Ressourceneffizienz Schlüssel für Klimaschutz

Schwarzelühr-Sutter bei Chancendialog „Ressourcen“ im Rahmen der Jahreskonferenz der Stiftung 2°

Anlässlich der Jahreskonferenz der Stiftung 2° stellte Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, das Ressourceneffizienzprogramm der Bundesregierung (ProgRess) vor und erläuterte die gemeinsamen Chancen für die Wirtschaft, den Klimaschutz und den Ressourcenschutz. weiterlesen…

EU-Energieeffizienzrichtlinie: Kommission setzt weiter auf Freiwilligkeit

DENEFF: Mehr Ehrgeiz!

Die EU-Kommissare beraten derzeit über die Revision der Energieeffizienzrichtlinie – für Mitte Oktober wird ein Vorschlag erwartet. Ein jetzt schon bekannt gewordener Entwurf deutet an, dass Brüssel die erstmals 2012 in Kraft getretenen Regelungen nach 2020 fortschreiben will. Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) begrüßt in einer Mitteilung, dass dies Planungssicherheit für Investitionen schaffe – kritisiert gleichzeitig aber mangelnden Ehrgeiz. weiterlesen…

Deutschland bei Energiewende nicht mehr Vorbild


Wichtige Ziele werden verfehlt

Die aktuelle Entwicklung der Indikatoren des Energiewende-Indexes von McKinsey läute eine neue Phase in der deutschen Energiewende ein – so das Beratungsunternehmen: Die Kosten der Netzeingriffe explodierten und Engpässe bremsten den Ausbau der Erneuerbaren. Eine verstärkte Systemintegration sei erforderlich, „wenn Deutschland seine Rolle als Vorreiter der Energiewende nicht an andere Weltregionen verlieren will. Denn dort boomen die Erneuerbaren mittlerweile.“ weiterlesen…

Baldiges Aus für klimaschädliches Lachgas

Umweltministerium und Chemieverband wollen klimaschädliche Lachgas-Emissionen stoppen

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) tritt der Initiative zur weltweiten Vermeidung von Lachgas-Emissionen bei. Das BMUB hat auf dem Pariser Weltklimagipfel im Dezember 2015 die „Nitric Acid Climate Action Group“ gegründet. Ihr Ziel: Der Ausstoß von klimaschädlichem Lachgas in der Industrie soll bis 2020 weltweit gestoppt werden. Lachgas entsteht vor allem bei der Herstellung von Salpetersäure, die wiederum ein Grundbaustein vieler Düngemittel ist. Der VCI wolle nun Unternehmen bei der Verringerung der Lachgasemissionen beraten. weiterlesen…

Experten: Keine Hinweise auf Abgas-Manipulation

Anhörung im Bundestags-Untersuchungsausschuss

Illegale Manipulationen von Motoren zur Reduzierung von Abgasen waren für Experten nicht nachweisbar. Das machten mehrere Sachverständige am Donnerstag vor dem Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestages deutlich – so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag“. Dass der immer noch aktuelle Neue Europäische Fahrzyklus (NEFZ) als Testverfahren im Labor realitätsfern ist, sei unter Fachleuten hingegen seit der Jahrtausendwende klar gewesen, sagte Prof. Stefan Hausberger von der TU Graz. Der 5. Untersuchungsausschuss der Legislaturperiode hatte sich am 07.07.2016 konstituiert und begann am 08.09.2016 mit den Vernehmungen. weiterlesen…

Abgasskandal: Bosch im Zwielicht

Strafanzeigen gegen Denner – Anklage in den USA

Lange war über die Verwicklung des Kfz-Zulieferers Bosch in den VW-Abgasskandal gemunkelt und gerätselt worden. Jetzt sind Betrugsvorwürfe auch an die Adresse des Bosch-Chefs persönlich gerichtet worden. Gegen Volkmar Denner seien mehrere Strafanzeigen eingegangen, erklärte ein Sprecher der Stuttgarter Staatsanwaltschaft am 08.09.2016 und bestätigte damit Meldungen von „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“. weiterlesen…

Klima-Allianz Deutschland isst demonstrativ

Deutliche Nachbesserungen am Klimaschutzplan 2050 gefordert – mehr als 100 Organisationen veröffentlichten gemeinsames Klima-Manifest

klima-allianz-forderungen-an-bt-wahl-2017-1-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyDie Klima-Allianz Deutschland forderte Bundeskanzlerin Merkel auf, den Klimaschutzplan 2050 deutlich nachzubessern. Bei der Übergabe ihres Klima-Manifests am 08.09.2016 mit Forderungen und Handlungsempfehlungen zur Bundestagswahl 2017 an Abgeordnete betonten Vertreter des Bündnisses die Bedeutung eines wirksamen Klimaschutzplans 2050. Dieser werde nicht nur für die Klimaziele Deutschlands benötigt, sondern auch als wichtiges Signal an Entwicklungs- und Schwellenländer. weiterlesen…

„Den ökologischen Wandel gestalten“


BMU mit Integriertem Umweltprogramm 2030: Hendricks will mehr Kompetenzen für Umweltpolitik – auch in anderen Ressorts verankern

berbara-hendricks-in-bpk-nach-vorstellung-des-umweltprogramms-2030-foto-gerhard-hofmann-agentur-zukunft-fuer-solarifyUmweltministerin Hendricks will ein Öko-Preisschild einführen, fordert den Abbau umweltschädlicher Subventionen und will die Mitspracherechte ihres Ministeriums in der Bundesregierung stärken. In ihrem am 08.09.2016 in Berlin vorgestellten, knapp 130 Seiten starken Umweltprogramm will sie außerdem ein Initiativrecht für andere Geschäftsbereiche einführen, wenn es um „Angelegenheiten von umweltpolitischer Bedeutung“ geht. Hendricks beabsichtigt nichts weniger als eine „Konsum- und Ressourcenwende“ einzuleiten. Der SRU und die Grünen begrüßten das Umweltprogramm. CDU-Kritik: „Anmaßend!“ weiterlesen…

Geschwärzte Abgas-Akten

Abgas-Ausschuss untersucht auch Merkels und Gabriels Verhalten

Der Untersuchungsausschuss zum Diesel-Abgas-Skandal will auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Vizekanzler Sigmar Gabriel unter die Lupe nehmen, inwiefern sie sich bereits seit 2010 mit dem Thema Stickoxid beschäftigt haben. Das Kanzleramt habe das schon seit 6 Jahren getan, sagte Oliver Krischer am 07.09.2016 in Berlin. Krischer, Grünen-Fraktionsvize und Untersuchungs-Ausschussmitglied erklärte, Gabriel könne in seiner Rolle als ehemaliger Umweltminister dem Ausschuss Rede und Antwort stehen müssen. Krischer ließ offen, wann Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) geladen werde – das könne auch erst im kommenden Frühjahr der Fall sein. weiterlesen…

DUH wirft Dobrindt Rechtsbeugung vor

Straßen-Abgasuntersuchungen: Grenzwerte bei 33 von 36 Autos bis zum Neunfachen überschritten

Resch, Marggraf, Friedrich DUH - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160907Bei aktuellen Abgasuntersuchungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) im Straßenverkehr überschreiten 33 von 36 getesteten Dieselfahrzeugen die Stickoxid-Grenzwerte um das bis zu 9,2-fache – und das, obwohl die Messungen zwischen Mai und September bei überwiegend sommerlichen Temperaturen erfolgt seien. Am 07.09.2016 präsentierte die die Ergebnisse ihrer umfassenden Abgasuntersuchung realer Stickoxid- und CO2-Emissionen: Schmutzigste Modelle sind der Ford Mondeo 2.0 Duratorq TDCi, der Nissan Qashqai 1.6 dCi und der Renault Scenic 1.6 dCi – nur drei Fahrzeuge halten den Grenzwert ein und zeigen damit, dass wirksame Abgasreinigung möglich ist. weiterlesen…