Atommüll macht Hinkley Point C teurer als geplant

Neue Studie zu Kosten und Risiken des umstrittenen AKW-Projekts

Das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point C könnte um weitere Milliarden Euro teurer werden als bisher geplant. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der unabhängigen Atomexpertin Oda Becker im Auftrag des Ökoenergieanbieters Greenpeace Energy. Die Untersuchung nennt als Gründe für die Kostensteigerung zu niedrig angesetzte Ausgaben für die Entsorgung von Atommüll und den möglicherweise nötigen Bau eines weiteren Endlagers in Großbritannien. Durch zusätzliche AKW, Zwischenlager und Atommülltransporte steige zudem die Gefahr eines Nuklear-Unfalls. weiterlesen…

Hendricks wegen belgischer Riss-Reaktoren in Brüssel

Berlin und Brüssel wollen nukleare Sicherheits-Zusammenarbeit vertiefen

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat einer Mitteilung aus dem BUMB zufolge am 01.02.2016 in Brüssel ein Gespräch mit dem für Reaktorsicherheit zuständigen Innenminister Jan Jambon, auch  belgischer Vizepremier, und und Umweltministerin Marie Christine Marghem geführt. Im Mittelpunkt standen die generellen Laufzeitverlängerungen für die AKW Doel und Tihange und die Wiederinbetriebnahme der Reaktorblöcke Tihange 2 und Doel 3. weiterlesen…

Deutsche lediglich Öko-Mittelmaß

Internationale Studie über nachhaltiges Denken und Verhalten in 13 Ländern – Deutschland nur auf Platz 7

Deutschland ist das Land der Plastiktüten-Vermeider, der Wassersparer und der Mülltrenner – das ist das Ergebnis einer internationalen Studie,  die das Marktforschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag der Vaillant-Group (Sanitär-Heizung-Klima) durchgeführt hat. Dafür wurden 13.500 Personen aus 13 Ländern nach ihrem grünen Verhalten befragt. Deutschland belegt im Ländervergleich den siebten Platz. Ganz vorne landen die Türkei und Österreich, Schlusslicht im internationalen Vergleich ist Polen. weiterlesen…

Neues Label für alte Heizkessel

Energiefresser enttarnen und besser informiert sein

Rund 70 Prozent der Öl- und Gas-Heizkessel in Deutschland sind nach Informationen des Schornsteinfegerhandwerks über 15 Jahre alt und energetisch ineffizient. Ab 2016 sollen diese Anlagen schrittweise ein Energielabel erhalten.
Das Label orientiert sich am bekannten EU-Energielabel und gibt Auskunft über die Effizienzklasse und den Energieverbrauch des Heizkessels. Für Verbraucher ist die Kennzeichnung kostenfrei. weiterlesen…

Stuttgart geht voran

Urbanisierung der Energiewende in Stuttgart

Stuttgart will sich zu einer „Vorzeigestadt“ in Sachen Energiewende entwickeln und andere Großstädte zur Nachahmung motivieren. So sieht es das Konzept „Urbanisierung der Energiewende in Stuttgart“ vor, das der Gemeinderat am 28.01.2016 mit großer Mehrheit beschlossen hat. weiterlesen…

Durchbruch für die energetische Sanierung im Heizungskeller

Vereinfachtes Verfahren zur Ermittlung von pauschalen Jahresnutzungsgraden von Bestandsanlagen

Ein neu entwickeltes Verfahren zur Effizienzbestimmung von Heizungsanlagen wird die energetische Sanierung im Gebäudebereich deutlich erleichtern (teilt der BDEW mit): Mit fünf zentralen Kennzahlen zur Anlage ist es nunmehr möglich, den Jahresnutzungsgrad (JNG) und damit das Effizienzpotenzial von bestehenden Heizungsanlagen zu ermitteln. Mit den herkömmlichen Verfahren sei das nicht möglich gewesen. weiterlesen…

So gut schmeckt Klimaschutz

Gemeinsam für eine klimafreundliche Ernährung

WWF und GOURMET starten Kooperation für eine umwelt- und klimafreundliche Ernährung am Arbeitsplatz, im Kindergarten und in der Schule.

„Was wir essen wirkt sich nicht nur auf unser Wohlbefinden aus, sondern auch auf Umwelt und Klima. Rund ein Viertel unseres ökologischen Fußabdruckes ist auf unsere Ernährung zurückzuführen. Deshalb ist es vielen unserer Gäste und uns selbst ein Herzensanliegen, beim Kochen und Essen die natürlichen Ressourcen zu schonen. Die Partnerschaft mit dem WWF soll uns dabei unterstützen und inspirieren“, sagt GOURMET-Geschäftsführer Herbert Fuchs zum Start der Zusammenarbeit mit dem WWF. weiterlesen…

BW-Solar-Cluster: „Solarstrom lohnt sich 2016 mehr denn je“

Tipps für Verbraucher: PV-Anlagen günstiger, Eigenverbrauch profitabler, Vergütungssätze nicht gesunken

„Solarstrom vom eigenen Dach rechnet sich finanziell. In diesem Jahr wird er sogar noch lukrativer“, schreibt Beate Oberkofler auf solarcluster-bw.de, dem Internetportal der Branchenvereinigung Solar Cluster Baden-Württemberg. Die Renditeaussichten für Neuanlagen hätten sich unter anderem deshalb verbessert, weil die Investitionskosten in den letzten zwei Jahren um bis zu 10 Prozent gesunken seien. Den geringeren Investitionskosten stünden zudem höhere Einnahmen gegenüber: Denn den in der eigenen Anlage produzierten Sonnenstrom selbst zu verbrauchen, lohne sich aufgrund des im Januar gestiegenen Strompreises jetzt noch mehr. weiterlesen…

PV-Speicherförderung lässt auf sich warten

Neustart noch unklar

Die Bundesregierung sieht sich offfenbar nicht in der Lage, die Fortführung der am Jahresende ausgelaufenen PV-Speicherförderung genau zu terminieren. Entgegen einem Evaluationsbericht der RWTH Aachen wollte das BMWi das Förderprogramm zunächst beenden. Buchstäblich in letzter Minute konnte auf Druck des Bundestags-Haushaltsausschusses und dank der deutlichen Kritik von EUROSOLAR, von Verbänden, Herstellern und Anbietern doch noch eine Fortführung des Programms erwirkt werden. Nun sei allerdings unklar, ab wann und zu welchen Konditionen die Speicherförderung für kleine PV-Anlagen weiterlaufen soll, schreibt Sandra Enkhardt in pv-magazine.de. weiterlesen…

Treiber der Energiewende?

Eigenversorgung mit Solarstrom

Der Anteil der Solarenergie an der Stromversorgung in Deutschland hat sich rasant entwickelt, von weniger als einem Prozent 2008 auf 5,7% 2014 (AGEB, 2015). Die gleichzeitige starke Kostendegression zog hohe Vergütungssatzsenkungen nach sich (ISE, 2015). Seit 2012 liegt diese Vergütung unter dem Strombezugspreis (Netzparität) (Weniger et al., 2014). Haushalte mit PV-Anlagen verbrauchen folglich ihren PV-Strom lieber selbst als ihn ins Netz abzugeben (Eigenversorgung). Da das attraktiver ist, als den Strom gegen EEG-Vergütung einzuspeisen, basiert heute ein wesentlicher Bestandteil der PV-Förderung darauf, dass Haushalte durch den Eigenverbrauch (EV) ihre Strom-Ausgaben senken; sie erhöhen ihren EV-Anteil weiter, indem sie Batteriespeicher einsetzen und ihre Stromnachfrage der eigenen Stromerzeugung anpassen (Luthander et al., 2015). weiterlesen…