10 Jahre nach Fukushima

Welche Folgen hat der Atomausstieg für die Energiewende?

Hat der Atomausstieg Deutschland zum Stromimport-Land gemacht? Wie hat sich die Versorgungssicherheit seit 2011 entwickelt? Wie wurde der weggefallene Atomstrom ersetzt? Sind aufgrund des Atomausstiegs die klimaschädlichen CO2-Emissionen gestiegen? Kommt es jetzt zu einer Renaissance der Atomkraft? Antworten auf diese und weitere Fragen hat Agora Energiewende anlässlich des 10. Jahrestags der Reaktorkatastrophe von Fukushima in einer Präsentation zusammengestellt. weiterlesen…

Dezentrale Wasserstofferzeugung essenziell für Energiewende

dena richtet Plattform für dezentrale Wasserstoffprojekte ein

Grüner Wasserstoff ersetzt zunehmend fossile Energieträger in Prozessen und Anwendungen, dient als klimaneutraler Energiespeicher. Diese Vorteile können aber nicht nur im großen Maßstab, in zentralen Mega- oder Gigawattanlagen, genutzt werden, die bislang im Fokus der Öffentlichkeit stehen. Daher richtet sich jetzt der Blick auch auf kleinere, dezentrale Einheiten. Um Potenziale von erneuerbarem Wasserstoff bei Erzeugung, Speicherung und Verwendung zu heben, richtet die dena jetzt eine Plattform für dezentrale Wasserstoffprojekte ein. weiterlesen…

Amerikanische Energiewende lahmt

Ein Fünftel der Stromerzeugung EE zu wenig

Erneuerbare Energien haben 2020 in den USA bisher ein Fünftel zur Stromerzeugung beigetragen. Das ist zwar geringfügig mehr als in den Vorjahren – aber immer noch zu wenig für den Klimaschutz. Ausbauzahlen der Solarenergie machen jedoch Hoffnung – so Joschua Katz auf energiezukunft (Foto: Windkraftanlagen in Power County im Bundesstaat Idaho der Vereinigten Staaten – © Science in HD on Unsplash). weiterlesen…

Niederlande von RWE wegen Kohleausstiegs verklagt

Schiedsklage vor ICSID eingereicht

Deutschlands größtes EVU fordert von der Regierung in Den Haag (Insider schätzen zwei Milliarden Euro) Entschädigung dafür, dass es bis 2030 seine zwei Kohlekraftwerke in den Niederlanden abschalten muss. Denn das Nachbarland hat 2019 beschlossen, bis 2030 aus der Kohle auszusteigen. RWE hat das Unternehmen den niederländischen Staat deswegen verklagt und fordert Schadenersatz. Umwelt- und Klimaschützer kritisieren den Schritt als „Gift für die Energiewende“. RWE will vor dem International Centre for Settlement of Investment Disputes (Internationales Zentrum zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten – ICSID) eine Entschädigung für den niederländischen Kohleausstieg erreichen. weiterlesen…

Afrikanische Energiewende weiter schwierig

Fossile bleiben 2030 wohl bei zwei Dritteln

Die Energiewende in Afrika verläuft laut einer in nature energy publizierten Untersuchung der Universität Oxford schleppend, obwohl sich der Strombedarf dort in den nächsten zehn Jahre verdoppeln wird. Die Hoffnung, der Kontinent könne den Ausbau der fossilen Energiegewinnung zugunsten Erneuerbarer Energien gleich überspringen, erfüllt sich nicht. Also bleibt die fossile Energiegewinnung im Mittelpunkt und gefährdet die Klimaschutzziele. Daher appelliert die UNO an die Solidarität der Staatengemeinschaft. weiterlesen…

Erneuerbare Energien in Bürgerhand

Studie zeigt: Bürgerenergie bleibt zentrale Säule der Energiewende

Für eine erfolgreiche Energiewende in Deutschland spielen die Bürger eine Schlüsselrolle. Die Erneuerbaren Energien befinden sich immer noch zum größten Teil in der Hand von Privatpersonen, wie aus einer Studie des Instituts trend:research hervorgeht. Fast ein Drittel der installierten Leistung von Anlagen zur Stromerzeugung aus Wind-, Solar- und Bioenergie sowie aus Wasserkraft und Erdwärme befinden sich in deren Eigentum. Nimmt man die Landwirte hinzu, sind es sogar mehr als 40 Prozent. Doch der Anteil der Bürgerenergie sinke gegenüber den Vorjahren, heißt es in einer Pressemitteilung der Agentur für Erneuerbare Energien vom 15.11.2021. weiterlesen…

Energiewende: Geht doch!

2020 stellte grüne Energie fast die Hälfte des Stroms – so viel wie nie zuvor

Die Bundesnetzagentur meldete einen neuen Rekord beim Ökostrom. Doch auch der ist nur ein Zwischenschritt: Das Potenzial ist nach wie vor riesig – und der Bedarf an sauberer Energie wächst, wie Michael Bauchmüller, Korrespondent der Parlamentsredaktion der Süddeutschen Zeitung am 03.01.2021 meint. weiterlesen…

Jahresrückblick: Vom Deckel zur Novelle

pv magazine-Schlaglichter

Unter der Generalüberschrift „Schlaglichter“ hat im Branchenportal pv magazine einen Jahresrückblick spezieller Art in vier Kapiteln/Quartalen zusammengestellt – eine verdienstvolle Fleißarbeit:

  1. Das politische Gezerre um den 52-Gigawatt-Deckel und die nationale Wasserstoffstrategie
  2. Mit der Corona-Pandemie beginnt die Diskussion über die kurz- und langfristigen Konsequenzen
  3. Die Stromerzeugungsrekorde reißen nicht ab
  4. Das Ringen um die EEG-Novelle 2021
    Solarify dokumentiert.
  5. weiterlesen…

55% bis 2030 und 100% bis 2050

ISE: Was bedeutet das CO2-Reduktionsziel der EU für die deutsche Energiewende?

Die EU-Zielverschärfungen auf dem Weg zur Klimaneutralität sehen im Kontext des Green Deal eine Reduktion der CO2-Emissionen um 55% bis 2030 und 100% bis 2050 vor. Vor dem Hintergrund dieser verschärften Parameter stellt sich die Frage nach der Auswirkung auf die deutsche Energiewende. Das Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) hat – einer Medienmitteilung folgend – auf Basis seines Energiesystemmodells REMod die Konsequenzen für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland berechnet und stellt die Ergebnisse nun in einer erneuerten Kurzstudie vor. weiterlesen…

IASS: Europäische Länder sollten Reformen koordinieren

Wie beeinflussen Förder-Optionen Investitions-Entscheidungen ?

Gerade hat sich die Europäische Union auf strengere Klimaziele bis 2030 geeinigt, nun geht es an die Umsetzung. Was müssen die Länder dabei beachten? Eine Studie von IASS-Forschern zeigt, wie wichtig es ist, dass sie ihre Reformen bei der Förderung von Erneuerbaren Energien koordinieren. Sonst würden viele Investoren ihre Aktivitäten verlagern – in noch subventionierte Technologien oder in Länder, in denen Förderung noch vorhanden ist. Die Gesamtkosten des Erneuerbaren-Ausbaus würden dadurch steigen. weiterlesen…