Frühjahrs-Revision von Solaranlagen rentiert sich

Zukunft Altbau: Prüfung nach dem Winter hilft, Ertragseinbußen verhindern

Solaranlagen sind im Herbst und Winter stark den Wettereinflüssen ausgesetzt. Nehmen ab April die Sonnenstunden wieder zu, sollten Hauseigentümer daher den Zustand ihrer Anlage überprüfen lassen, rät das Landesprogramm Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-Württemberg. Laub, Verschmutzungen sowie Schäden durch Hagel, Schnee und Eis können die Leistung von PV- und Solarthermie-Anlagen erheblich einschränken. „Ein Check zum Frühjahr ist sinnvoll“, so Petra Hegen von Zukunft Altbau. „Spezialisierte Handwerker kontrollieren die Funktionsfähigkeit, reinigen bei Bedarf die Module und Kollektoren und beheben Schäden an der Anlage und den Anschlüssen.“ Die Prüfung lohne sich, auch finanziell: Über drei Viertel des Solarertrages falle im Halbjahr zwischen April und September an. weiterlesen…

Branchenbündnis legt Grünstrom-Direktvermarktungsmodell vor

Gabriel soll Weg für versprochene ökologische Stromvermarktung frei machen

Ein Bündnis mehrerer Energieversorger und Verbände fordert die Bundesregie­rung auf, ein alternatives Direktvermarktungsmodell für Ökostrom endlich zu ermöglichen. „Minister Gabriel hat ein Dreivierteljahr nach der jüngsten EEG-Reform noch immer nicht die dort vorgesehene Verordnung für ein Marktmodell erlassen, das es Verbrauchern ermöglicht, direkt Ökostrom aus kon­kreten Anlagen zu beziehen“, erklärten die Unternehmen Clean Energy Sourcing, EWS Schönau, Greenpeace Energy, MVV Energie AG und Naturstrom AG im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz in Berlin. weiterlesen…

Neue Geschäftsidee von E.ON

White Label für PV-Anlagen –  E.ON bietet Stadtwerken eigene Marke für Privat- und Gewerbekunden an

Die E.On AG will ihr Solarangebot ausbauen und bietet Stadtwerken jetzt an, E.ON-PV-Anlagen als so genannte White Label-Produkte unter der eigenen Marke zu verkaufen. E.On übernimmt einer Pressemitteilung zufolge „die Beschaffung sämtlicher Module und Komponenten, die Steuerung und Qualifizierung der regionalen Handwerkspartner sowie sämtliche Back-up-Prozesse“. weiterlesen…

Kommunale Wärmewende dank Holzenergie

Agentur für Erneuerbare Energien zeichnet Cölbe als Energie-Kommune aus

Wie die Agentur für Erneuerbare Energien berichtet, haben die Bürger der hessischen Gemeinde Cölbe die Energiewende in ihrer Kommune selbst in die Hand genommen. Auf der auf Basis von Holzenergie, die in ein Nahwärmenetz eingespeist wird, spart die Energie-Kommune Cölbe jährlich 600.000 Literl Heizöl und 150.000 KWh Nachtspeicherstrom. weiterlesen…

Wärmewende mit Erneuerbaren Energien

Novelle des Marktanreizprogramms steigert Förderung von Solarthermie, Biomasse und Wärmepumpen

„Fürs Heizen wird hierzulande viel Energie verbraucht. Zu viel Energie. Mehr als zwei Drittel der Heizungsanlagen in der Bundesrepublik arbeiten ineffizient; rund zehn Millionen der Kessel sind älter als 15 Jahre“ – so beginnt eine Pressemitteilung aus dem BMWi. Und weiter: „Um die Energiewende auch im Wärmebereich voranzubringen, muss sich das ändern. Dabei lohnt sich die Investition in eine Neuanlage allemal: Der kürzlich veröffentlichte Gebäudereport der Deutschen Energie-Agentur (dena)*) zeigt, dass deutsche Privathaushalte 2013 rd. 53,7 Milliarden Euro für Wärmeenergie ausgegeben haben – das sind inflationsbereinigt immer noch rund 10 Milliarden Euro mehr als 2003. Nur durch einen Austausch der veralteten Anlagen wird dieser Anstieg gebrmst; zumal die Effizienzsprünge bei den neuen Technologien enorm sind.“ weiterlesen…

Ab April doppelt so viel Zuschüsse für Solarwärme

Bundesregierung erhöht Zuwendungen für Solarthermie

Staatliche Zuschüsse verdoppeln sich je nach Bedingungen ab April. Die Solarbranche erwartet eine Modernisierungswelle bei Heizungen. Die Energiewende ist jetzt auch im Wärmesektor angekommen – so eine Pressemitteilung des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). weiterlesen…

Faktencheck: Obsoleszenz

Geplanter Verschleiß oder schnellerer Austausch?

Verbraucher nutzen neu erworbene Produkte heute wesentlich kürzer als früher. Erste Zwischenergebnisse einer Studie des Umweltbundesamtes (UBA) belegen eine kürzere „Erst-Nutzungsdauer“, vor allem bei Fernsehgeräten, zum Teil auch bei großen Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen, Wäschetrocknern und Kühlschränken. Bei Notebooks veränderte sich die „Erst-Nutzungsdauer“ dagegen kaum. UBA-Präsidentin Maria Krautzberger: „Beim Gebrauch von Elektro- und Elektronikgeräten ergibt sich ein sehr differenziertes Bild. Dass neue Geräte kürzer verwendet werden, hat unterschiedlichste Ursachen. Inwieweit ein geplanter Verschleiß dafür verantwortlich ist, klären wir jetzt in der zweiten Hälfte der Studie.“ weiterlesen…

Tohuwabohu wg. energetischer Sanierung

Bayerns Klima-Blockade – Flasbarth: Ganz abblasen!

Der von Bund und Ländern bereits beschlossene Milliarden-Steuerbonus für die energetische Gebäudesanierung ist gestoppt. Die Bundesregierung kriegt offenbar entgegen allen Ankündigungen das steuerliches Förderprogramm für die energie-effiziente Gebäudesanierung nicht gebacken – und das, obwohl im Immobilien-Bestand ein riesiges Einspar-Potenzial schlummert und erst knapp ein Prozent der Altbauten saniert ist. Bayern bockt und blockt. BMUB-Staatssekretär Flasbarth will es ganz abblasen. weiterlesen…

DUH: Staat muss Spritverbrauchsangaben kontrollieren

Verbrauchsangaben weichen durchschnittlich um 38 Prozent ab – Jährlich fehlen etwa 1,4 Mrd. Euro Kfz-Steuereinnahmen – In den USA wurden Mercedes-Benz und BMW zur Korrektur gezwungen

Seitdem der CO2-Ausstoß mit über die Höhe der Kfz-Steuer entscheidet, ist zu beobachten, dass Autohersteller immer unrealistischere Verbrauchswerte an die Zulassungsbehörden melden. Das belastet den Geldbeutel der Käufer, führt zu hohen Kfz-Steuerausfällen und untergräbt die Klimaschutzbemühungen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert deshalb von der Bundesregierung, die Spritverbrauchsangaben umgehend staatlich kontrollieren zu lassen. weiterlesen…

Systemstabilitätsverordnung geändert

Regelungen werden auf weitere Erneuerbare-Energien-Anlagen ausgeweitet

Das Bundeskabinett hat am 25.02.2015 die geänderte Systemstabilitätsverordnung beschlossen. Jetzt müssen rund 21.000 Anlagen technisch nachgerüstet werden. Das Ziel: Mit den geänderten Frequenzschutzeinstellungen sollen sich die Anlagen zukünftig nicht mehr alle gleichzeitig sondern nach und nach bei einer Frequenz von 49,5 Hertz vom Netz trennen. Die betreffenden Anlagenbetreiber werden schriftlich durch den VNB aufgefordert, die Nachrüstarbeiten innerhalb von zwölf Monaten auszuführen. Die Kosten für die Nachrüstung tragen die Betreibern – übersteigen sie jedoch einen festgesetzten Eigenanteil, wird ein Teil vom ÜNB über die Netzentgelte erstattet.
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