DUH: Drogerien sollen Ressourcen schonen

Zum Erdüberlastungstag

Kosmetikartikel - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160807Die Deutschen leben über ihre Verhältnisse und sind Europameister beim Verpackungsmüll. Mitverantwortlich für unnötige Abfallberge und Ressourcenverschwendung sind die Drogerien – eine Studie der DUH belegt: Ressourcenschutz spielt bei Drogerieketten kaum eine Rolle. weiterlesen…

Abgas-Skandal erreicht Audi

Software schaltet nach 22 Minuten ab -VW-Tochter fürchtet erhebliche Strafzahlung

Doppelauspuff, keinen Bagatell-CO2-Wert verheißend - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20140925So schal­tet sich nach BamS-Informationen die Abgas­rei­ni­gung bei Fahr­zeu­gen mit dem gro­ßen TDI-Motor (u.a. Audi Q7, Porsche Cayenne, VW Toua­reg) nach rund 22 Minu­ten ein­fach ab. Mess­ver­fah­ren zur Ermitt­lung der Abgas­werte dau­ern in der Regel knapp 20 Minu­ten. Eine ähn­li­che zeit­li­che Abschal­tung ent­deckte das Kraft­fahrt­bun­des­amt (KBA) vor weni­gen Mona­ten auch bei dem Auto­her­stel­ler Fiat (siehe solarify.eu/fiat-500-mit-22-mal-so-viel-no-x-wie-erlaubt) und lei­tete ein Prüf­ver­fah­ren bei der EU-Kommission ein. weiterlesen…

Auspuff im Kohle-Kraftwerk


Wie umweltfreundlich sind Elektroautos wirklich?

E-Mobil - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft 20150113Die Vorteile von E-Autos gegenüber Benzinern oder Dieselfahrzeugen scheinen offensichtlich – scheinen. Wenn ein Elektroauto aber Kohlestrom tankt, ist seine Klimabilanz kaum besser als die eines Benziners. Damit die E-Mobilität dennoch ein Erfolgsmodell wird, setzen Forscher auf die Energiewende und den technischen Fortschritt, berichtet Hilke Fischer im Web-Portal der Deutschen Welle. weiterlesen…

Erde verbraucht

Erdüberlastungstag: 1,6 Erden wären nötig, um derzeitigen Jahresverbrauch zu decken

Seit Montag, 08. August 2016, sind die gesamten nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde für 2016 verbraucht. Damit hat die Überlastung erneut zugenommen. Im Vorjahr fiel der vom Global Footprint Network berechnete Erdüberlastungstag noch auf den 13. August. Mit einer Aktion in Berlin wollen INKOTA, Germanwatch, BUNDjugend, FairBindung, KATE, PowerShift, Naturschutzjugend (NAJU) und GRÜNE JUGEND – so eine gemeinsame Pressemitteilung – die Bundesregierung auffordern, effektive Maßnahmen zur Senkung des Ressourcenverbrauchs zu beschließen. weiterlesen…

BMWi-Studie: „Energiewende auf gutem Weg“

„Robust und widerstandsfähig“ – aber 150 Risikofaktoren drohen

PV-Dächer in Radolfzell, - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft_20150808_134202In einer vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebenen Studie geht es um das Risikomanagement für die Energiewende. Die Wissenschaftler haben dabei ganz unterschiedliche politische Faktoren untersucht, die einen Einfluss auf die weitere Entwicklung der Energiewende in Deutschland nehmen können. Sandra Enkhardt von pv magazine hat die Studie gelesen. weiterlesen…

EVU und Netzbetreiber bald überflüssig?

Brooklyn-Bewohner speisen selbst produzierten Solarstrom in unabhängiges Netz ein und sparen Kosten und Energie

Im Projekt „Brooklyn Microgrid“ versorgen die Bewohner einiger Stadtteile von New York seit kurzem einander mit Solarstrom. Während auf einer Straßenseite oder dem Nachbarhaus auf den Dächern mit PV-Modulen Energie erzeugt wird, nutzen die Nachbarn von gegenüber den Ökostrom mit, ohne zwischengeschaltete Stromanbieter oder Netzbetreiber. Darauf hat eben Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im BMUB, jetzt per Twitter hingewiesen, und darüber berichtet Anica Beuerbach im greenpeace magazin. weiterlesen…

2015 400 Millionen Redispatchkosten

Bundesnetzagentur: Einsätze verdreifacht

Strommast in Wiesbaden - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftNach dem „3. Quartalsbericht 2015 der Bundesnetzagentur zu Netz- und Systemsicherheitsmaßnahmen“ haben sich die Redispatcheinsätze im Vergleich zu 2014 mehr als verdreifacht. Die von Netzbetreibern bei der Behörde gemeldeten Entschädigungsansprüche werden auf 478 Millionen Euro geschätzt – fast 295 mehr als 2014. weiterlesen…

Energie aus Obst- und Weinbau

Biomasse aus Schnittholz

Reben-Schnittholz - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für Solarify 20160804Alljährlich fallen in der Europäischen Union mehr als 13 Millionen Tonnen Schnittholz (Trockenmasse) aus dem Schnitt von Obstbäumen und Weinstöcken an. Eine Studie zeigt nun das Potenzial für die energetische Nutzung auf. Diese Wertschöpfungskette hat Sinn – das ist das Ergebnis des auslaufenden europäischen Forschungsprojekts EuroPruning – so eine Medienmitteilung des Leibniz-Instituts für Agrartechnik Potsdam. weiterlesen…

Netzengpässe in Schleswig-Holstein

Regionaler Rückgang der Abregelung in Schleswig-Holstein ab 2017 erwartet
Habeck: „Wir erweitern die Möglichkeiten, Strom zu nutzen statt abzuschalten“

Windgeneratoren und Strommasten bei Pfalzfeld, Hunsrück - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft_20150626Aufgrund drohender Überlastungen im Stromleitungsnetz sind in Schleswig-Holstein 2015 knapp 3.000 Gigawattstunden Strom aus Erneuerbaren Energien abgeregelt worden. Das geht aus einem gemeinsamen Bericht des Energiewendeministeriums und der Netzbetreiber TenneT TSO und Schleswig-Holstein Netz AG hervor, der am 03.08.2016 veröffentlicht wurde. Angesichts des zügigen Netzausbaus in Schleswig-Holstein rechneten die Netzbetreiber bereits ab 2017 mit dem Beginn einer leichten Entspannung und einem phasenweisen regionalen Rückgang der Abregelungen in Schleswig-Holstein, heißt es. weiterlesen…

Buchprojekt „Die Ökoroutine. Damit wir tun, was wir für richtig halten.“


Sozial-kultureller Wandel notwendig

Wupp Inst logoBeim Klimaschutz ist es wie bei einer Diät: Die ersten Kilos verliert man ziemlich schnell und dann wird es schwierig. Gegenwärtig emittiert ein Bundesbürger im Schnitt zehn Tonnen Kohlendioxid im Jahr. Wir sind noch sehr weit entfernt vom Ziel „1,5 Tonnen je Einwohner und Jahr“ und doch wird es jetzt schon schwer. Die leichteren Effizienzpotenziale haben Manager und Ingenieure bereits weitgehend gehoben. Seit einigen Jahren stagniert das CO2-Niveau. Und den absoluten Ressourcenverbrauch konnten wir trotz aller Anstrengungen gar nicht verringern. Es zeichnet sich vielmehr ab, dass ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Planeten allein mit technischen Innovationen nicht gelingen wird. Notwendig ist auch ein sozial-kultureller Wandel. weiterlesen…