Widersprüchliches zum EEG-Stopp im Bundesrat

Thomas Bareiß, Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion: „Die Bundesländer gefährden mit ihrem Beschluss leichtsinnig die Energiewende. Wird die Photovoltaik weiterhin überfördert, führt das zu einem grenzenlosen Zubau an Anlagen. Dies wiederum treibt die Strompreise nach oben und gefährdet die Versorgungssicherheit. Auch Werksschließungen werden durch den Beschluss des Bundesrates nicht verhindert. Im Gegenteil: Der Beschluss ist ein Zeichen gegen die Verlässlichkeit von politischen Entscheidungen und verunsichert die Investoren. Die Photovoltaik ist nach wie vor eine teure Form, erneuerbaren Strom zu erzeugen. So ging im vergangenen Jahr über die Hälfte der EEG-Umlage in die Förderung der Photovoltaik. Der Anteil der Photovoltaik am Strommix ist mit nur drei Prozent jedoch marginal.“ weiterlesen…

Energiewende ohne Solar?

Der Pleitegeier kreist über der Solarbranche. Unternehmen wie Q-Cells, Solon, Solarhybrid sind bereits insolvent. Andere werden folgen. Auch im Saarland ist die Krise spürbar, hiesige Unternehmer bleiben trotzdem optimistisch, raten, weiter auf Solar zu setzen. Doch lohnt es sich noch und warum bricht der Solarmarkt ein?

von Peter Böhnel – mit freundlicher Genehmigung von Magazin-Forum

Als Bundeskanzlerin Angela Merkel und Chinas Regierungschef Wen Jiabao kürzlich die Hannover-Messe eröffneten, drehte sich alles um Exportchancen für die deutsche Wirtschaft in China. Doch China ist auch selbst ein mächtiger Exporteur. Gerade die deutschen Produktionsstandorte von Photovoltaik-Anlagen geraten durch die billigere chinesische Konkurrenz derzeit unter Druck – massiv verstärkt durch die Kürzungen der Solarförderung, wie sie Wirtschaftsminister Philip Rösler (FDP) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) planen. Die gesamte Solarbranche ist in Aufruhr. Die deutschen Solarmodul-Fabriken sind von den Kürzungen am stärksten betroffen. Sie fürchten, dass Stromproduzenten, Händler und Installateure wegen des steigenden Kostendrucks bald noch häufiger auf billigere Importware aus China zurückgreifen. weiterlesen…

Merkels E-Gipfel stößt auf Kritik

Über den Bedarf an neuen Kraftwerken

Bundeskanzlerin Merkel hat mit Branchenvertretern über den Bedarf an neuen konventionellen Kraftwerken zum Meistern des Atomausstiegs bis 2022 besprochen. Nach Schluss der Gespräche verlautete aus Regierungskreisen, alle wollten die Energiewende und würden gemeinsam nach Lösungen suchen. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Fragen, wieviel Gas- und Kohlekraftwerke benötigt würden und wie der Strommarkt gestaltet werden soll, damit sich die Kraftwerke bei immer mehr Wind- und Solarenergie auch rechneten. Außerdem ging es um die Netzstabilität bei immer mehr Ökostrom, der Schwankungen unterliegt. Am 23. Mai will Merkel die Themen mit den Ministerpräsidenten beraten. weiterlesen…

Stromwechsel – Schöne neue Energie

Wie Bürger und Konzerne um die Energiewende kämpfen.

Für viele Menschen ist mit dem Atomausstieg das Thema Energiepolitik erledigt. Dabei ist die sogenannte Energiewende nur der erste Schritt, denn jetzt werden die Weichen gestellt, wie die Energieversorgung in Deutschland, Europa und der ganzen Welt in den nächsten Jahrzehnten aussehen wird. weiterlesen…

Streit vor E-Wende-Gipfel

Merkel will Energiewende anschieben
Rösler plant Netzausbaugesetz
Gabriel: Energiegipfel Schauspiel
Steinmeier: Dilettantismus

SPD-Fraktionschef Steinmeier sekundierte, ebenfalls im Hamburger Abendblatt:. „ Es hapert an allen Ecken und Enden, diese Energiewende ist ein Desaster. Das Ausstiegskonzept wurde mit heißer Nadel strickt, der Netzausbau kommt nicht in Gang und die Integration der erneuerbaren Energien misslingt. Viele Male stand das deutsche Energienetz in den vergangenen Monaten am Rande der Stabilität. Aber diese Regierung leistet es sich immer noch, dass die verantwortlichen Minister gegeneinander arbeiten. So viel Dilettantismus wie bei Röttgen und Rösler habe ich selten gesehen…. weiterlesen…

Energie-Gipfel im Kanzleramt

Energie-Gipfel im Kanzleramt
Merkel kündigt Machtwort an

Der Bundeskanzlerin geht die Energiewende nicht schnell genug, deshalb nimmt sie sich der Sache jetzt selbst an. Zum 2. Mai zitiert Merkel die Vorstandschefs der vier Energieriesen, der Netzbetreiber und des Kraftwerksbauers Siemens ins Kanzleramt. Brisant: Umweltminister Röttgen und Wirtschaftsminister Rösler sind nicht dabei. weiterlesen…

E-Gipfel ohne Rö-Rö

„Deutsche Solarmodule sind nicht wettbewerbs-fähig, weil die Chinesen uns platt machen.“ „Wir müssen an die Verbraucher denken, sonst finanziert der Hartzer das Solardach des Hausbesitzers.“ Das sind die Argumente der Regierung – und (welcher Zufall!) der Wirtschaft, der großen EVU. Es stimmt, China subventioniert die Preise auf Dumping-Niveau herab. Es stimmt nicht: Gerade mal den Gegenwert von zwei (2!) Pils im Monat zahlt der Durchschnittshaushalt als EEG-Umlage. Den Rest hauen andere drauf. Und die Regierung schaut zu, zieht gar die EEG-Schraube noch an – die Frage ist nicht, ob das, sondern wieviele Arbeitsplätze es kostet (auch wenn einige jetzt im Empörungsschatten längst fällige Entlassungen durchziehen). Die Bundesregierung hat bisher auch der Diskussion über die Energiewende zugeschaut – untätig (stattdessen lieber über Jahrhunderthemen wie das Erziehungsgeld gestritten). Am 2. Mai will die Kanzlerin jetzt im Amt auf den Tisch hauen (ob das mehr als den Tisch beeindruckt?), jedenfalls hat sie die Großen Vier (E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW) zusammen mit Siemens zum Energiegipfel einbestellt. Rösler und Röttgen sind nicht dabei – sind Rö-Rö nicht mehr zuständig? ho weiterlesen…

Seeanlagenverordnung geändert

Energiewende kommt voran, sagt die RegierungC
Bei der Umsetzung des 10-Punkte-Sofortprogramms zum Energiekonzept gibt es Fortschritte. Wie aus einem von der Bundesregierung als Unterrichtung (17/9262)

Wie aus dem vorgelegten Bericht hervorgeht, wurde die Seeanlagenverordnung wie im Programm vorgesehen geändert. So genügt jetzt ein Verfahren mit einem Planfeststellungsbeschluss für die Errichtung eines Offshore-Windparks. Bisher waren mehrere Genehmigungen erforderlich. Außerdem teilt die Bundesregierung mit, dass sie ein KfW-Sonderprogramm zur Offshore-Windenergie angestoßen habe. weiterlesen…

EE-Investitionen rückläufig

Energiewende in Gefahr:
Investitionen in erneuerbare Energien
in Deutschland und weltweit rückläufig

und weitere Meldungen aus EUWID

Nach Analysen von Bloomberg New Energy Finance sind die Investitionen in erneuerbare Energien im ersten Quartal des laufenden Jahres deutlich zurückgegangen. Wie die Marktforscher ermittelten, sanken die weltweiten Investitionen auf 27 Mrd. US-Dollar (rund 20,5 Mrd. €), was gegenüber dem letzten Quartal des Vorjahres einem Rückgang von 28 Prozent entspricht. Damit bestätigt sich auch weltweit der von Seiten des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) beklagte Trend abnehmender Investitionen in erneuerbare Energien. weiterlesen…

Neue Netze überflüssig?

Neue Technik: Gleich- und Wechselstrom auf einer Trasse
Neue Netze nicht nötig?

Mit neuer Technik lässt sich auf bestehenden Trassen eine große Menge Strom transportieren. Der Netzbetreiber Amprion hat die Tests jetzt erfolgreich abgeschlossen. Eine neue Technik könnte den Ausbau des deutschen Höchstspannungs-Stromnetzes erheblich beschleunigen, den Netzausbau preiswerter machen und die Versorgungssicherheit erhöhen. Bestehende Masten und Leitungen würden so umgerüstet, dass über sie doppelt so viel Windstrom aus dem Norden ohne Verlust über Hunderte Kilometer nach Süden transportiert werden könnte. Positiver Nebeneffekt: Es müssten weniger neue Trassen gebaut werden als gedacht, Proteste gegen den Leitungsneubau könnten zumindest zum Teil verhindert werden. weiterlesen…