Neue Erkenntnisse zur „Dressur“ hochreaktiver chemischer Verbindungen

„Bindungsvorlieben“ erforscht und verstanden

Hochreaktive Moleküle können in der Natur nicht lange überleben. Möchten Wissenschaftler sie genauer untersuchen, müssen sie unter sehr speziellen Laborbedingungen hergestellt werden. Viele dieser winzig kleinen Teilchen haben eine hervorstechende Eigenschaft im Vergleich zu „normalen“ Molekülen: Sie gehen einfach mit allem, was sie umgibt, eine Verbindung ein und lassen sich daher sehr schlecht kontrollieren. Forschenden des Wilhelm-Ostwald-Instituts für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Leipzig unter der Leitung von Jonas Warneke ist laut einer Medienmitteilung vom 24.06.2021 ein entscheidender Fortschritt bei der Erforschung einer Sorte extrem hochreaktiver Teilchen gelungen: Sie haben deren „Bindungsvorlieben“ erforscht und verstanden. weiterlesen…

Europas größter PEM-Elektrolyseur in Betrieb

1300 Tonnen grünen Wasserstoff: 10-MW-Elektrolyseur gestartet und 100-MW-Projekt in der Planung

Mit einer Leistung von 10 MW ist sie Europas größte PEM-Wasserstoff-Elektrolyse zur Herstellung von grünem Wasserstoff: Die REFHYNE steht im Shell Energy and Chemicals Park Rheinland in Wesseling und hat den Betrieb aufgenommen, wie Nicole Weinhold am 04.07.2021 für das Portal erneuerbare energien schreibt. (Grafik: Von erneuerbarem Strom zu grünem Wasserstoff – © Shell Deutschland GmbH) weiterlesen…

Jetzt Weichen für nachhaltige Prozesswärmeversorgung stellen

Klimaneutrale Industrie: Strategie für die industrielle Wärmewende

Ob Schmelzen, Schmieden, Brennen oder Trocknen – die Herstellung wichtiger Grundstoffe wie Metall, Glas, Papier oder Zement erfordert hohe Temperaturen. Damit macht Prozesswärme rund zwei Drittel des Energiebedarfs der deutschen Industrie aus. Wie die Umstellung auf eine klimaneutrale Versorgung mit Blick auf die Klimaziele möglichst zeitnah gelingen kann, zeigt das am 29.06.2021 von der Landesinitiative IN4climate.NRW veröffentlichte Diskussionspapier „Industriewärme klimaneutral: Strategien und Voraussetzungen für die Transformation“. Inhaltlich unterstützt wird das Strategiepapier von 17 Unternehmen und Verbänden der energieintensiven Branchen sowie Forschungspartnern des Think Tanks aus NRW. weiterlesen…

Afrika: Partnerschaften für erneuerbare Energien entwickeln

Teilnahme am LEAP-RE Programm der Europäischen und der Afrikanischen Union

Die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie (IEG) nimmt am LEAP-RE Programm der Europäischen und der Afrikanischen Union teil. LEAP-RE („Long-Term Joint European Union – African Union Research and Innovation Partnership on Renewable Energy“) wird im Rahmen des Horizon 2020 Programms der Europäischen Union finanziert.Es leitet darin in zwei Projekten die Maßnahmen zum Kompetenzaufbau und Wissenstransfer. Themen sind ein Geothermie-Atlas für Afrika und die Vorbereitung von vier Geothermie-Demonstrationsprojekten. weiterlesen…

Netto-Null gefährliche Falle

Die Klimawissenschaftler James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr warnen in The Conversation

Eine psychologische und emotionale Falle sabotiert die Klimawissenschaft: Im Prinzip ist es eine großartige Idee, fleißig an der Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu arbeiten. Leider trägt das aber in der Praxis dazu bei, den Glauben an die Rettung durch Technik aufrechtzuerhalten und das Gefühl der Dringlichkeit, die Emissionen jetzt einzudämmen, zu vermindern. weiterlesen…

Neue Generation Biodiesel aus Essensabfällen angekündigt

Student entwickelt Katalysator für Biokraftstoffproduktion

Gleb Zirnik, Student des dritten Jahres der Fakultät für Chemie der staatlichen Universität des Südural ( SUSU) und Gewinner des Wettbewerb für Studentenarbeiten (UMNIK), entwickelt einen grundlegend neuen Katalysator, der billigen Biokraftstoff für Dieselmotoren aus Lebensmittelabfällen produzieren soll. Er präsentierte jüngst ein Projekt zur Umwandlung von gebrauchten Lebensmittelrohstoffen zu Kraftstoff. weiterlesen…

DLR erforscht Windkraft im Originalmaßstab

Start der Bau­ar­bei­ten für For­schungs­park Win­d­ener­gie

Die ersten Bauarbeiten für den „Forschungspark Windenergie Krummendeich“ des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind nahe der Elbe-Mündung gestartet. Mit dem Forschungspark Windenergie Krummendeich errichtet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in den nächsten Monaten eine in dieser Zusammensetzung einzigartige Forschungsanlage. Sie soll entscheidend dazu beitragen, dass die Windenergie noch effizienter, kostengünstiger und leiser wird. (Grafik: Windpark-Visualisierung – © DLR (CC BY-NC-ND 3.0) weiterlesen…

Lithium-Ionen-Batterien unschlagbar machen

Mit DRX-Materialien…

In unserer künftigen elektrifizierten Welt wird der Bedarf an Batterien enorm sein – und bis 2030 eine Batterie-Jahresproduktion von 2 bis 10 Terawattstunden (TWh) erreichen – heute sind es noch weniger als 0,5 TWh. Allerdings wachsen die Bedenken, ob die wichtigsten Rohstoffe ausreichen werden, um diesen zukünftigen Bedarf zu decken. Die Lithium-Ionen-Batterie – dominierende Technologie für die absehbare Zukunft – hat eine Komponente aus Kobalt und Nickel, und diese beiden Metalle sind auf dem Weltmarkt mit starken Versorgungsengpässen konfrontiert (und menschenrechtlichen Problemen, S_Y). Nach mehreren Jahren der Forschung unter der Leitung des Lawrence Berkeley National Laboratory (Berkeley Lab) haben Wissenschaftler nun Medienmitteilungen vom 23.06.2021 zufolge bedeutende Fortschritte bei der Entwicklung von Batteriekathoden gemacht. weiterlesen…

Klimapolitik sozial ausgewogen gestalten

Eine Frage der Fairness: Klimaschutz bei Wohnen und Verkehr

ICE im Bahnhof Spandau - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyEine sozial gerechte Klimaschutzpolitik beim Wohnen und im Verkehr ist möglich. Wie diese und weitere Maßnahmen ausgestaltet werden können, damit sie sozial ausgewogen sind, beschreiben zwei Studien des Öko-Instituts zu den Themen Wohnen und Mobilität, die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wurden. weiterlesen…

Welche Trends wir umkehren müssen, um die Erderhitzung zu stoppen

Frachtdienste, Wohnfläche, Fleischkonsum: Eine MCC-geführte Studie beschreibt so umfassend und präzise wie nie zuvor die zahlreichen Treiber der Klimagas-Emissionen.

Auch wenn die Corona-Pandemie beim weltweiten Treibhausgas-Ausstoß zu einer „Delle“ führt: Er wird in den nächsten Jahren hoch bleiben, die Triebkräfte sind intakt und in einigen Sektoren und Regionen erschreckend stark. Trotz aller bisherigen politischen Ankündigungen ist ein signifikanter Fortschritt noch nicht in Sicht. Das ist die Quintessenz einer in dieser Form beispiellosen Bestandsaufnahme, erstellt von einem weltumspannenden Forschungsteam unter Leitung des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Die Studie wurde jetzt in der Fachzeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht. weiterlesen…