Natrium-Ionen-Batterien rücken näher

Post-Lithium: Neue Hochleistungskathode

Lithium-Ionen-Batterien sind derzeit das Maß der Dinge, doch die Forschung sucht bereits nach Alternativen. Aus den USA werden nun Fortschritte bei der Entwicklung von Hochleistungskathoden aus organischen Polymeren gemacht, die als preiswerte und umweltfreundliche Alternativen die Post-Lithium-Ära einläuten sollen. Ein US-chinesisches Forscherteam hat eine Hochleistungskathode aus organischen Polymeren entwickelt, die sich nicht auflöst, berichtet Sandra Enkhardt auf pv magazine. Dabei setzen die Wissenschaftler auf Natrium-Ionen, die eine bessere kurz- und langfristige Kapazität als andere Kathoden aus polymeren oder anorganischen Materialien aufweisen. weiterlesen…

Deutschland will mit H2 an die Spitze

Wasserstoff soll „Schlüsselrohstoff“ werden

Die Bundesregierung will in den kommenden Jahren Wasserstoff entscheidend fördern. Noch vor Jahresende will sie eine „Wasserstoff-Strategie“ vorlegen – so zahlreiche Medien. Deutschland müsse in diesem Bereich „Nummer eins in der Welt“ werden, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier bei einer „Konferenz zur nationalen Wasserstoffstrategie“ in Berlin. Wasserstoff könne ohne CO2-Emissionen hergestellt werden, er sei der „Schlüsselrohstoff einer langfristig erfolgreichen Energiewende“.
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Es geht nicht darum, das Auto abzuschaffen

Mobilitätsatlas: Lebenswerte Städte, gut vernetzte Regionen

Mobilität für alle Menschen zu ermöglichen, ohne die Umwelt zu zerstören, das ist in Zeiten der Klimakrise eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Damit die Verkehrswende gelingt, braucht es überzeugende Konzepte, politischen Willen und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Der Mobilitätsatlas befasst sich mit den zentralen Handlungsfeldern für die Verkehrswende wie alternative Antriebe, Stärkung des ÖPNV und Vernetzung von Verkehrsträgern. Der Mobilitätsatlas ist eine gemeinsame Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung und des ökologischen Verkehrsclub VCD. Er wurde 05.11.2019 in Berlin präsentiert. weiterlesen…

11.000 Forscher warnen vor Klimakatastrophe

„Noch nie dagewesenes Leid“ droht

Während die US-Regierung in einem Schreiben an die UN offiziell ihre Kündigung für das Klimaabkommen von Paris eingereicht hat (Außenminister Mike Pompeo erklärte in einer Stellungnahme, der Pakt sei eine „unfaire Belastung“ für die US-Wirtschaft), warnen – knapp vier Wochen vor dem UN-Klimagipfel – 11.000 Wissenschaftler aus 153 Ländern (darunter 871 deutsche Forscher) in einem gemeinsamen Appell in der Fachzeitschrift BioScience vor einer rapiden Zunahme der Erderwärmung und einem „Weiter So“ im Kampf gegen den Klimawandel. „Noch nie dagewesenes Leid“ stehe uns bevor, wenn nicht entschlossen und rasch gehandelt werde. weiterlesen…

Treibhausgasneutral und ressourceneffizient bis 2050

RESCUE-Studie untersucht sechs Szenarien für eine gleichzeitige Klima- und Rohstoffwende in Deutschland

Das Umweltbundesamt (UBA) hat in seiner neuen RESCUE-Studie untersucht, wie Deutschland bis 2050 Treibhausgasneutralität erreicht und gleichzeitig 70 Prozent weniger Rohstoffe und Ressourcen nutzen kann. Die RESCUE-Studie zeichnet dazu in sechs Szenarien mögliche, im Detail aber noch auszugestaltende Pfade auf. Die Szenarien sollen der Bundesregierung helfen, das vereinbarte Ziel der Treibhausgasneutralität bis 2050 mit Leben zu füllen. weiterlesen…

Unser Vermächtnis an die Menschheit

Emissionen aus nur 15 Jahren können 20cm Meeresspiegelanstieg erzeugen

Allein die bislang vorliegenden Klimaschutzpläne der Länder bis 2030 könnten den Meeresspiegel bis 2300 um 20 Zentimeter ansteigen lassen, wenn die Regierungen Ihre Selbstverpflichtungen nicht noch einmal deutlich nachbessern. Das zeigt eine neue Studie, die jetzt in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht wurde. Die Arbeit von Forschern der Climate Analytics in Berlin und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt erstmals die konkreten Auswirkungen der bislang vereinbarten Vorhaben der einzelnen Länder zur Emissionsreduktion im Rahmen des Pariser Klimaabkommens mit Blick auf den längerfristigen Meeresspiegelanstieg. weiterlesen…

Kaufprämien, Ladeinfrastruktur und Auswirkungen auf die Arbeitswelt

Merkels Podcast zum E-Mobilitäts-Gipfel

Die Bundesregierung will gemeinsam mit der Autoindustrie den Wandel in der Mobilität vorantreiben. Sie berät über die Zukunft des Verkehrs in der „Nationalen Plattform Mobilität“, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem wöchentlichen Video-Podcast sagte. Außerdem hat es dazu einer Medienmitteilung aus dem Kanzleramt zufolge am 04.11.2019 zum zweiten Mal im Rahmen der Konzertierten Aktion Mobilität den strategischen Dialog mit der Automobilindustrie gegeben. Solarify dokumentiert den Blog und die Ergebnisse des Autogipfels. weiterlesen…

Von der Wirtschaft dringend gesucht: Mehr Erneuerbare Energien

Blogbeitrag von Karl-Heinz Remmers

„Während in Politik und Öffentlichkeit noch immer so einige meinen, sie täten mit mehr Erneuerbaren nur Greta einen Gefallen, werden die Rufe der Wirtschaft nach einem wesentlich schnelleren Ausbau der regenerativen Energien immer lauter. Wer sind die Akteure und was steht“ dahinter?“ fragt Karl-Heinz Remmers in seinem jüngsten Blog auf solarpraxis vom 03.11.2019. (Foto: Karl-Heinz Remmers – © Solarify) weiterlesen…

Was wird aus der Arbeit, wenn die Wirtschaft nicht mehr wächst?

Buchtipp: „Tätigsein in der Postwachstumsgesellschaft“

Der hohe Ressourcenverbrauch und die Emissionen unseres Wirtschaftens sprengen die planetaren Grenzen. Trotzdem halten viele in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft am Ziel fest, die Wirtschaftsleistung weiter zu steigern. Ein wesentlicher Grund dafür ist, dass Wirtschaftswachstum ausreichend Arbeitsplätze schaffen soll. Was aber wird aus der Arbeit, wenn die Wirtschaft nicht mehr wächst – oder nicht mehr wachsen soll? Das ist das Thema eines Buches, dessen Herausgeberinnen Irmi Seidl und Angelika Zahrnt die Antwort haben: aus der Erwerbsarbeit muss ein Tätigsein werden. weiterlesen…

Pkw-Spritverbrauch gesunken, Fahrleistung gestiegen

CO2-Emissionen kaum verändert

Der durchschnittliche Kraftstoffverbrauch von Diesel- und Benzin-Pkw ist in den vergangenen Jahren gesunken – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag (hib/HAU). Das geht aus der Antwort der Bundesregierung (19/13944) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/13299) hervor. Die Regierung beruft sich dabei auf Zahlen des Umwelt- und des Kraftfahrt-Bundesamtes. Danach wurden 2010 durchschnittlich 6,86 Liter Diesel auf 100 Kilometer verbraucht – 2019 waren es 5,6 Liter. Der durchschnittliche Benzinverbrauch sank von 8,09 Litern (20109 auf 6,5 Liter (2019). Der durchschnittliche CO2-Ausstoß sank der Vorlage zufolge von 184 im Jahr 2010 auf 149 g/km in 2019. weiterlesen…