Autoherstellern drohen Millionenstrafen

Wegen Nichterreichung der CO2-Ziele

Schon wieder eine Horrormeldung für die europäischen Autohersteller: „Wer Ende 2020 das CO2-Flottenziel der EU-Kommission reißt, muss mit hohen Strafzahlungen rechnen. Branchenweit werden nach einer aktuellen Prognose, die der Automobilwoche exklusiv vorliegt, fast vier Milliarden Euro Strafen fällig. Aktuelle Nummer eins im Negativ-Ranking: Der Volkswagen-Konzern“, schrieb Rebecca Eisert am 07.12.2018 in der Automobilwoche. Es folgen Daimler und BMW. weiterlesen…

CO2-Ausstoß steigt stark weltweit weiter

Projektion des Global Carbon Project: 2018 globales Allzeithoch der CO2-Emissionen

Um den Klimawandel zu bremsen, müssen Wirtschaftswachstum und Treibhausgas-Ausstoß entkoppelt werden. Klimaschützer hatten bereits gehofft, dass es schon so weit sein könnte. Aber während in Polen gerade die UN-Klimakonferenz COP24 läuft, gibt es schlechte Nachrichten. Der CO2-Ausstoß hat einer Studie zufolge in diesem Jahr deutlich zugenommen und wird 2018 ein Allzeithoch erreichen – so die Forscher des Tyndall Cente for Climate Research an der University of East Anglia (UEA) und des Forschungsverbundes „Global Carbon Project“. Ein prognostizierter Anstieg von mehr als zwei Prozent wurde durch ein „solides Wachstum“ der Kohle verursacht; weil aber auch mehr Öl und Gas verbrannt würden, seien die Emissionen 2018 laut einer Projektion um mehr als zwei Prozent angestiegen, warnte Global Carbon Project am 05.12.2018. weiterlesen…

Shell koppelt Boni an CO2-Emissionen

Kritische Aktionäre noch zurückhaltend

Royal Dutch Shell will den CO2-Ausstoß seiner Energieprodukte verringern und knüpft Manager-Gehälter und Boni an bestimmte Nachhaltigkeits-Vorgaben. Wie der Ölmulti mitteilte, werde ab 2020 bis 2050 jährlich ein Zielwert für drei oder fünf Jahre festgesetzt. Über die Maßnahmen soll die Hauptversammlung 2020 entscheiden. Ein Nachhaltigkeitsbericht soll die Ergebnisse dokumentieren. Das anglo-niederländische Unternehmen hat den Schritt auf Druck der Investoren unter der Leitung des Vermögensverwalters Robeco und des Church of England Pensions Board getan. Die Unternehmen sagten, dass sie „der Klimawandel als eines der größten systemischen Risiken der heutigen Gesellschaft“ betrachteten. weiterlesen…

In Katowice steht viel auf dem Spiel

1,5-Grad-Grenze bald überschritten

Mit Spannung wird der UN-Klimagipfel COP24 in Katowice erwartet. Jüngste Prognosen zeigen, dass das 1,5 Grad-Grenze bald überschritten zu werden droht. Über ihre Erwartungen zu Katowice sprach die Agentur für Erneuerbare Energien mit Prof. Sonja Peterson (IfW-Kiel) und Prof. Claudia Kemfert (DIW). weiterlesen…

„CO2-Ausstoß bis 2050 auf Null senken“

Neue Initiative: EU soll klimaneutral werden

Die EU-Kommission will ab 2050 keine Treibhausgase mehr ausstoßen. Als erste Volkswirtschaft der Welt soll Europa klimaneutral werden, sagte EU-Umweltkommissar Cañete in Brüssel bei der Ankündigung einer entsprechenden Strategie. Diese bedeutet die völlige Abkehr von Öl, Kohle und Gas in Wirtschaft, Energieversorgung und Verkehr. Zudem müsse Kohlendioxid in der Luft etwa durch die Aufforstung von Wäldern reduziert werden, meinte Cañete im Rahmen einer Pressekonferenz. Das Ziel sei erreichbar – und wenn man es schaffe, würden andere Länder folgen. weiterlesen…

115 Mio. t Pkw-CO2 aus dem Auspuff

Gestiegene Motorenleistung steigert Kohlendioxid-Emissionen

Deutsche Pkw stoßen immer mehr Kohlendioxid aus – 2017 stolze 115 Millionen Tonnen, laut Statistischem Bundesamt eine Zunahme um 6 Prozent seit 2010. Der Grund: Seit damals haben die Autos um 10 Prozent zugenommen, gleichzeitig ist die Fahrleistung um 9 Prozent gewachsen. 2017 verbrauchten 46 Millionen Pkw gut 46 Milliarden Liter Kraftstoff. weiterlesen…

Negative CO2-Emissionen vorantreiben

Studie fordert verstärkte wissenschaftliche Anstrengungen zur Vermeidung von Kohlendioxid-Ausstoß

Technologien, die Kohlendioxid aus der Luft entfernen, müssen eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung des Klimawandels spielen, so ein neuer Bericht der National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine, schreibt JoAnn Adkins am 25.10.2018 in den Nachrichten der Florida International University FIU. (Titel: Technologien für negative Emissionen und zuverlässige Sequestration – © National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine, 2019) weiterlesen…

Klimakabale

Kommentar von Sam Morgan, der vom Planeten Erde berichtet

Europa hat in Kürze eine leichte Entscheidung zu treffen. Die kann Billionen Euro einsparen, den Tod von Tausenden von Menschen verhindern und ihren Teil dazu beitragen, den Planeten vor dem Klimawandel zu bewahren. Oder wir können so weitermachen, wie wir sind. Erstaunlicherweise ist die erste Option nicht jedermanns erste Wahl. weiterlesen…

Der Preis des Klima-Nichtstuns

Soziale Kosten des Kohlenstoffs – länderspezifisch

Eine neue Analyse (zitiert im aktuellen Natur-Editorial unter dem Titel „The costs of climate inaction“ – Kosten der Klimauntätigkeit) listet die wahrscheinlichen sozialen Kosten der CO2-Emissionen nach Ländern auf – und sollte eine beunruhigende Lektüre für Politiker sein – „Country-level social cost of carbon“, so der Titel in nature climate change. Dessen ungenannter Autor zitiert Bismarck, Politik sei die Kunst des Möglichen (im englischen Original: „…the art of the next best“). Ein eher trauriges Beispiel dafür sei der weltweite Politiker-Ansatz zur Bekämpfung des Klimawandels. weiterlesen…

Mehr als 500.000 Tonnen CO2 freigesetzt

Moorbrand und Klimafolgen

„Schadensbegrenzung ist das einzige, was beim Moorbrand im Emsland noch zählt. Schon jetzt sind die Auswirkungen für Umwelt und Klima verheerend. Riesige Mengen Treibhausgase wurden freigesetzt und zahlreiche Tiere sind verendet“, schreibt Joschua Katz auf energiezukunft.de. Nach vorsichtigen ersten Berechnungen des NABU sind durch den Brand bis zum 21.09.2018 mehr als 500.000 Tonnen CO2 in die Atmosphäre gelangt – und es werden täglich mehr. weiterlesen…