88,4 Mio. Euro vom Bund für PV

Forschungsförderung 2021

BMWK und BMBF förderten im vergangenen Jahr 487 laufende Photovoltaik-Projekte. 105 Forschungsprojekte mit rund 64,23 Millionen Euro sind neu bewilligt worden. Gegenüber dem Jahr zuvor erhöhten sich die Fördermittel für Photovoltaik-Projekte leicht, blieben jedoch unter den Ausgaben von 2019, scheibt Sandra Enkhardt am 15.06.2022 auf pv magazine. (Tabelle: Fördermittel f. PV in Mio. Euro – © Energieforschungsbericht/BMWK) weiterlesen…

Haushalte gehen sparsamer mit Energie um

Hauptmotiv sind die gestiegenen Preise

Angesichts der gestiegenen Energiepreise gehen die Deutschen bewusster mit Energie für die Wärmeversorgung um. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des BDEW zum Energiesparen (siehe auch die Grafiken untenstehend zum Download). In der Umfrage gaben mehr als drei Viertel (77 Prozent) der Befragten an, dass sie in den vergangenen Monaten ihr Verhalten geändert und versucht haben, beim Heizen oder beim Warmwasserverbrauch Energie einzusparen. Nur jeder Fünfte hat sein Verhalten nicht verändert. weiterlesen…

Drosselung der russischen Gaslieferung

Jetzt die 3 „E“ entfesseln: Einsparen – Effizienz – Erneuerbare

Der russische Energiekonzern Gazprom hat die Erdgas-Lieferungen durch die Pipeline Nord Stream 1 deutlich reduziert. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, warnen vor Preissteigerungen und rufen zum Energiesparen auf. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) begrüße diese Initiativen und forderte zudem einen „Booster für Erneuerbare Wärmetechnologien“, heißt es in einer Medienmitteilung vom 16.06.2022. weiterlesen…

Wasserspeicher – neu gedacht

Erosions-, Verdunstungs- und Flutschutz

Für die Energiewende werden bis 2040 in etwa 500 GW an neuer Photovoltaik-Leistung benötigt. Derzeit sind jedoch die Flächen dafür eher Mangelware. Unter anderem deshalb, weil es bisher nicht möglich ist, hochwertige Anbauflächen, die nicht direkt an einer Autobahn liegen, für PV-Kraftwerke zu erschließen. Während andererseits klassische Wasserspeicher in der Landwirtschaft lediglich Wasser aufbewahren und in der trockenen Jahreszeit die Knappheit ein klein wenig abmildern, kann durch eine geschickte Formgebung und Standortauswahl mit einem Wasserspeicher auch wesentlich mehr bewirkt werden. Statt wie auf dem Foto eines klassischen Depots von 3.000 m3 mit Abmessungen von 30 x 20 x 5m lohnt es sich, über das Feld verteilt drei Speicher mit 6.075 m3 mit Abmessungen von 150 x 4,5 x 3 m zu bauen. (Foto: Klassischer Wasserspeicher – © Volker Korrmann) weiterlesen…

Fast 400 MW zu wenig

Auktion Wind-Onshore deutlich unterzeichnet – BWE und BEE warnen

Wo bleiben die Projekte? fragte die Zeitschrift „Erneuerbare Energien“ am Die Bundesnetzagentur hatte die Zuschläge für die Ausschreibungsrunde im Mai bekanntgegeben.1.320 MW Leistung waren ausgeschrieben, aber lediglich 931 MW bezuschlagt worden: Die Ausschreibung für Windenergieanlagen an Land zum Gebotstermin 01.05.2022 war nach zwei überzeichneten Runden erstmals wieder unterzeichnet. Wie die die Bundesnetzagentur mitteilt, waren 116 Gebote mit einem Volumen von 947 MW eingereicht worden, zwei durften wegen Formfehlern nicht teilnehmen. weiterlesen…

Stabile Stromnetze und eingefangenes CO2

Zwei Doktorarbeiten aus Elektrotechnik und Maschinenbau erhalten Gebrüder-Eickhoff-Preis

Die beiden Doktorarbeiten, die dieses Jahr mit dem Gebrüder-Eickhoff-Preis ausgezeichnet wurden,, sehen sich dem Klimaschutz verpflichtet: Johnny Chhor hat in seiner Arbeit an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der Ruhr-Universität Bochum Netzstromrichter optimiert, die unter anderem umweltfreundlich gewonnenen Strom stabil und sicher ins Netz einspeisen helfen. Tobias Neumann hat sich an der Fakultät für Maschinenbau mit einem vieldiskutierten Thema befasst: CCS. Der Preis wurde am 10.06.2022 übergeben. weiterlesen…

Vom Stroh zum ­flüssigen Kraftstoff

An der TU Darmstadt gelingt Umwandlung ohne zusätzliche Energie

Forschende der TU Darmstadt haben einen wichtigen Erfolg zur Produktion von nachhaltigen Biotreibstoffen für den Transportsektor erzielt. Mit einer neuen Vergasertechnologie gelang es ihnen weltweit erstmalig, ohne zusätzliche externe Energie biogene Reststoffe wie Weizenstroh zu stofflich nutzbarem Synthesegas umzuwandeln. Die Wissenschaftler des Instituts für Energiesysteme und Energietechnik (EST) verwendeten dafür unter Leitung von Professor Bernd Epple im Rahmen des Horizon-2020-Forschungsprojekts CLARA (Chemical Looping Gasification for Sustainable Production of Biofuels) statt, das vom EST koordiniert wird, die modulare Pilotanlage mit einer Leistung von einem Megawatt an der Lichtwiese, um die gesamte Prozesskette von der rohen Biomasse bis zum flüssigen Kraftstoff zu demonstrieren. (Foto: CO2-Versuchshalle, Teil der Ein-Megawatt-modularen Pilotanlage des EST – © C. Heinze/TU Darmstadt) weiterlesen…

Erdwärmepumpen können Deutschland zu drei Viertel mit Wärme versorgen

Fraunhofer IEG entwickelt Roadmap für Oberflächennahe Geothermie

Die Wärmewende hinkt der Stromwende hinterher. Während Wind und Sonne in guten Jahren die Hälfte der Stromenergie nachhaltig liefern, decken regenerative Wärmequellen weniger als ein Fünftel des Wärmebedarfs. Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Bürger müssen nun die Weichen für eine Wärmeversorgung ohne Öl und Gas stellen, die nachhaltig, versorgungssicher, regional und bezahlbar ist. Erdwärmepumpen stellen eine äußerst vorteilhafte Option dar, die nationalen Klimaziele für das Jahr 2045 zu erreichen. In der „Roadmap Oberflächennahe Geothermie – Potenziale, Hemmnisse und Handlungsempfehlungen“ legen nun die Autoren der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG die notwendigen Schritte dar, um diese Option zu nutzen. (Titel: Roadmap – Oberflächennahe Geothermie – © Fraunhofer IEG) weiterlesen…

Katalysator-Technologie für mobilen Einsatz flüssiger Wasserstoffspeicher

Fraunhofer HHI und Helmholtz-Institut ERN ermöglichen mobile LOHC

Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI) und das Helmholtz-Institut Erlangen-Nürnberg (HI ERN) haben im Forschungsprojekt „Leistungsdichte Wasserstoff-Freisetzung aus LOHC-Systemen auf mobilen Plattformen“ einen effizienten und stabilen Flächen-Katalysator für die Freisetzung von Wasserstoff aus flüssigen Speichermaterialien entwickelt und am 02.06.2022 veröffentlicht. Mit diesem Katalysator legen die Forschenden den Grundstein für den mobilen Einsatz der Liquid-Organic-Hydrogen-Carrier (LOHC)-Technologie am Beispiel des Schienenverkehrs. weiterlesen…

Mit Stahl zu grüner Prozesswärme

Neue Speicherungsform

Energiespeicher bilden die Brücke zwischen regenerativer Energieerzeugung und stabiler Energieversorgung. Thermische Speicher können klimafreundliche Prozesswärme liefern und sind gleichzeitig eine sofort verfügbare Antwort auf steigende Preise für fossile Energieträger. Während technische Lösungen für Stromspeicher – ob als Batteriespeicher oder Pumpenspeicher – schon sehr bekannt sind, rücken Speicher für grüne Wärmeversorgung jetzt verstärkt in den Fokus. Die preisgekrönte Technologie des Berliner Startups Lumenion kann Prozesswärme CO2-frei bereitstellen. Dies gelingt über einen Speicher aus Stahl. (Bild: Stahlspeicher von Lumenion CAD am Bottroper Weg in Berlin – Grafik © lumenion.com) weiterlesen…