Energiespeicher für die Klimaziele

EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie II

Mit der neuen Erneuerbare-Energien-Richtlinie (Renewable Energy Directive II, RED II) aus dem EU-Winterpaket wird der EU-Rechtsrahmen für Erneuerbare Energien modifiziert. In einem aktuellen Schreiben an politische Entscheider positioniert sich der Bundesverband Energiespeicher (BVES) zu RED II. weiterlesen…

Energiewende weltweit Geschäftsmodell

2017 Zubau von 176 GW = 8,3 % mehr

Erneuerbare Energien sind ins Zentrum der globalen Energielandschaft gerückt und die Energiewende hat sich längst zum globalen Phänomen entwickelt. Daher teilt das BMWi mit: „Zum sechsten Mal in Folge wurden 2017 für die Stromversorgung weltweit mehr Kapazitäten zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen als konventionelle Kraftwerke zugebaut.“ weiterlesen…

ESYS mit Meta-Analyse ausgewählter Energieszenarien

acatech-Materialien

Im Rahmen des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ hat sich die Arbeitsgruppe „Sektorkopplung“ mit der Frage beschäftigt, wie es gelingen kann, die CO2-Emissionen in der Energieversorgung in Deutschland bis zum Jahr 2050 drastisch zu reduzieren und so die Klimaziele der Bundesregierung zu erreichen. Entscheidend dafür wird sein, die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr viel stärker zu verknüpfen und das Energiesystem als Ganzes zu optimieren. Aus einer systemischen Perspektive heraus hat die Arbeitsgruppe Handlungsoptionen für eine Vernetzung der Sektoren auf technischer und ökonomischer Ebene entwickelt. weiterlesen…

Bundesrat fordert dringend Netzausbau

Länder: Stromnetz optimal auslasten

Die Energiewende fordert nicht nur einen Ausbau des Stromnetzes, sondern auch eine bessere Auslastung der bestehenden Netzstruktur. Das ist – laute einer Medienmitteilung – der Tenor einer Entschließung, die der Bundesrat in seiner Plenarsitzung am 27.04.2018 verabschiedet hat. weiterlesen…

Wie gelingt die Energiewende?

Wieviel gibt das Netz her und wo liegen die Grenzen? Mannheimer Wissenschaftler erstellen mathematische Prognosemodelle

Erneuerbare Energien decken inzwischen 36 Prozent der Stromversorgung ab (Stand Dezember 2017). Die schrittweise Umstellung von Kohle und Kernkraft auf Sonne, Wind und Biomasse bringt Veränderungen für Wirtschaft und Verbraucher mit sich. Ein Beispiel: Erneuerbare Energien sind volatil und die Versorgung schwankt je nach Wind- und Sonnenstärke. Um an Spitzentagen teure Zukäufe aus dem Ausland zu vermeiden, können Prognose­modelle helfen, die ermitteln, wie sich der Bedarf im Laufe des Jahres staffelt. Ein solches Prognose­modell für das Stromnetz zu erstellen ist ein neues Forschungs­vorhaben der Mannheimer Mathematikerin Professor Simone Göttlich. weiterlesen…

Bremst Handwerkermangel die Energiewende aus?

Fachkräftemangel erschwert energetische Sanierungen

Um die Klimaschutzziele für Deutschland bis zum Jahr 2050 zu erreichen, müssen jährlich zwei Prozent der bestehenden Gebäude energetisch saniert werden. Dafür sind etwa 50 Prozent mehr Fachkräfte im Handwerk als heute nötig, die Arbeiten an Fenstern, Gebäudehülle und Heizungs- und Anlagentechnik ausführen können. Das zeigen aktuelle Untersuchungen des Öko-Instituts e.V. in Freiburg, die erhellen, dass ab sofort zusätzlich rund 100.000 Handwerker im Fensterbau und für die Heizungsinstallation sowie für Maler- und Stukkateurarbeiten gebraucht werden. weiterlesen…

Intelligente Bauteile für das Stromnetz der Zukunft

Kieler Forschungsteam präsentiert Prototyp auf der Hannover Messe

Beim schnellen Aufladen von Elektroautos wird kurzzeitig besonders viel Energie an Ladestationen benötigt. Solche Spitzenlasten führen zu Engpässen im Stromnetz und stellen eines der Probleme beim Ausbau der Elektromobilität dar. Für die zahlreichen Herausforderungen der Energiewende braucht es ein flexibles und verlässliches Stromnetz, das Schwankungen im Verbrauch und in der Erzeugung von Energie ausgleicht. Ein Schlüsselelement dafür könnte der Smart Transformator sein, an dem die Arbeitsgruppe Leistungselektronik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) forscht. weiterlesen…

Erneuerbare verringern Potenzial, dass Energie als Machtmittel missbraucht wird

Rede von Außenminister Heiko Maas bei der Eröffnung des vierten Berlin Energy Transition Dialogue

Außenminister Heiko Maas und Wirtschaftsminister Peter Altmaier eröffneten am 17.04.2018 den vierten Berlin Energy Transition Dialogue im Auswärtigen Amt. Zu der zweitägigen Konferenz unter dem Motto „towards a global Energiewende“ kamen hochrangige Delegationen aus 40 Ländern – insgesamt rund zweitausend Gäste aus mehr als 95 Ländern – um Strategien für eine intelligente Transformation des Energiesystems, des Verkehrssektors und der Wärmeversorgung zu entwickeln. Solarify dokumentiert die Rede des frischgebackenen Außenministers. weiterlesen…

Rechnungshof rügt Regierung

„Kein Überblick über finanzielle Auswirkungen der Energiewende“

Der Finanzausschuss des Bundestags beriet am 20.04.2018 über eine harte Kritik des Bundesrechnungshofs daran, wie das Bundeswirtschaftsministerium die Energiewende händelt, vor allem, dass „das BMWi bislang seine Rolle als Gesamtkoordinator nicht wahrnimmt. Weder hausintern noch ressortübergreifend oder mit den Ländern findet ein koordinierter Austausch statt. Elementare Fragen wie ‚Was kostet die Energiewende den Staat?‘ oder ‚Was sollte die Energiewende den Staat kosten?‘ werden nicht gestellt und bleiben unbeantwortet.“ Relativ vernichtend die lapidare Feststellung: „Das federführende BMWi hat nach eigenen Angaben keinen umfassenden Überblick über die finanziellen Auswirkungen der Energiewende“. Vielmehr schieben die Ministerien einander zu. weiterlesen…

Österreich Platz 8 – Deutschland nur 16

WEF und McKinsey untersuchten weltweit 114 Länder für Energiewende-Index

Österreich überholt in der Energiewende den vermeintlichen Musterschüler Deutschland, das international vergleichsweise schlecht abschneidet. Im Gesamtranking des beim Weltwirtschaftsforum (WEF on Latin America) in São Paulo (Brasilien) vorgestellten globalen Energiewende-Index von McKinsey und World Economic Forum belegt Österreich den achten Platz von 114 untersuchten Ländern. Deutschland erreicht nur Platz 16 – im europäischen Vergleich schneiden gleich elf Länder besser ab als Deutschland, darunter der weltweite Spitzenreiter Schweden, Norwegen, die Schweiz, Finnland, Dänemark, Österreich sowie Großbritannien und Frankreich. Für den neuen Energiewende-Index (Energy Transition Index, ETI) wurde der jeweilige Stand der Energiewende anhand von 40 Indikatoren ermittelt. weiterlesen…