Zwischen wissenschaftlicher Freiheit und Verantwortung


Wissenschaftliche Verantwortung

Seit längerem gibt es in Deutschland eine Diskussion zum Spannungsfeld zwischen wissenschaftlicher Freiheit und Verantwortung. In nahezu allen Wissenschaftsgebieten bestehe die Gefahr, dass nützliche Forschungsergebnisse auch zu schädlichen Zwecken missbraucht werden können – so der parlamentseigene Pressedienst „heute im bundestag„. Darin waren sich alle Experten einig, die am 04.11.2015 beim öffentlichen Fachgespräch zum Thema „Wissenschaftliche Verantwortung“ auf Einladung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung im Berliner Paul-Löbe-Haus diskutierten. weiterlesen…

Regierung weiß seit einem Jahr von Auto-Betrugskartell


Geheimverhandlungen der Politik „mit kriminellem Dieselkartell“ – DUH fordert Konsequenzen für „Nationales Forum Diesel“

Nach Informationen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gehen aktuell die Geheimverhandlungen von Bundes- und Landespolitikern ausgerechnet mit den Firmen des „kriminellen Diesel-Kartells“ weiter. Unterdessen geht der „größte Industrieskandal der Nachkriegsgeschichte weiter: Neun Millionen betrogene Käufer von Euro 5+6 Diesel-Pkw sollen mit einem Fake-Software-Update getäuscht werden“ – so die DUH. weiterlesen…

Solar-Brille erzeugt Sonnenstrom

„Smarte“ Sonnenbrille als Beispiel für künftige mobile Anwendungsfelder der Photovoltaik

Forscher am KIT entwickeln Sonnenbrille mit Gläsern aus halbtransparenten, organischen Solarzellen, die einen integrierten Mikroprozessor mit Energie versorgen. Organische Solarzellen sind flexibel, transparent und leicht – und sie lassen sich in beliebigen Formen und Farben herstellen. Dadurch bieten sie eine Fülle von Einsatzmöglichkeiten, die sich mit herkömmlichen Silizium-Solarzellen nicht verwirklichen lassen. Forscher am KIT stellten in der Fachzeitschrift Energy Technology eine Sonnenbrille mit farbigen, halbtransparenten Solarzellen in den Glasflächen vor, die einen Mikroprozessor und zwei Displays mit Strom versorgen. weiterlesen…

Flüge aus und in die EU bis 2021 CO2-Abgaben frei

CO2-Emissionen aus Interkontinentalflügen werden im Jahr 2050 wahrscheinlich sieben- bis zehnmal so hoch sein wie 1990

Flüge aus der EU und in die EU bleiben bis 2021 von CO2-Abgaben befreit. Solange hat die Internationale Luftfahrtorganisation ICAO Zeit, eine gleichwertige, internationale Lösung zu finden, wie Zoran Radosavljevic am 12.07.2017 in EURACTIV schrieb. weiterlesen…

Deutsche für E-Bikes statt Autos in Städten

Die meisten Befragten sehen positive Effekte für Gesundheit und Umwelt – vor allem Jüngere interessieren sich für Kauf

Die Mehrheit der Deutschen sieht in E-Bikes eine praktische, gesundheitsfördernde und umweltfreundliche Alternative zum Auto. Knapp drei Viertel der Bundesbürger (73 Prozent) sind der Meinung, dass Elektrofahrräder für körperlich weniger fitte Menschen ein guter Einstieg sind, um sich mehr zu bewegen. weiterlesen…

Änderungen zum Energie- und Stromsteuergesetz


Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO) neu gefasst – Erdgas- und Flüssiggas weiterhin steuerbegünstigt

Energiesteuer- und Stromsteuergesetz sehen zurzeit vielfältige Änderungen vor. So sollen die Steuerbegünstigungen für komprimiertes Erdgas (CNG), verflüssigtes Erdgas (LNG) bzw. Flüssiggas (LPG) zwar über 2018 hinaus fortbestehen, jedoch in modifizierter Form, meldete das Portal GutCert am 19.07.2017. weiterlesen…

Energiewende 2.0 – Aus der Nische zum Mainstream

Buch von Gerd Rosenkranz

Die Energiewende in Deutschland ist bislang eine Erfolgsgeschichte. Die hierzulande erzeugte Strommenge aus Erneuerbaren Energien entspricht beispielsweise dem gesamten Strombedarf Schwedens. Damit ist die Markteinführung gelungen. Doch nun steht die zweite Etappe der Marktdurchdringung bevor, in der die Erneuerbaren zu den tragenden Säulen des neuen Energiesystems werden. Es entstehen neue Herausforderungen: Die Kosten müssen begrenzt werden, ohne die Dynamik der Transformation auszubremsen; die deutsche Energiewende wird sich nach Europa öffnen, um Nachahmungseffekte ermöglichen zu können und die Fluktuation von Sonne und Wind leichter auszugleichen; der Emissionshandel muss refomiert werden, damit klimafreundliche Energiequellen Vorrang bekommen. Die derzeit betriebene Überarbeitung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ist erst der Anfang und ein wichtiger Richtungsanzeiger. Worauf dabei geachtet werden muss, zeigt der Energieexperte Gerd Rosenkranz in seinem Buch: Energiewende 2.0 – Aus der Nische zum Mainstream. weiterlesen…

Ausbauzahlen Wind-Offshore im ersten Halbjahr 2017

Windenergie auf See in Deutschland: Zwei neue Offshore-Windparks am Netz – Höheres Ausbauvolumen gefordert

Im ersten Halbjahr 2017 speisten nach Angaben des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) vom 20.07.2017 in Deutschland 108 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 626 MW erstmals Strom in Netz ein. Damit waren zum 30.06.2017 insgesamt 1.055 Anlagen mit einer Leistung von 4.749 MW am Netz. Der BWE, die Arbeitsgemeinschaft Offshore-Windenergie (AGOW), die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE, VDMA Power Systems und WAB e.V. bewerten den Zubau des zurückliegenden Halbjahres positiv. Für das Gesamtjahr 2017 rechne die Branche mit rund 900 MW Zubau. Die Offshore-Windenergie habe im ersten Halbjahr 2017 bereits 8.480 GWh Strom produziert – rund 70% der gesamten Vorjahresleistung. weiterlesen…

Schulz soll Klimaschutz auf Agenda nehmen

Verbändebrief an Kanzlerkandidat – SPD muss aktiv Klimapolitik treiben

In einem offenen Brief an SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz fordern BUND, Deutscher Naturschutzring (DNR), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Germanwatch, Klima-Allianz Deutschland, NABU und WWF Deutschland ein klares Bekenntnis der SPD zu den deutschen Klimazielen. Hintergrund ist die Ankündigung von Brandenburgs Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (ebenfalls SPD), das Brandenburger Klimaziel für 2030 aufzugeben. weiterlesen…

Atom-Aus in Frankreich?


Energiewende auf Französisch

„Bisher galt Frankreich als Musterland der Atomenergie. Aber die 58 Kernkraftwerke weiter zu betreiben, würde mehr als 100 Milliarden Euro kosten. Der von Macron geplante Ausstieg wäre deutlich billiger“, schrieb Gesche Wüpper am 22.07.2017 in der Welt unter der Titelfrage „Kann sich Frankreich seine Atomkraftwerke nicht mehr leisten?“ weiterlesen…