommen begrenzt werden. In einer Studie konnte ein Forschungsteam des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Edinburgh zeigen, dass die bisherigen Bemühungen, Treibhausgase durch eine veränderte Landnutzung des Menschen zu reduzieren, unzureichend sind. Ihre Ergebnisse stellen sie in der Fachzeitschrift Nature Climate Change vor.
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Australiens Abkehr von Paris


Unter neuem Regierungschef Morrison Australien wieder Kohle-freundlicher

Australiens neuer Premierminister will es zwar nicht Donald Trump gleichtun und aus dem Pariser Klimaabkommen aussteigen – aber seine Politik macht es unwahrscheinlich, dass das Land sein Emissionsminderungsziel erreichen wird. Auch die laufenden Handelsgespräche mit der EU könnten davon abhängen, wie sich die australische Klimapolitik weiter entwickelt. Sam Morgan schildert am 31.08.2018 in EURACTIV.com, wie auch in Australien politisches Machtkalkül und das Schielen auf die nächsten Wahlen das politische Bemühen abschwächt, die in Paris vereinbarten Klimaziele doch noch zu erreichen. – Aus dem Englischen von Tim Steins. weiterlesen…

Sauberer Strom ist nicht genug


Mehr Klimaschutz in Industrie, Verkehr und Gebäuden für Pariser Ziele notwendig

Kohle versus Wind- und Solarenergie – die Debatte über die Pariser Klimaziele dreht sich oft um die Stromversorgung. Doch selbst in einer Welt strenger Klimapolitik und sauber Stromerzeugung könnte die verbleibende Nutzung fossiler Brennstoffe in der Industrie, dem Verkehr und im Wärmesektor noch genügend CO2-Emissionen verursachen, um die in Paris von der internationalen Gemeinschaft vereinbarten Klimaziele zu gefährden. Das hat jetzt – wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) mitteilte – ein internationales Forscherteam ermittelt. Die in Nature Climate Change veröffentlichte Studie ist die erste, die sich speziell auf die fossilen Rest-Emissionen jener Sektoren konzentriert, die nicht so leicht dekarbonisiert werden können wie die Stromerzeugung. weiterlesen…

Klimaschutz: Weniger Lachgas aus der Landwirtschaft


Neue Forschungsgruppe wird globale Auswirkungen der Landwirtschaft auf den Klimawandel untersuchen

Mit dem gemeinsamen Förderprogramm, das auf die Initiative „Make Our Planet Great Again“ des französischen Staatspräsidenten zurückgeht, können exzellente Forscher aus dem Ausland an einer deutschen oder französischen Einrichtung ihrer Wahl an Projekten forschen, die die Pariser Klimaziele unterstützen. Leiter der neuen Gruppe am KIT wird Dr. Clemens Scheer von der Queensland University of Technology Brisbane, Australien. weiterlesen…