Erstes klimaneutrales Containerterminal Europas

Mit Sektorenkopplung und erneuerbaren Energien im Duisburger Binnenhafen

Die Frage, wie Binnenhäfen bei der energetischen Transformation unterstützt werden können , stand im Zentrum des Projektes „enerPort I“. Entstanden ist daraus eine Methode, die verschiedene Energieanlagen und Power-to-X-Technologien kombiniert, bewertet und optimiert. Im Folgeprojekt geht es um die Umsetzung: Bei der Gestaltung eines neuen Containerterminals im Duisburger Hafen werden Technologien ausgewählt und passende Modelle entwickelt. Auf der ehemaligen Kohleinsel wird ein nachhaltiges Energiesystem installiert, das erneuerbare Energien, Energiespeicher und Verbraucher koppelt sowie benachbarte Quartiere versorgen kann – beschreibt eine Medienmitteilung des Fraunhofer UMSICHT vom 16.12.2021. (Foto: Visualisierung des geplanten Terminals – Foto © duisport) weiterlesen…

EU-Gas-Paket ist „Weihnachtsgeschenk für fossile Gasindustrie“

…statt Fahrplan für mehr Klimaschutz – EU-Mindesteffizienzstandards für Gebäude besser

Die EU-Kommission in Brüssel scheitere offenbar mit ihrem Plan, den Green Deal mit neuen Regelungen zur Gaswirtschaft umzusetzen: Statt die Gasinfrastruktur an die Klimaziele anzupassen, werde fossiles Gas weiter unterstützt – ein Erdgasausstieg bleibe Fehlanzeige, so die Deutsche Umwelthilfe (DUH) . Der BUND lobt dagegen die ebenfalls am 15.12.2021 veröffentlichten energetischen Mindesteffizienzstandards für Gebäude der EU, die Tempo in die Bewältigung von Klimakrise und Energiearmut bringen sollen. weiterlesen…

EU will Führungsrolle bei Senkung von Methanemissionen

Reihe konkreter Legislativ-Maßnahmen vorgeschlagen

Die EU ist entschlossen, bei weltweiten Maßnahmen gegen Methanemissionen eine Führungsrolle zu übernehmen. Sie hat kürzlich zusammen mit den Vereinigten Staaten die globale Verpflichtung zur Reduzierung der Methanemissionen („Global Methane Pledge“) ins Leben gerufen und unterstützt die Internationale Beobachtungsstelle für Methanemissionen und die freiwillige „Methanpartnerschaft für den Öl- und Gassektor“. Die Kommission schlägt nun eine Reihe konkreter Legislativmaßnahmen zur Verringerung der Methanemissionen im Energiesektor in Europa und in unserer globalen Lieferkette vor. Ein EU-Factsheet. weiterlesen…

BEE: Erneuerbare übernehmen Systemverantwortung

Untersuchung zu neuem EE-Strommarktdesign

„Ökostrom soll Wasserstoff verdrängen“, titelte der Berliner Tagesspiegel-Background „Energie und Klima“: Erneuerbare Energien bringen sich als Alternative zu neuen Gaskraftwerken und Wasserstoff in Stellung. Sie könnten die Stromversorgung genauso gut sichern, meint der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. BEE. Eine am 14.12.2021 präsentierte Untersuchung mit Vorschlägen für ein künftiges Strommarktdesign auf der Basis Erneuerbarer Energien beschreibt das Konzept. weiterlesen…

Wasserstoff effizienter nutzen

Tankstelle der Zukunft

Der Preis für Benzin und Diesel steigt, das ist gut für die Umwelt, denn diese Kraftstoffe sind es nicht. Eine zukünftige Alternative sind wasserstoffbetriebene Fahrzeuge – doch das Gas und der Tankstellenbetrieb sind noch teuer. Um den Aufbau und den Betrieb der Wasserstoff-Tankstellen effizienter und kostengünstiger zu gestalten, entwickeln Medienmitteilungen des Lehrstuhls Energietechnik der Universität Duisburg-Essen (UDE) und des Zentrums für Brennstoffzellen-Technik (ZBT) vom 13.12.2021 zufolge Simulationsmodelle der Tankstellenkomponenten, um Designs zu analysieren und zu bewerten. weiterlesen…

Mobilitätswende dank Wissing?

Wird Deutschlands neuer Verkehrsminister die Kritiker überraschen?

Diese Frage stellte der Berliner Branchendienst Clean Energy Wire (CLEW) am 03.12.2021. Und Volker Wissing nährt – nach einem etwas holprigen Start – inzwischen die in der Titelfrage enthaltene Hoffnung: Im ZDF-Morgenmagazin sagte der neue Verkehrsminister am 14.12.2021, um Klimaneutralität zu erreichen, müsse der Verkehrssektor „einen Riesenbeitrag“ leisten (bis 2030 15 Millionen E-Autos und 1 Mio. Ladesäulen). „Es ist völlig klar, dass wir mit fossilen Verbrennungsmotoren unsere Klimaziele nicht erreichen können, und deswegen brauchen wir alternative, klimaneutrale Mobilität“. Und er verlangte mehr Tempo beim Ausbau der E-Ladeinfrastruktur, flächendeckend müsse ein Angebot an Schnellladesäulen geschaffen werden. weiterlesen…

Klimaschutz für deutsche Industrie immer wichtigeres Thema

Aus unterschiedlichen Motivationen setzen immer mehr Unternehmen in Produktion und Logistik auf CO2-Neutralität

Industrieunternehmen geraten zunehmend ins Spannungsfeld zwischen Umweltschutz und sozialer Verantwortung einerseits und ökonomischem Erfolg andererseits. Dabei spielt der Klimaschutz eine immer wichtigere Rolle. Im bisherigen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie werden von der neuen Bundesregierung nun Wirtschaft und Klima zusammengeführt. Das trägt für Prof. Karsten Kieckhäfer von der FernUniversität in Hagen der Tatsache Rechnung, „dass Klimaschutz heute ein wichtiger Faktor in der Wirtschaft ist“. weiterlesen…

Wasserstoff-Studie für maritime Branche vorgestellt

Deutsches Maritimes Zentrum präsentiert Überblick über aktuellen Stand von Wasserstofftechnologien

Das Deutsche Maritime Zentrum hat Anfang November die Untersuchung „Die Rolle der maritimen Wirtschaft bei der Etablierung einer deutschen Wasserstoffwirtschaft“ präsentiert. In der vom Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) erarbeiteten Studie wird der Bedarf an Wasserstoff und Power-to-X-(PtX)-Energieträgern der maritimen Branche in Deutschland bis 2050 taxiert – von der Produktion über die Lagerung und den Transport bis zum Verbraucher. Sie bietet einen breiten Überblick über den aktuellen Stand verschiedener Wasserstofftechnologien und betrachtet dabei alle maritimen Teilbranchen. weiterlesen…

Zunahme von Ultra Large Container Vessels

Implikationen für Umwelt und Natur

Innerhalb der letzten 25 Jahre folgte die Entwicklung der weltweiten Containerflotte einem eindeutigen Trend hin zu immer größeren Schiffen. Besonders auffällig in diesem Zusammenhang ist das zunehmende Aufkommen der derzeit größten Containerschiffe, der so genannten Ultra Large Container Vessels (ULCVs), welche die neuen Schleusen des Panamakanals nicht mehr passieren können. Jüngste Ereignisse wie die sechstägige Blockade des Suezkanals durch die „Ever Given“, verdeutlichen die Umwelt- und Sicherheitsrisiken, die mit dem Einsatz dieser Fahrzeuge einhergehen. Allein der planmäßige und reibungslose Betrieb bringt eine ganze Reihe von Herausforderungen, Auswirkungen und Kosten zulasten der externen Beteiligten mit sich. Ein Text zum Thema auf der Internetseite des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik. (Foto: Container-Frachter im Hamburger Hafen – Foto © Julius Silver, pixabay) weiterlesen…

Bis 2045 CO2-neutraler Gebäudebestand

Höhere Anforderungen und bessere Förderung

Ein neuer Zukunftsimpuls des Wuppertal Instituts zeigt, welche Weichen die Politik stellen muss, um den Gebäudebestand bis 2045 klimaneutral zu machen. Im Fokus stehen höhere Effizienzanforderungen für Bestands- und Neubauten, ein schnellerer Ausstieg aus Gas- und Ölheizungen, höhere Anreize und bessere Unterstützung für Gebäudebesitzerinnen und -besitzer sowie warmmietenneutrale Sanierungen, um Mieterinnen und Mieter vor Überlastungen zu schützen.
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