Stromausbeute fast doppelt so hoch

ISE: „Matrix“-Schindelmodule effizienter bei Verschattung

Wissenschaftler des Freiburger Fraunhofer ISE haben laut pv magazine die Leistung ihres neu eingeführten „Matrix“-Ansatzes zur Verschaltung von geschindelten Solarzellen untersucht – mit positivem Ergebnis: Dank optimierter Stromflüsse fällt die Energieausbeute des „Matrix“-Ansatzes unter zufälliger Verschattung fast doppelt so hoch aus wie bei Standardverschaltung von Schindelzellen. Das haben sie in Progress in Photovoltaics veröffentlicht (open access). weiterlesen…

Pkw-Bestand entscheidet über Einhaltung der Klimagrenze

FVV mit sechs Thesen zur Klimaneutralität des europäischen Verkehrssektors – dringend E-Fuels einführen

Strom, Wasserstoff oder synthetische Kraftstoffe: Welche Energieträger im Straßenverkehr der Zukunft eingesetzt werden sollen, ist eine viel diskutierte Frage. Eine am 11.11.2021 veröffentlichte Untersuchung der Forschungsvereinigung Verbrennungskraft­maschinen e.V. (FVV) zeigt nun: Wie schnell der Verkehr in Europa klimaneutral wird, hängt nicht entscheidend vom Antrieb ab, sondern davon, wie rasch klimaneutrale Energieträger für nachhaltige Mobilität zur Verfügung stehen. (Bild: Synthetische Kraftstoffe: Zapfhähne für OME H2 und Solarstrom – © PPP Schlögl, MPI CEC) weiterlesen…

Breakthrough: „Nach Glasgow ist es Zeit für einen Realitätscheck des Klimas.“

Nationales Zentrum für die Wiederherstellung des Klimas zu COP26

Das Breakthrough National Centre for Climate Restoration übt in seinem Klima-Realitäts-Check, Ausgabe 2021, scharfe Kritik an den Beschlüssen der COP26 von Glasgow. Breakthrough, eine 2014 gegründete unabhängige Denkfabrik mit Sitz in Melbourne, Australien, beschreibt auf seiner Website seinen Auftrag als die Entwicklung und Förderung von Strategien, Innovationen und Analysen, die erforderlich sind, um das Klima wieder in einen sicheren Zustand zu versetzen. Die in Glasgow gemachten Zusagen würden den 1,5° C-Anstieg nicht aufrechterhalten oder gar den 2° C-Anstieg verhindern. Das Maß an Klimaschutzmaßnahmen, das erforderlich sei, um den Temperaturanstieg auf 1,5° C zu begrenzen, geschweige denn ein sicheres Klimaziel zu erreichen, übersteige bei weitem die bei der COP26 gemachten Zusagen, weil sie noch für viele weitere Jahrzehnte eine Rolle von Kohle, Öl und Gas vorsähen. weiterlesen…

5 Millionen Module pro Jahr zu recyceln

Auch bisher verlorenen Rohstoffe zurückgewinnen

Mit dem Ausbau der Photovoltaik (PV) steigt innerhalb der nächsten Jahre auch das Aufkommen an zu recycelnden Solarmodulen. Mit ihrer innovativen Recyclingtechnologie schließt die SOLAR MATERIALS GmbH den Rohstoffkreislauf der PV-Energie. Dazu investiert bmp Ventures AG investiert mit dem IBG Risikokapitalfonds III GmbH & Co. K in das Clean-Tech Startup SOLAR MATERIALS – so eine Medienmitteilung am 10.11.2021. weiterlesen…

EU-Projekt für vollständiges PV-Recycling

Kreislauf von Solarmodulen

Ein europäisches Konsortium hat einen Plan für eine emissionsarme Pilotanlage zur Rückgewinnung von kritischen und wertvollen Metallen wie Silizium, Indium, Gallium und Silber aus Solarmodulen entwickelt, schrieb Emiliano Bellini am 17.11.2021 auf pv magazine. Die Anlage soll dazu dienen, neue Materialien und neue Produkte in den Produktionskreislauf zurückzuführen. Das soll das EU-Projekt PHOTORAMA (PHOtovoltaic waste management – advanced Technologies for recOvery & recycling of secondary RAw MAterials from end of life modules), das im Rahmen des Programms Horizon2020 mit 8,4 Mio. EUR finanziert wird und an dem 13 Forschungsinstitute und Unternehmen beteiligt sind. weiterlesen…

Bald Akkus aus Münster

Karliceks „Leuchtturmprojekt“<

Laut tagesschau.de weihte Noch-Forschungsministerin Anja Karliczek (CDU) am 19.11.2021 im westfälischen Münster ein Forschungszentrum für Batteriefertigung ein – ihr Prestigeprojekt. Es war an diesem Standort lange Zeit umstritten*). Die Ministerin erwartet, dass das Forschungszentrum für „technologische Souveränität in einem wesentlichen Technologiefeld sorgen“ werde. Denn an vielen Orten werde intensiv an leistungsfähigen Batterien gearbeitet. Daher gehe es in Münster darum, dass die deutsche Industrie mit der Konkurrenz mithalte und nicht hinterherlaufen müsse. weiterlesen…

Lithium-Batterien leben länger

Natürliche „Anti-Aging“-Chemie verhindert Degradation

Bei Hochspannungs-Lithiumbatterien mit Kathoden aus geschichteten Übergangsmetalloxiden führt der chemische Abbau der Batterieelektrolyte zu raschem Kapazitätsabfall, was die praktische Anwendung dieser potenziellen nächsten Batterien-Generation vor erhebliche Herausforderungen stellt. Dieser Kapazitätsabbau durch hochreaktive Sauerstoffspezies und freie Radikale hat die Entwicklung einer neuen Generation von Lithiumbatterien lange behindert. Eine davon inspirierte neue Technik, wie lebende Organismen mit einem ähnlichen Problem umgehen, scheint dieses Problem nun auch für Batterien zu lösen. Forscher des Qingdao Institute of Bioenergy and Bioprocess Technology (QIBEBT) der Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) haben das am 13.10.2021 im Journal of the American Chemical Society und am 15.11. auf der QIBEBT-Webseite veröffentlicht. weiterlesen…

Gas geben bei der Energiewende senkt Klimarisiken

Empa beschreibt „besten Weg“

Die Weltklimakonferenz in Glasgow hat keine Antwort auf die Frage gefunden, ob die Erderwärmung noch auf 1,5°C begrenzt werden kann. In einer Modellrechnung zeigen Harald Desing und Rolf Widmer, Forscher der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), auf, wie die Energiewende mit den geringstmöglichen kumulierten Emissionen gelingen könnte: Statt die Emissionen langsam zurückzufahren, sollten wir den Umbau auf Solarenergie rasch vorantreiben und dafür die fossilen Kraftwerke ein letztes Mal voll auslasten, schreibt Rainer Klose auf der Empa-Webseite. weiterlesen…

The Conversation: Stimmen zu COP26

Experten reagieren auf den UN-Klimagipfel

Das Open-Access-Magazin The Conversation hat Experten aus der ganzen Welt nach ihren Reaktionen auf die Ergebnisse des diesjährigen UN-Klimagipfels COP26 gefragt, einschließlich des Klimapakts von Glasgow, auf den sich die 197 teilnehmenden Länder geeinigt haben. Hier ist, was sie über die getroffenen Vereinbarungen zu sagen hatten. (Foto: COP26-Plenum Schlusssitzung – © UNFCCC-Team_Kiara Worth, unfccc.int, CC BY-NC-SA 2.0) weiterlesen…

Karbonat statt Kohlendioxid

LMU mit neuem Verfahren für kohlenstofffreie Brennstoffe

Nanowissenschaftler der Münchner Ludwigs-Maximilians-Universität (LMU) haben eine Technik entwickelt, kohlenstoffhaltige in kohlenstofffreie Brennstoffe umzuwandeln, ohne CO2 frei werden zu lassen, und am 12.11.2021 open access in Angewandte Chemie veröffentlicht: Die Natur kenne mehrere Wege, wie das CO2-Molekül gebunden werden könne. Der bekannteste sei die Photosynthese. Dabei werde Sonnenlicht benutzt, um CO2 in Biomasse umzuwandeln. Forschungsgruppen weltweit bemühten sich, diesen Prozess nachzuahmen und eine sogenannte künstliche Photosynthese zu realisieren. Ziel sei hierbei, CO2 mit Hilfe von Licht effizient in synthetische Brennstoffe zu transformieren. weiterlesen…