US-Militärs sehen Klimawandel als Bedrohung

Gefährdung der nationalen Sicherheit

US-Präsident Donald Trump bestreitet den menschengemachten Klimawandel. Das Pentagon hingegen vertraut schon lange den Nasa-Wissenschaftlern und sieht konkrete Gefahren für die Einsatzbereitschaft des Militärs. Marcus Pindur, seit 01.01.2019 neuer Dlf-Korrespondent für Sicherheitspolitik, berichtete am 19.03.2019 im Deutschlandfunk. weiterlesen…

Zweiter Schall – „unmögliches“ Szenario

Wissenschaftler beobachten, wie sich Hitze mit Schallgeschwindigkeit bewegt

Der sogenannte „zweite Schall“, ein seltenes Phänomen, das nur bei einer Handvoll Materialien unter niedrigen Temperaturen auftritt, wurde in „warmem“ Graphit entdeckt – ein Effekt, der die zukünftige Mikroelektronik unterstützen könnte. Shannon Hall beschrieb am 22.03.2019 auf Scientific American das ursprünglich von Jennifer Chu auf der Webseite des Massachusetts Institute of Technology (MIT) am 14.03.2019 publizierte Phänomen. (Jeweils gekürzte Übersetzungen von Solarify). weiterlesen…

Bundesrat will Umweltschäden durch Mikroplastik eindämmen

Plenarsitzung des Bundesrates am 15.03.2019

Der Bundesrat sorgt sich um die Umweltverschmutzung durch Mikro- und Nanoplastik – und deren schädlichen Auswirkungen auf Mensch, Tier und Natur. Mit einer am 15.03.2019 gefassten Entschließung bittet die Länsderkammer die Bundesregierung um Prüfung, welche Maßnahmen sinnvoll sind, damit weniger Mikroplastikpartikel und schwer abbaubare Polymere in Gewässer und Böden gelangen. weiterlesen…

Lucht: Wir sollten uns „erhebliche Sorgen machen“

„Erste Anzeichen der drohenden Umweltkrise“ – „das ist Eure Aufgabe, Ihr seid die Erwachsenen“

Jeden Freitag gehen weltweit Tausende von Schülern auf die Straße und demonstrieren unter dem Motto „Fridays for Future“ für mehr Einsatz der Politiker im Klimaschutz. Inzwischen haben sie in Deutschland Rückenwind von mehr als 25.000 Forschern erhalten, die in einer Petition auf die Dringlichkeit der Schülerproteste hinweisen. Florence Schulz von EURACTIV hat am 21.03.2019 mit dem Klimaforscher Wolfgang Lucht vom PIK-Potsdam gesprochen, der unter den Erstunterzeichnern war. Der Physiker Lucht leitet den Bereich Erdsystemanalyse am PIK, außerdem lehrt er Geographie an der Humboldt Universität Berlin und ist Mitglied des Sachverständigenrats für Umweltfragen der Bundesregierung. weiterlesen…

EU-Rat mit halbherzigem Schritt bei langfristigem Klimaschutz

EU-Länder wollen zwar aus Kohle, Öl und Gas aussteigen, vermeiden aber konkreten Zeitplan

Einen aus Sicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch halbherzigen Beschluss hat der Europäische Rat am 22.03.2019 zur Klima-Langfriststrategie der EU gefasst. Er bekennt sich zwar zum Ziel einer klimaneutralen EU und zu den Klimazielen von Paris. Aber es wird – anders als die EU-Kommission vorgeschlagen hatte – nicht klar gesagt, dass das bis 2050 realisiert sein muss. Auf die Strategie zum Erreichen der Klimaneutralität wollen sich die Mitgliedsstaaten erst bis 2020 festlegen. Bei Germanwatch stößt das auf Unverständnis. weiterlesen…

Arktis-Temperaturen steigen bis neun Grad

Starker Anstieg nicht mehr zu vermeiden

Selbst wenn es der Welt gelinge, die Treibhausgasemissionen im Einklang mit dem Pariser Abkommen zu senken, so Alicia Prager auf EURACTIV.de, sei es bereits unvermeidlich, dass die Wintertemperatur in der Arktis bis 2050 um drei bis fünf Grad steige – bis 2080 sogar um fünf bis neun Grad -, warnt der neue UN-Bericht „Global Linkages – A graphic look at the changing Arctic“. Das kann laut der Studie nicht einmal mehr dann verhindert werden, wenn es gelingen sollte, die globalen Emissionen so weit zu reduzieren, wie im Pariser Klimaabkommen vereinbart. (Titel: Global Linkages – Ein grafischer Blick auf die sich verändernde Arktis – Titel © UN environment – GEO6 – GRID arendal) weiterlesen…

„Upgrade für den Klimaschutz“

TU Darmstadt mit OME-Produktionsverfahren aus Müll-Strom

Ein Forschungsteam der TU Darmstadt am Fachgebiet Energiesysteme und Energietechnik hat einer Medienmitteilung folgend ein Verfahren zur Abscheidung von Kohlendioxid entwickelt, das überschüssigen Strom aus der Müllverbrennung nutzt: Mit Strom aus Müllverbrennung Kohlendioxid, das ebenfalls bei der Müllverbrennung entsteht, in Methanol umwandeln. weiterlesen…

Bundesregierung über „Wert der Natur“

Keine Zahl über externalisierte Kosten

„Die volkswirtschaftlichen Folgen des Verlustes von biologischer Vielfalt sind von der Allgemeinheit zu tragen und mindern Naturkapital und Wohlfahrt“. Eine anerkannte Zahl als Summe dieser externen Kosten in Deutschland gebe es allerdings nicht. Das erklärt die Bundesregierung – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – in ihrer Antwort (19/7971) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, „welche Bilanzierungs- und Berichtspflichten zur Erfassung von Naturkapital und Ökosystemdienstleistungen Deutschland im Rahmen internationaler Abkommen, Initiativen und Institutionen eingegangen ist und wie diese erfüllt werden“. weiterlesen…

Auch viele Benziner überschreiten Abgas-Grenzwerte

Report Mainz: Kaum wirksame Billigkatalysatoren

Nicht nur Betrugs-Diesel, sondern auch viele Benzin-Verbrennungsmotoren überschreiten die festgelegten Stickoxid-Grenzwerte. Der Grund: Es gibt kaum wirklich wirksame Austausch-Katalysatoren – ein Problem, das laut Report Mainz („Neuer Abgasskandal?“) seit Jahren bekannt ist. Seit Jahren werden nämlich auf dem deutschen Autoteilemarkt Ersatzkatalysatoren mit deutlich niedrigerem Wirkungsgrad verkauft. weiterlesen…

Im Mittelpunkt: Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt

Beitrag zur Versachlichung der Diskussion um Messstandorte

Bei allen Diskussionen um Randbedingungen bei der Beurteilung der Luftqualität sei der „Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt“ das oberste Ziel des Luftqualitätsrechts. Das betont das Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in einer gemeinsam mit dem UBA und einer Reihe weiterer Landesumweltämter veröffentlichten Erklärung. Die Umweltinstitutionen reagieren damit auf die wiederholt geäußerten Zweifel an der Verlässlichkeit der gemessenen Daten und an der Wahl der Standorte von Messstationen. weiterlesen…