Deutschland trocknet langsam aus
ARD-Umwelt-Experte Werner Eckert zum ARD-Themen-Tag des Wassers
„Noch ist Deutschland mit reichlich Wasser gesegnet. Das gilt als selbstverständlich. Doch neue Daten zeigen: Der Wasserverlust ist beträchtlich – und das Ausmaß noch nicht abzusehen“ – schreibt ARD-Umwelt-Experte Werner Eckert, SWR, auf tagesschau.de. Manches sieht man von oben besser. Jay Famiglietti, der Direktor des Global Institute for Water Security an der University of Saskatchewan im kanadischen Saskatoon, wertet im Auftrag der NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt Daten der Grace-Satelliten aus. Und seine Ergebnisse machen ihn selbst betroffen. „Im Klartext: Deutschland hat in 20 Jahren Wasser im Umfang des Bodensees verloren. Das ist unvorstellbar viel Wasser.“ weiterlesen…
Der
Zum Tag des Wassers am 22.03.2022 appelliert der
Umweltsteuern verlieren weiter an Bedeutung: Ihr Anteil an der Finanzierung des Staatshaushalts sank erneut und lag im Jahr 2021 weiter auf dem historischen Tiefstand von 3,7%. Der Aufbruch in die sozial-ökologische Marktwirtschaft braucht klare fiskalpolitische Signale. Das
„Energiespeichern mit Beton: Das Ende der Akkus?“ titelte
Der Krieg in der Ukraine wirkt sich auf das weltweite Nahrungsmittelsystem aus, zusätzlich zu der direkten humanitären und sicherheitspolitischen Krise durch die russische Aggression. Die Ukraine und Russland sind wichtige Erzeuger von Getreide und Düngemittel, doch ihre Exporte drohen unterbrochen zu werden. Die Entscheider in der Agrarpolitik – wie die am 21.03.2022 tagenden EU-Minister – sollten jedoch nicht abrücken von einer nachhaltigeren Landwirtschaft, nur um die Getreideproduktion zu steigern, argumentiert ein Team von Forschenden in einer veröffentlichten Erklärung, wie das
Angesichts der bevorstehenden Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) reichten etliche NGO ihr Stellungnahmen ein. Darunter die Energiegenossenschaft Green Planet Energy, der BEE, der bne und der VKU. Es wurden dringend Verbesserungen bei Mieterstrom und der Eigenversorgung aus Photovoltaikanlagen angemahnt. Insgesamt sei der Gesetzesentwurf mit seinem klaren Fokus auf die Beschleunigung des Erneuerbaren-Ausbaus aber ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung, so Green Planet Energy in ihrer
Eine neue
Eine ambitionierte Wärmewende und der massive Ausbau der Erneuerbaren Energien ermöglichen es Deutschland, bis 2027 seinen Gasbedarf insgesamt um rund ein Fünftel zu reduzieren. Bei einem akuten Versorgungsausfall russischer Gasimporte können die nötigen Einsparungen mit erheblichen Anstrengungen, etwa beim Brennstoffwechsel und der Energieeffizienz, nahezu erreicht werde. Das zeigen am 17.03.2022 unter dem Titel „Energiesicherheit und Klimaschutz vereinen – Maßnahmen für den Weg aus der fossilen Energiekrise“ veröffentlichte aktuelle Berechnungen von