Neues Solarmodul soll Kosten einsparen

Verschattungstolerantes PV-Paneel

Solaranlagen mögen keinen Schatten. Schon ein Baum auf dem Nachbargrundstück oder ein Schornstein kann dafür sorgen, dass Teile einer PV-Anlage immer wieder im Schatten liegen und mit deutlich weniger Sonnenenergie bestrahlt werden. Dabei reagieren die Anlagen ähnlich wie ältere Weihnachtslichterketten, wenn eine einzelne Kerze versagt: Fällt ein Modul aus, weil es zu wenig Licht bekommt, funktioniert auch der Rest nicht mehr richtig. Das Projekt ASMokos am Institut für Antriebssysteme und Leistungselektronik (IAL) der Leibniz Universität Hannover will dies einer Medienmitteilung vom 16.12.2021 zufolge in Kooperation mit dem Institut für Solarenergieforschung (ISFH) in Hameln ändern. weiterlesen…

Verkehr spart mit Biokraftstoffen 13 Mio. t CO2 ein

Evaluations- und Erfahrungsbericht der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Der Klimaschutzbeitrag der in Deutschland fossilem Benzin und Diesel beigemischten Biokraftstoffe ist im Jahr 2020 erneut gestiegen. Durch den Einsatz nachhaltiger Biokraftstoffe wie Bioethanol, Biomethan und Biodiesel konnten im Verkehr rund 13,2 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent eingespart werden. Dies geht aus dem aktuellen Evaluations- und Erfahrungsbericht der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) vom 17.12.2021 hervor. Gegenüber dem Jahr 2019 entspricht dies einer Steigerung von 36 Prozent oder 3,5 Millionen Tonnen. weiterlesen…

NL-Koalition plant 500 Mio. für Atomkraft ein

5-Parteien-Regierung will notwendige Schritte für den Bau von zwei neuen AKW unternehmen

Die erst neun Monate nach der Wahl zustande gekommene niederländische Regierung will 500 Millionen Euro investieren, „um andere Energiequellen zu unterstützen“, schreibt Thomas Lehnen am 17.12.2021 auf EURACTIV über den Koalitionsvertrag, in dem die Ziele der neuen Regierung für die Legislaturperiode 2021-2025 festgelegt sind. Laut dem am 15.12.2021 veröffentlichten 50-seitigen Dokument plant die Regierung, „das Kernkraftwerk in Borssele länger offen zu halten, mit Blick auf die Sicherheit“. In der Vereinbarung wird auch erwähnt, dass „die notwendigen Schritte für den Bau von zwei neuen Kernkraftwerken unternommen werden“ und dass die Kernenergie „uns unabhängiger von Gasimporten machen wird“. Die EU-Länder sind gespalten in eine „Pro-Atomkraft-Allianz“ unter Leitung Frankreichs und eine „Anti-Atomkraft-Allianz“ unter deutscher Führung. (Foto: Atomkraftwerk Borssele – Foto © A.Nagel – Eigenes Werk, commons.wikimedia.org, CC BY-SA 4.0) weiterlesen…

PV-H2 nur 6,23 Euro pro Kilogramm?

Wasserstoff als Energieträger: Techno-ökonomische Bewertung der dezentralen Wasserstofferzeugung in Deutschland

Jüngsten Forschungsergebnissen zufolge könnte grüner Wasserstoff in Deutschland inzwischen mit Wasserstoff aus fossilen Brennstoffen konkurrieren. Ramchandra Bhandari und Ronak Rakesh Shah von der Technischen Hochschule Köln haben sechs verschiedene Szenarien für alkalische und Protonenaustauschmembran Elektrolyseure untersucht und ihr Ergebnis in Renewable Energy publiziert. Mit netzgekoppelten Photovoltaik-Anlagen betriebene alkalische Elektrolyseure werden als kostengünstigste Option identifiziert. Solarify dokumentiert den Text leicht gekürzt. weiterlesen…

Dekarbonisierung der Industrie

Was fehlt für eine erfolgreiche Umsetzung der EU-Wasserstoffstrategie?

Eine der komplexesten Aufgaben der Energiewende hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft ist die notwendige Systemintegration von Wasserstoff. Die Dekarbonisierung – besser „Defossilisierung“ – des Industriesektors ist dabei in den kommenden Jahren eine besonders große Herausforderung und wird von der richtigen Wasserstoffstrategie abhängen. Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI und des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat in einer vom Ausschuss für die Zukunft von Wissenschaft und Technologie (STOA) des Europäischen Parlaments in Auftrag gegebenen Untersuchung einige offene Punkte bei der Umsetzung der EU-Wasserstoffstrategie identifiziert und schlägt mehrere politische Optionen vor, um diese Lücken zu schließen. weiterlesen…

EWI: Koalitionsvertrag senkt Emissionen deutlich

Stromsektor fällt unter sektorales Klimaziel

Forschende am Energiewirtschaftlichen Institut (EWI) der Universität zu Köln sehen in den Plänen der Ampel-Koalition eine deutliche Senkung der CO2-Emissionen gegenüber den aktuellen Plänen aus dem Klimaschutzgesetz. Die Ziele für den Stromsektor im Koalitionsvertrag erfordern einen deutlich schnelleren Ausbau der Erneuerbaren sowie zusätzliche wasserstofffähige Gaskraftwerke. Das Emissionsziel des Energiesektors für 2030 könnte dann deutlich unterboten werden. ( Foto: Offshore Windpark Rampion, Brighton -© Zoltan Tasi on Unsplash) weiterlesen…

„Unsere Biomethan-Vision“

Potenzial bis 2030 auf mindestens 350 TWh erhöhen

Am 07.12.2021 haben 28 europäische Unternehmen und Organisationen unter Leitung des Europäischen Biogas-Verbands eine Erklärung an die EU-Kommissarin für Energie, Kadri Simson, gerichtet. Die Unterzeichner wollen belegen, dass Biomethan das kosteneffizienteste und nachhaltigste erneuerbare, derzeit verfügbare Gas ist. Die Erklärung unterstreicht die Bereitschaft der Biomethan-Produzenten und -Nutzer, die zusammen einen Jahresumsatz von rund 300 Milliarden Euro erzielen, ihren Teil dazu beizutragen, das von der Europäischen Kommission geschätzte Potenzial von nachhaltigem Biomethan bis 2030 auf mindestens 350 TWh zu erhöhen. weiterlesen…

Gebündelte Expertise für Erforschung der Sicherheit hochentwickelter Materialien

Leibniz-Forschungverbund „Advanced Materials Safety“ 2022 am Start

Hochentwickelte Materialien zeigen über ihren Lebenszyklus hinweg komplexe und sich ändernde Eigenschaften. Ein neuer Forschungsverbund der Leibniz-Gemeinschaft, unter Leitung des INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) in Saarbrücken und des Leibniz-Instituts für Polymerforschung Dresden (IPF), wird im Januar 2022 seine Arbeit aufnehmen und Auswirkungen solcher Materialien auf Umwelt und Mensch erforschen und Konzepte zur Herstellung sicherer innovativer Materialien erarbeiten. weiterlesen…

Umstieg auf E-Lkw schon heute machbar?

Bis 26 Tonnen OK

In einer neuen Machbarkeitsstudie im Projekt „ZeroEmissionDeliveries – Berlin“ hat das Fraunhofer ISI in Karlsruhe zusammen mit Partnern aus Forschung und Entwicklung, Automobilbau, Logistik, Energie- und Ladeinfrastruktur insgesamt 9.500 reale Lkw-Touren in Berlin und Umland ausgewertet. Konkret untersuchte das Projekt, ob diese Touren auch mit Batterie-Lkw realisierbar sind. Für jedes Fahrzeug wurde der Energiebedarf anhand seines Einsatzprofils simuliert. Bis 26 Tonnen ging das. weiterlesen…

Windgenerator und Elektrolyseur in einem

Offshore-H2-Produktion

Die französischen Unternehmen Doris Group (ein in Offshore-Öl- und Gasförderung aktives Ingenieurbüro) und Lhyfe (eine noch junge Grün-Wasserstoff-Technologiefirma) haben eine Absichtserklärung zum Aufbau der ersten schwimmenden Windturbine mit einem integrierten Wasserstoff-Elektrolyseur unterzeichnet. (Foto: Offshore-Windgenerator vor Agucadoura, Portugal – Foto © Untrakdrover – eig.Werk, commons.wikimedia.org, CC BY-SA 3.0) weiterlesen…