Synthetisches Gas statt fossile Energie auch in der Schweiz

Kanton Zürich unterstützt Empa-Forschung

Die Umstellung des Energiesystems auf rein Erneuerbare Energieträger stößt auf eine große Herausforderung: den Winter – beziehungsweise die Versorgungslücke in dieser Jahreszeit. Durch Umwandlung von überschüssigem Sommerstrom in synthetisches Gas kann erneuerbar erzeugte Energie auch sonnen- und windarmen Zeiten ausreichend zur Verfügung stehen – zudem könnten Langstreckenlastwagen damit betrieben klimafreundlich werden. Der Kanton Zürich hat großes Interesse am Ersatz fossiler durch Erneuerbare Energien und unterstützt das Forschungsprojekt Mobilitätsdemonstrator„move“ der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Versuchsanstalt für Industrie, Bauwesen und Gewerbe daher finanziell, wie Stephan Kälin am 07.04.2020 auf der Empa-Seite berichtet. weiterlesen…

VW will in China Schnellladesäulen für E-Autos herstellen

Flexible E-Mobilität bereits seit Dezember 2018

Die Volkswagen AG will ab dem zweiten Halbjahr in China Schnellladesäulen für E-Autos herstellen. Wie die Wirtschaftswoche die Nachrichtenagentur Reuters zitierend meldet, will VW in wenigen Monaten in Suzhou bei Shanghai mit der Serienproduktion beginnen. Auch in Hannover sollen die Säulen künftig gebaut werden. weiterlesen…

Elftgrößte Volkswirtschaft der Welt setzt auf Erneuerbare zur Erholung von Corona

Letztes Aufbäumen der Fossilen

„Das Imperium schlägt zurück“ titelte der auf die Exploration, Entwicklung und Produktion von Rohstoff-Lagerstätten ausgerichtete Dienst Rockstone Research am 07.04.2020: Unter der Leitung von Gouverneur Andrew Cuomo beschleunigt der US-Bundesstaat New York die Entwicklung Erneuerbarer Energien als Teil seiner Anstrengungen, um die Wirtschaft nach COVID-19 wieder anzukurbeln. Alicia Barton, Präsidentin der Energieforschungs- und Entwicklungsbehörde des Staates, kommentierte einen jüngst im US-Erneuerbaren-Branchendienst Clean Technica erschienen entsprechenden Artikel, Erneuerbare Energien seien „ein zentraler Fokus“, um die Wirtschaft des Staates New York stärker und sauberer zu machen. weiterlesen…

Steine sollen Windstrom speichern

Lavabrocken zur Stabilisierung des Stromnetzes

Das Industriegebiet in Hamburg-Altenwerder ist kein Ort, an dem man irgendetwas Buntes erwarten würde. Bis man plötzlich vor einer Betonfassade mit poppigem Wandgemälde steht, von dem ein lilafarbenes Mammut-Jungtier grüßt: »Welcome to the new stone age.« Hinter ihm ein gemalter Steinhaufen, der symbolisiert, was ein großer Schritt für die Energiewende werden soll: Steine als Energiespeicher. Sie sollen die schwankende Erzeugung ausgleichen und das Netz stabil halten, wie die Hamburger Biologin und Wissenschaftsjournalistin Monika Rößiger am 09.04.2020 in SPEKTRUM.de berichtete. weiterlesen…

Für mehr Investitionen in Sektorenkopplung und Innovationen

Eckpunkte für eine Gesetzesinitiative zur Systemintegration Erneuerbarer Energien

Zeitlich passend zum 20-jährigen Bestehen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) präsentiert der Berliner Think-and-Do Tank Energy Watch Group (EWG) einen Gesetzesvorschlag zur Anreizung der Systemintegration Erneuerbarer Energien. Mit einer sogenannten Kombikraftwerksvergütung sollen systemdienliche Investitionen angeregt werden, um den Erneuerbaren Energien zu ermöglichen, die Verantwortung für die Systemsicherheit der Stromversorgung zu liefern – also zu jeder Stunde des Jahres den benötigten Energiebedarf zu decken, auch in Zeiten der Dunkelflaute. Ausreichen würde laut Berechnungen der EWG ein fester Vergütungssatz von 8 Cent/kWh mit Hilfe einer marktwirtschaftlichen gleitenden Marktprämie. weiterlesen…

Coronakrise senkt Stromverbrauch nur kurzfristig

Ökostromlücke von 100 TWh bis 2030 durch schnelleren Ausbau EE vermeiden

„Bedingt durch die Coronakrise sinken der industrielle Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen in Deutschland. Diese kurzfristigen Effekte dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Energiebedarf mittel- und langfristig deutlich steigen wird. Um einerseits wettbewerbsfähig zu bleiben und andererseits die Klimaziele zu erfüllen, müssen Industrieunternehmen, die Wärmeversorgung und der Verkehrssektor klimafreundlich modernisiert und die Sektorenkopplung vorangebracht werden. Nach allen Expertisen braucht es perspektivisch deutlich mehr Strom für den wachsenden Bedarf an klimafreundlichen Wärmepumpen, Elektromobilität und Power-to-X-Anwendungen. Für ein nachhaltiges und widerstandsfähiges Energiesystem sind Erneuerbare Energien in ihrer ganzen Kraft und Vielfalt nötig, sonst droht 2030 eine gewaltige Ökostromlücke in Höhe von 100 TWh. Anstatt drängende Entscheidungen bei der Energiewende weiter auszusitzen, muss die Bundesregierung rasch bestehende Barrieren beseitigen und den längst überfälligen Fahrplan für den Ausbau der Erneuerbaren bis 2030 vorlegen“, so Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE). weiterlesen…

Corona: Fluggesellschaften wollen Kohlenstoff-Deal abschwächen

Industrie: „Überlebensfrage“

Die Fluggesellschaften drängen darauf, die Regeln des Abkommens zur Bekämpfung von Emissionen des Luftverkehrs neu zu fassen – so der Guardian am 08.04.2020. Damit handelten sich die Fluggesellschaften den Vorwurf ein, sie versuchten, „ihren Verpflichtungen auszuweichen“, aber der IATA-Chef erklärte, es sei „eine Frage des Überlebens“, da die meisten internationalen Reisen derzeit infolge der Covid-19-Krise „eingefroren“ seien. weiterlesen…

Neue Konzepte für den Biogasanlagenbestand

Forschungsvorhaben „Biogas2030“ abgeschlossen

Der Bestand an Biogasanlagen in Deutschland umfasst derzeit rund 9.000 Biogasanlagen, die im Wesentlichen Erneuerbaren Strom und Wärme erzeugen. Da die EEG-Festvergütung bis zum Jahr 2030 für viele Anlagen ausläuft, ergeben sich auch für Biogasanlagen neue Herausforderungen. Das nun abgeschlossene Vorhaben „Biogas2030“ sollte ökologisch und ökonomisch sinnvolle Anlagenkonzepte für den Biogasanlagenbestand aufzeigen. Der Abschlussbericht ist unter folgendem Link verfügbar: www.dbfz.de/biogas2030 weiterlesen…

Bilanz 2019: CO2-Emissionen pro Kilowattstunde Strom sinken weiter

Deutschland verkauft mehr Strom ins Ausland als es importiert

In Deutschland geht der spezifische CO2-Emissionsfaktor im deutschen Strommix weiter nach unten. Das zeigen aktuelle Berechnungen des Umweltbundesamtes (UBA) bezogen auf das Jahr 2019. Vor allem mehr Strom aus Erneuerbaren Energien und weniger Strom aus Kohleverbrennung sowie die Preise im Emissionshandel trugen dazu bei. Deutschland verkauft weiterhin mehr Strom ins Ausland als es importiert. weiterlesen…

H2Share-Projekt mit Demo-Lkw in den Niederlanden unterwegs

27-Tonnen-Wasserstofftruck wirbt für H2-Schwerlast-Antrieb

Wasserstoff-Tanklastzug - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyEben ist – einzig in den Benelux-Ländern – in den Niederlanden ein Vorführ-Lkw mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb in seinen ersten Praxiseinsatz im Rahmen des EU-finanzierten Projekts „H2Share“ gestartet. Wystrach hat für das Projekt eine mobile Wasserstofftankstelle mit niedrigem Energieverbrauch entwickelt; zum ersten Mal wird ein Lkw in diesem Rahmen und in Kombination mit einer mobilen Tankstelle getestet. Der Start der Vorführungen ist ein großer Schritt voran für die Entwicklung einer emissionsfreien Schwerlast-Lkw-Industrie in Nord-Europa und liefert praktische Erfahrungen mit einem Brennstoffzellen-Truck. weiterlesen…