Wasserstoff aus photokatalytischen optischen Fasern

Bahnbrechende Technologie erzeugt Ökosprit

Forscher der Universität Southampton haben optische Fasern in photokatalytische „Mikroreaktoren“ umgewandelt, die Wasserstoff mit Hilfe von Sonnenenergie aus Wasser gewinnen. Die bahnbrechende Technologie beschichtet das Innere von mikrostrukturierten Glasfaserstäben (MOFCs) mit einem Photokatalysator, der – mit Licht – Wasserstoff erzeugt, der eine breite Palette nachhaltiger Anwendungen antreiben könnte, wie die Universität Southampton am 27.03.2020 mitteilte. weiterlesen…

Vom Pflanzenrest zum Biosprit

Verfahren wird bereits eingesetzt

Sägespäne, Stroh oder Getreidespelzen mit nur einem Mikroorganismus möglichst effizient in nachhaltigen Treibstoff umsetzen: Dazu haben UDE-Forscher einen wichtigen Beitrag geleistet. Ihr in Nature Communications veröffentlichter Ansatz aus Experiment und theoretischer Simulation unterstützt laut einer Medienmitteilung vom 02.04.2020 biotechnologisch Ansätze und führt zu einem Verfahren, das vom Industriepartner bereits in der Produktion eingesetzt wird. weiterlesen…

Höherer CO2-Preis eingefordert

Grüne pochen auf rasche Einlösung der Zusage

Die Grünen fordern von der Bundesregierung eine zügige Umsetzung des höheren CO2-Preises. Die Erhöhung des Einstiegspreises von 10 auf 25 Euro hatten die Grünen über den Bundesrat ausgehandelt. Die Federführung für den CO2-Preis liegt bei Umweltministerin Svenja Schulze – im Kompromisspapier hieß es, die Bundesregierung werden „bis zum Frühjahr 2020“ einen Gesetzentwurf dazu einbringen, so Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer gegenüber der dpa. weiterlesen…

Darum kriegen Länder es nicht hin, Emissionen zu senken

Staaten müssten an einem Strang ziehen – das ist kompliziert

Mit den steigenden Treibhausgasemissionen erwärmt sich die Erde. Wir wissen schon lange, dass unsere Umwelt und unsere Gesundheit dadurch gefährdet sind. Trotzdem ist der weltweite CO2-Ausstoß 2019 zum dritten Mal in Folge angestiegen – wenn auch langsamer als in den beiden Jahren zuvor. Das zeigen Ergebnisse einer Untersuchung der Stanford University. Um die Erwärmung zu stoppen, müssen die Länder dieser Erde an einem Strang ziehen und handeln. Denn für die Erderwärmung spielt es keine Rolle, wo genau Treibhausgase freigesetzt werden. Der Klimawandel ist also ein globales Problem. Das macht die Lösung leider so kompliziert. Mehr dazu in Quarks vom 07.04.2020. weiterlesen…

Regierung will Strafzahlungen für Windkraftprojekte nicht abschaffen

Bundesrat schlägt Erleichterungen für den Bau neuer Windkraftanlagen vor

Der Bundesrat wollte den Bau neuer Windkraftanlagen erleichtern, doch die Bundesregierung lehnt ab. Damit kommt die Debatte um den Bau erneuerbarer Energien in Deutschland kein Stück voran und verzögert sich noch mehr durch die Corona-Pandemie – schreibt Florence Schulz am 01.04.2020 auf EURACTIV.de. weiterlesen…

Zuwachs bei stationären Batteriespeichern

Anzahl „sprunghaft gestiegen“

Nicht nur die Zahl der Elektroautos und E-Bikes, auch die Menge der stationär verbauten Batteriespeicher ist in Deutschland in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen. Das zeigt laut einer Medienmitteilung vom 06.04.2020 eine umfassende Analyse von JARA-ENERGY, des gemeinsamen Energieforschungsverbunds des Forschungszentrums Jülich und der RWTH Aachen. Die meisten stationären Batterien wurden demnach privat als Stromspeicher für PV-Anlagen angeschafft – zusammen etwa 930 MWh; das war im Jahr 2018 eine Kapazität, die der eines mittelgroßen Pumpspeicherkraftwerks entspricht. Ein deutliches Plus gab es auch bei stationären Großbatteriespeichern, deren Kapazität 2018 bei rund 550 MWh lag und die vorrangig zur Stabilisierung der Stromnetze eingesetzt werden. weiterlesen…

Aufrüttelnde neue Zahlen

Klimadesaster erhöhen das Risiko bewaffneter Konflikte: neue Belege

Nach Wetterextremen wie Dürren oder Überschwemmungen steigt in gefährdeten Ländern das Risiko für gewalttätige Zusammenstöße – hierfür hat ein Team aus internationalen Forschern und Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung neue Belege gefunden. Gefährdet sind Länder mit einer großen Bevölkerung, politischer Ausgrenzung bestimmter ethnischer Gruppen und einem niedrigen Entwicklungsstand. Die Studie kombiniert globale statistische Analysen, Beobachtungsdaten und regionale Fallstudien, um neue Erkenntnisse für politische Entscheidungsträger zu gewinnen. weiterlesen…

Uranmülltransport von Gronau nach Swerdlowsk, Russland gestartet

Atomtransport umstritten

Ca. 750 Tonnen abgereichertes Uranhexafluorid haben am 06.04.2020 die einzige Urananreicherungsanlage Deutschlands der Firma Urenco unter Protest verlassen und durchquerten Münster. Auch dort wurde (so eine BBU-Medienmitteilung) protestiert – der Sonderzug mit 15 Waggons passierte Hamm und das Ruhrgebiet auf dem Weg nach Amsterdam; dort soll das hochgiftige Material nach Russland – die russische Atomfabrik Novouralsk – eingeschifft werden. weiterlesen…

Konjunkturpakete für die Zeit nach Corona

Klimakabinett sollte entscheidende Rolle spielen

Laut Medienberichten plant Bundesfinanzminister Olaf Scholz für die Zeit nach der Corona-Pandemie ein milliardenschweres Konjunkturprogramm. Dieses soll sowohl Steuererleichterungen als auch Investitionsprogramme für Konsum und Produktion enthalten. Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch betont, dass das Klimakabinett – bestehend aus Kanzleramt sowie Finanz-, Wirtschafts-, Landwirtschafts-, Bau-, Verkehrs- und Umweltministerium – bei diesen Planungen eine entscheidende Rolle spielen sollte. weiterlesen…

Solarstrom im Eigenheim auch 2020 profitabel

Installation im Frühling lohnt sich besonders

Wer sich 2020 eine Photovoltaikanlage zulegt, profitiert von einer weiterhin guten Rendite. Darauf weist das Solar Cluster Baden-Württemberg hin. Zwar sei die Einspeisevergütung für neue Anlagen im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Geringere Anlagekosten und ein profitabler Selbstverbrauch des Solarstroms machten den Einnahmeverlust aber teilweise wieder wett. weiterlesen…