Nur kurze Erleichterung
Corona-Effekt schon fast wieder verpufft
Der durch die COVID-19- Krise ausgelöste Wirtschaftseinbruch die täglichen CO2-Emissionen massiv sinken, bis zu 17 Prozent weniger als sonst üblich. Doch eine nachhaltige Trendwende bedeutete das nicht, wie die kanadische Klimawissenschaftlerin Corinne Le Quéré von der University of East Anglia in Norwich schon am 19. Mai in Nature Climate Change mit aktuellen Zahlen belegt hat. Das entspricht Absolutwerten aus der zweiten Hälfte der Nullerjahre. Nach einem Update am 11.06.2020 lagen die Emissionen nur noch rund fünf Prozent niedriger als gewöhnlich, so der Wiener Standard am gleichen Tag. weiterlesen…
Die CO2-Emissionen neuer Diesel sind im April 2020 im Durchschnitt (von 167 g/km im Mai 2019) auf 176 g/km angestiegen. Bei Benzinern sank der Wert leicht, schreibt
2019 emittierten die rund 1.850 im Europäischen Emissionshandelssystem (EU-ETS) erfassten stationären Anlagen in Deutschland etwa 363 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2-Äq) – ein Rückgang um 14 Prozent gegenüber 2018. Das berichtet die
Mit einer aufwändigen Schnellschätzung hat ein Forscherteam jetzt die Auswirkung der Corona-Abwehrmaßnahmen auf den Ausstoß des wichtigsten Treibhausgases CO2 beziffert. Demnach lagen die weltweiten CO2-Emisionen Anfang April wahrscheinlich ein Sechstel niedriger als vor der Pandemie. Die stärksten absoluten Rückgänge gab es bei Verkehr und Produktion. An der Studie arbeiteten wissenschaftliche Einrichtungen aus sieben Ländern auf drei Kontinenten mit, darunter das 
Im Kampf gegen die Erderwärmung werde eine Verringerung des Treibhausgas-Ausstoßes nicht ausreichen – davon ist die designierte Wissenschaftliche Direktorin des Geomar Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel, Katja Matthes, überzeugt. Die Klimaforscherin plädierte deshalb dem
Ein Rückgang des weltweiten Verbrauchs fossiler Brennstoffe wurde durch die Einschränkung von Reisen und gesellschaftlichen Zusammenkünften als Reaktion auf die Verbreitung des Coronavirus ausgelöst. Wie wird sich dieser Rückgang in den atmosphärischen Kohlendioxidmesswerten widerspiegeln, die den als
Binnengewässer wie Flüsse, Seen oder Talsperren spielen im globalen Kohlenstoffkreislauf eine wichtige Rolle. In Hochrechnungen zum Kohlendioxidausstoß von Land- und Wasserflächen werden zeitweise trockenfallende Bereiche von Gewässern in der Regel nicht einbezogen. Die tatsächlichen Emissionen von Binnengewässern werden dadurch deutlich unterschätzt. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse eines internationalen Forschungsprojekts unter der Leitung von Wissenschaftlern des 
Möglicherweise der einzige positive Nebeneffekt der Corona-Pandemie (so die