Ausstieg aus fossilen Brennstoffen könnte jährlich fünf Millionen Leben retten
Gut die Hälfte der Todesfälle durch Luftverschmutzung hängen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen zusammen
Der Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe würde nicht nur den Klimawandel bremsen. Er könnte pro Jahr weltweit auch fünf Millionen Todesfälle durch Luftverschmutzung verhindern. Zu diesem Ergebnis kommt ein internationales Team, an dem auch ForscherInnen des Max-Planck-Instituts für Chemie beteiligt waren. Die Forschenden ermittelten die Belastung durch Luftverschmutzung und deren gesundheitlichen Auswirkungen. Dabei ordneten sie sowohl die Gesamtsterblichkeit als auch die krankheitsspezifischen Sterbefälle bestimmten Emissionsquellen zu. Im British Medical Journal (BMJ) haben sie am 06.12.2023 gezeigt, dass die Verfeuerung fossiler Brennstoffe pro Jahr weltweit etwa zu fünf Millionen Todesfällen führt, die sich durch eine konsequente globale Energiewende verhindern ließen. weiterlesen…
Die EU-Mitgliedstaaten haben am 22.12.2023 die neue
Eben hat die Bundesregierung die erste
Die Abfallwirtschaft ist ein entscheidender Bereich, der sich auf Umwelt und Nachhaltigkeit auswirkt (
Mit einem Tag Verspätung ging am 13.12.2023 die 28. UN-Klimakonferenz (Conference of the Parties, COP28) der Klimarahmenkonvention (United Nations Framework on Climate Change, UNFCCC) zu Ende. Nach intensiven Auseinandersetzungen verabschiedete die Konferenz eine Entscheidung, die den Anfang vom Ende der fossilen Brennstoffe einläuten soll. Zu Beginn der Konferenz wurde ein neuer Fonds zur Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Bewältigung von Verlusten und Schäden infolge des Klimawandels eingerichtet. Die
Damit Wasserstoff mithilfe von Sonnenlicht nachhaltig produziert werden kann, braucht es nicht nur ein effizientes Katalysatorsystem – letztendlich muss dieses auch günstig, gut verfügbar und ressourcenschonend sein. Forschende um die Chemikerin Prof. Dr. Kalina Peneva vom
Die weltweiten Kohlenstoffemissionen aus fossilen Brennstoffen sind 2023 erneut gestiegen und haben ein Rekordniveau erreicht, wie neue Untersuchungen des wissenschaftlichen Teams des
Erstmals hat sich im Rahmen der Weltklimakonferenz COP28 eine feste Allianz aus mehr 130 Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern ambitionierte Ziele für eine globale Energiewende gesetzt hat: die „Global Goals“. Gemeinsam sollen die globalen erneuerbaren Stromkapazitäten bis 2030 verdreifacht und die jährliche Energieeffizienzsteigerung verdoppelt werden. Das entspricht der notwendigen massiven Beschleunigung der Energiewende weltweit für die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze und ebnet den Ausstieg aus fossilen Energien.
Die Ergebnisse der COP28 in Dubai stoßen zwar auf überwiegend positives Echo, vor allem Umwelt- und Klimaorganisationen kritisieren jedoch, dass es zu viele Schlupflöcher gebe – und trotz des Damage-and-Loss-Abkommens zu wenig Hilfen für arme Länder. Umweltverbände loben allerdings, dass erstmals ein UN-Gipfel zur Abkehr von fossilen Energien aufruft. So sieht EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in der Vereinbarung „den Beginn des postfossilen Zeitalters“, EU-Klimakommissar Wopke Hoekstra hofft, erstmals „nach 30 Jahren könnten wir jetzt den Anfang vom Ende der fossilen Energieträger erreichen“. (
Die Klimakonferenz der Vereinten Nationen (COP28) endete am 13.12.2023 mit einer Vereinbarung, die den „Anfang vom Ende“ der Ära der fossilen Brennstoffe einläutet, indem sie den Grundstein für einen raschen, gerechten und ausgewogenen Übergang legt, der durch tiefgreifende Emissionssenkungen und eine aufgestockte Finanzierung gestützt wird. In einer Demonstration globaler Solidarität kamen die Unterhändler von fast 200 Vertragsparteien in Dubai zusammen und